Lykka ist eine ganz normale 22 jährige Frau die für ihren Traum als Sängerin lebt. Bisher klappt alles sehr gut und sie steht kurz davor eine Karriere als Solo-Sängerin zu starten als sie aus heiteren Himmel entführt und misshandelt wird. Doch glück...
2 Tage waren schon vergangen seit mein Bruder einfach so vor meiner Wohnungstür gestanden hatte. In den zwei Tagen war relativ viel passiert. Wir hatten einen Stadtrundgang gemacht und jede freie Minute miteinander verbracht. Außerdem hatte ich als aufstrebende Sängerin ein Kennenlerntermin bei einer Plattenfirma bekommen. Eigentlich sollte ich der glücklichste Mensch des Universums sein aber irgendwie war ich das nicht. Das lag nicht daran, dass mein Bruder mich besuchen gekommen war und Gott nein, es lag auch nicht an dem Angebot. Ich hatte heute schon den ganzen Tag ein unaufhörliches unangenehmes Kribbeln im Bauch. Ich sollte mich ablenken, also fragte ich Amira ob sie Lust hatte mit mir shoppen zu gehen. Leider hatte sie keine Zeit da sie noch ein Bericht für die Berliner Zeitung fertig machen musste. Sie wünschte mir allerdings viel Spaß, also beschloss ich alleine zu gehen. Ich wollte mir unbedingt einen Hoodie von Nico Santos kaufen und bei uns in der Fußgänger-Zone gab es einen 30° Shop. Ich hatte den Hoodie schon länger vor Augen. Er war komplett schwarz und hatte auf der Brust 'Safe' gedruckt, am linken Ärmel 'Santos' . Ja, ich war wie schon gesagt kein Fan, allerdings fand ich den Hoodie echt hübsch.
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Ich zog mir meine grau-blauen Adidas und meine heiß geliebte Lederjacke an. Ach ja, vorher hatte ich mein Pullover noch gegen ein schwarzes T-Shirt mit dem weißen Aufdruck Berlin getauscht. Ich schnappte mir meinen grau-blauen Sportbeutel auf dem Adidas stand und in dem sich mein Handy, meine Kopfhörer und mein Portemonnaie befanden, verließ die Wohnung und schloss die Tür hinter mir ab. Dann nahm ich meine Kopfhörer aus dem Beutel, stöpselte sie in mein Handy, steckte sie mir in die Ohren und startete die irgendeine Playlist auf Spotify. Ich eilte die Treppen hinunter, verließ das Hochhaus, ging zur Bushaltestelle und wartete auf meinen Bus. Eine viertel Stunde später saß ich im Bus und schaute aus dem Fenster. Regen lief an der Scheibe hinunter. Momentan war echt nur noch Schiet Wetter. Die Leute die auf der Straße lebten taten mir jetzt besonders leid. Als der Bus an der Bushaltestelle anhielt, regnete es immer noch. Ich eilte zu dem Laden, der sich relativ nah an der Bushaltestelle befand. Der Laden war im Holzstiel gestaltet und an den Wänden hingen Poster von den verschiedenen Stars von denen es hier im Laden Merch gab. Ich ging in die Abteilung 'Santos' und suchte den Hoodie in meiner Größe raus. Ich ging zur Umkleide und probierte ihn an. Er passte wie angegossen, also tauschte ich ihn gegen meine Kleidung, trat aus der Umkleide, nahm mein Portemonnaie heraus und ging zur Kasse um ihn zu kaufen. Wenig später trat ich mit 50€ weniger in der Tasche aber glücklich aus den Laden. Ich beschloss mich kurzfristig noch dazu ein Eis zu essen. Eis ging immer und es war meine Leibspeise. Ich nahm mein Handy heraus an dem noch meine Kopfhörer waren und startete die Musik. Herrlich! Ich war in Gedanken versunken als mir plötzlich von hinten eine Hand auf die Augen gehalten wurde und ein Tuch unter die Nase. Ich wollte schreien aber mir wurde schwarz vor Augen und schlecht. Kurz danach glitt ich in die Schwärze über.
Verwirrt öffnete ich langsam die Augen. Der Raum kam mir so unbekannt vor und ich hatte stechende Kopfschmerzen. Noch dazu fror ich wie Teufel. Ich versuchte mich aufzusetzen aber um meinen Händen befand sich eine Kette, genauso wie um meinen nackten Bauch und meinen Füßen. Warte was?! Warum war ich nackt bzw hatte bis auf meine Unterwäsche nichts an und wo war meine Kleidung und der Rucksack mit den Wertgegenständen? In diesem Raum, Keller was auch immer dies war befand sich nur dieses Bett auf dem ich lag und daneben ein Nachtisch der leer war. Plötzlich hörte ich die Tür knartschen und Schritte auf mich zu kommen. Ich drehte meinen Kopf in die Richtung aus der ich die Geräusche vermutete und erblickte einen Mann. "Na du Schöne. Auch Mal wach", er strich über meine Brüste. Nun zitterte ich vor Angst. "La- lassen sie dass!", ich wollte wütend klingen allerdings konnte ich nicht lauter sprechen als zu flüstern. Der Mann lachte. "Schöne, du weißt nicht mit wem du es zu tun hast. Ich werde dir die größte Lust bereiten die du jemals verspürt hast. Du wirst meinen Namen schreien!" Nun weinte ich. Dieser Fremde wollte mich misshandeln. Was dann geschah könnt ihr euch ja selbst erdenken. Nachdem der Mann seine Prozedur ausgeübt hatte, wobei er mich des öfteren mit seinen Ledergürtel geschlagen hatte, verließ er den Raum und ließ mich frierend und an Ketten gelegt in dem dunklen Raum zurück. Ich fühlte mich so hilflos, so schutzlos und so alleine gelassen. Dieser Tag war absolut scheiße. Ich hörte aus anderen Räumen viele Ausrufe. Anscheinend waren hier mehrere entführte Frauen die misshandelt wurden.
Mittlerweile befand ich mich schon mehrere Monate in dieser Hölle. Ich hatte mir mehrere Narben zu gezogen, die schlimmste befand sich allerdings auf meinen Rücken. Sie zog sich von meiner rechten Schulter bis zur Taille und wurde durch ein Messer verursacht. Dazu gab es noch nicht Mal einen richtigen Grund, nur das Taylor, also der Boss, betrunken war. Es gab hier mehrere Männer die sich um die Frauen 'kümmerten', aber um mich 'kümmerte' sich meistens Taylor. Mittlerweile hatte ich panische Angst vor allen Männern und vor allem vor Taylor. Außerdem hatte ich jegliches Selbstgefühl verloren. Ich dachte nicht das ich je wieder aus dieser Hölle kommen würde. Ich würde so gerne sterben. Ich hatte kein Bock mehr auf mein Leben. Ich war durchgehend erkältet, denn ich hatte nur meine Unterwäsche an und das einzigste was mich einigermaßen warm hielt war eine alte, geflickte Wolldecke.
Es war einer dieser Tage an denen ein anderen Mann mich misshandelte. Es verlief wie immer aber als der Mann den Raum verließ, schloss er ihn nicht ab. Anscheinend hatte er es vergessen. Dieses war meine Chance, auch wenn ich vermutete nicht weit zu kommen. Ich wollte es zumindest versuchen. Die Ketten wurden mir schon vor einiger Zeit abgenommen, wahrscheinlich weil sie dachten das ich nicht auf die Idee kam zu fliehen. Wie naiv sie doch waren! Ich stand ganz leise auf und schlich zur Tür. Ich spehte durch den Türspalt hinaus auf den Flur und als ich niemanden sah, betrat ich den langen Gang. Dort hinten war die Tür. Als ich fast an ihr angekommen war, hörte ich plötzlich Schritte. Ich rannte die letzten Meter und verließ dann die Hölle doch der Mann war mir immer noch auf den Fersen. Ich rannte vom Gelände. Es war dunkel, also Nacht, und ich vermutete das wir Winter hatten. Über ein Jahr hatte ich also hier verbracht. Schrecklich! Ich guckte nach hinten und stellte überrascht fest, das es mehr als nur 1 Mann war. Insgesamt 5 rannten mit Pistolen hinter mir her. Ich rannte über die Straße. Meine Beine wurden immer wackeliger. Lange würde ich nicht mehr durchhalten. Plötzlich hörte ich ein Schuss. Ich wollte mich ducken doch ich war ein bisschen zu langsam denn die Kugel traf meine Schulter und ließ sie splittern. Ich legte noch Mal an Tempo zu und schon bald wurden die Männer hinter mir immer langsamer und drehten schließlich um. Das die so schnell nach ließen hätte ich ja echt nicht gedacht. Ich bibberte vor Kälte. Hätte ich doch bloß die Decke mit genommen. Ich konnte mir so in zwei Stunden schon den Tod holen wenn nicht schneller. Ich ließ mich auf den Bürgersteig nieder und schlang meine Arme um die knochigen Beine. Ich war komplett abgemagert. Seit Monaten dachte ich Mal wieder an meinen Bruder. Hatte Jamie nach mir gesucht? Sicherlich nicht. Keiner kam und hatte mich befreit. Ich war komplett auf mich alleine gestellt und ich vermutete das es ihn ein scheiß Dreck interessiert hatte. Ich würde nie wieder einen Mann vertrauen und lieben können. Sie waren alle gleich! Sie ließen die Frauen auf sich selber gestellt und benutzten sie nur für ihre Späße. Ich starrte vor mich hin und weinte.