Kapitel 6

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„PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP!"‚ schallte es durch dasdunkle Zimmer. Liam wurde nun auch langsam wach und musste sichorientieren. Er lag auf etwas Unbekanntem. Es war warm und roch namAftershave. Er öffnete halb die Augen und sah sich um. Seine Handfuhr über das warme Unbekannte. Es war einerseits irgendwie weichaber auch ein bisschen hart. Er fühlte unbekannten Stoff unterseiner Haut.

„PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP PIEP." kam es wieder aus RichtungNachttisch.

‚Ja ja, ist ja gut, ich bin wach!"‚ nuschelte Liam underhob sich mühselig. Als er seinen Wecker unsanft erschlug, tasteteer nach der Lampe und knipste sie an. Er rieh sich immer nochverschlafen durch die Augen und gähnte. Mit leichtemSchlafzimmerblick inspizierte er das Unbekannte. Es bewegte sich. Wieein Autounfall, kam alles wieder. Das Unbekannte war Theo Liams Augenwaren auf einmal hellwach und er blickte seinen Freund neben sich an.

„Morgen Liam!"‚ sagte der Chimera. Liam sah ihn immernoch leicht verwirrt an. „Wusstest du, dass du im Schlafsabberst?"‚ grinste Theo ihn an und zeigte auf eine leichtfeuchte Stelle auf seinem T-Shirt. Liam sah erst auf den Fleck, dannwieder zu dem Grinsen. Er suchte nach Worten. „Macht nix, passiertden Besten!"‚ lachte der Chimera amüsiert über Liamsschockierten Blick

„Was ist passieren. fragte Liam leicht nervös und blickte aufseinem Bett auf und ab.

,,Was meinst du?", fragte jetzt Theo und richtete sich ebensokerzengerade auf, wie sein Freund. „Haben wir...???" Liamschluckte. „Hast du...???" Er gestikuliere wild in der Luftherum. „Nein.", war die schlichte und vollkommen ausreichendeAntwort.

Liam atmete erleichtert auf.

„Es ist nichts passiert. Wir haben nur wie zwei völlig normaleErwachsene nebeneinander gelegen und geschlafen. Ich habe dich nichtangefasst. Was ich aber von dir nicht behaupten kann." Theogrinste von einem Ohr zum anderen. Liam sah seinen Freund erstauntan.

„Wieso? Was habe ich denn gemacht?", fragte er vorsichtig.

„Irgendwann, als du dich entschlossen hattest dein anscheinendheißgeliebtes Schmusedecken endlich loszulassen, hast du es dir aufmeiner Brust gemütlich gemacht. Da bist du eigentlich die ganzeNacht geblieben und hast unbewusst ein Bein über mich gelegt."Theo schien irgendwie schon ein bisschen stolz auf sich zu sein,zumindest fühlte er sich so. „Ich habe dir gesagt, dass ich artigbin.", erinnerte er seinen Betafreund.

Liam schüttelte nur müde mit dem Kopf und erhob sich langsam. Erfuhr sich mit der Hand durch die Haare und wanderte in Richtung Bad.Theo sah ihm hinter her. Nach etwa 10 Minuten kam der Beta wieder.Liam hatte sich ein Handtuch um die Hüften geschlungen undwatschelte durchs Zimmer. Theo zog scharf die Luft ein. Der Betablickte nur müde zu ihm auf und kramte in einer Schublade auf dersuche nach Boxershorts. Theo sah ihm leicht verkrampft dabei zu undhatte seine liebe Mühe, sich an Ort und Stelle zu halten. SeineHände krallen sich in die Bettdecke und er leckte sich sinnlich überdie Lippen.

„Liam, du BIST sexy!"‚ hauchte er atemlos.

„Wie bitte???", fragte der Beta irritiert und genervt vondem völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Kommentar.

„Gestern habe ich dir gesagt, dass du sexy bist. Du wolltest esmir nicht glauben, aber du bist es!", sagte Theo bestimmt underhob sich nun auch mal aus dem Bett. Langsam schlich er sich an seinverwirrtes Opfer heran. „Hayden hat dich nicht verdient. Ich findedich perfekt genauso wie du bist!"

Theo stand jetzt direkt vor Liam und sah ihm tief in die Augen.Liam schluckte hart. Er stand haibnackt vor dem liebeskranken Chimeraund hatte nichts als ein Handtuch an. lnnerlich ohrfeigte er sichselbst für seine Dummheit, aber morgens war er wie immer noch nichtzu komplexen Handlungen fähig und tat das, was er jeden Morgen tat.Aufwachen, Wecker ausstellen, Duschen, Anziehen. In der Reihenfolge.Er räusperte sich und wollte gerade wieder im Bad verschwinden, alssich Theo ihm in den Weg stellte. Wohin er auch ausweichen wollte,Theo war im Weg. Leicht Panik breitete sich in ihm aus und erklammerte sich an der Boxershorts fest.

„Deine Arme sind nicht zu muskulös, genau richtig. Deine Brustund dein Bauch sind für dein Alter schlank und athletisch. Vondeinem Knackarsch will ich gar nicht erst anfangen. Ich liebe deineneue Frisur und am meisten liebe ich deine ganze An." Theos Handwanderte wie von selbst zu Liams Schulter und fuhr zur Hals beugehinauf in seinen Nacken. Liam war starr vor Angst. „Du bistwunderschön und ich würde dich jetzt wirklich gerne küssen, aberich glaube, dass ich dich dann heute nicht mehr in die Schule lasse."

„Theo, darf ich mich dann jetzt anziehen?", fragte ervorsichtig und setzte den Dackelblick ein.

„Ja."‚ seufzte Theo leise und ließ von seinem Freund ab.Liam verschwand schnell im Bad und machte sich fertig. Er schlüpftein ein frisches T Shirt und zog sich eine Hose an. Theo tat es ihmgleich. Als Theo sein Schlafkleidung auszog, riskierte Liam einenkurzen Blick. Eigentlich wollte er nicht starren, aber ausirgendeinem Grund, konnte er seine Augen nicht von dem Chimeraabwenden und bewundere den markanten Muskeltonus. Er wusste, dassTheo sehr muskulös war, aber seit er ihn das letzte Mal so gesehenhatte, schien er noch ein paar. Muskeln mehr bekommen zu haben.

„Sag mal, Theo, trainierst du eigentlich?", schoss esplötzlich aus ihm heraus. Theo drehte sich zu ihm um undpräsentierte nun auch seine gestählte Vorderseite.

„Jap."‚ sagte er knapp und griff nach seiner Jeans.„Vielleicht können wir mal zusammen trainieren.", spekulierteLiam. „Das können wir." Theo strahlte übers ganze Gesicht,

Liam Finger wanderten wie von selbst zu den muskulösen und fuhres nach. Theo zog scharf die Luft ein.

„Für mich bedeutet es alles zusammen.", erklärte erleise. Er drehte sich zu dem Beta um und ergriff schnell seine Hand.„Liam, du musst in die Schule.", hauchte er und legte LiamHand in dessen Schoß.

„Schade, ich dachte, ich könnte noch etwas mehr über dengeheimnisvollen Chimera von Beacon Hills erfahren.", sagte Liamenttäuscht und zog sich auch die zweite Socke über.

„Kannst du, gerne sogar, aber wenn ich dir so nah bin und dumich anfasst, dann will ich mehr, als ich jetzt kriegen kann.",erklärte Theo ihm atemlos. Liam begriff erst nicht, dann fiel derGroschen und er rutschte ein Stück weiter weg von ihm.

„Okay, dann wollen wir doch mal frühstücken gehen...",sagte er hektisch und verschwand aus dem Zimmer. Einige Minutenspäter folgte ihm Theo. Angezogen.

In der Küche wurde eher weniger geredet, da Liam Dad einziemlicher Morgenmuffel war und vor dem 3. Kaffee klinisch tot war.Liam schmierte sich ein Erdnussbuttersandwich und packte sich eineWasserflasche. Theo war auch schon mit einer Tasse Kaffee zufriedenund half Liam beim Schmieren. Nachdem er seine Schulsachen gepackthatte und auch das Essen verstaut war, verabschiedete er sich nochvon seinem Dad und wollte zu seinem Auto gehen.

„Ich fahr dich!", rief Theo und zog ihn unsanft in Richtungseines Autos.

„Aber wir müssen auch Mason abholen!"‚ entgegnete Liamnoch ehe ihm die Beifahrertür galant aufgehalten wurde.

„Kein Problem.", sagte Theo und war wie ein Windhund schonan der Fahrerseite eingestiegen.

Sie holten auch Mason noch pünktlich ab, welcher sich ein fettesGrinsen nicht verkneifen konnte und den Todesblick von Liam alspassende Antwort erhielt. Theo setzte die beiden an der Schule ab.

,,Dann musst du mich aber auch wieder abholen!"‚ drohteLiam noch und erhielt ein zuckersüßes Lächeln vom Camero Besitzer.

„Na klar, wann soll ich da sein?", fragte dieser nurlässig.

„Halb drei.", sagte Liam und wollte gerade die Autotürzuknallen und in die Schule.

Thiam Liebeszauber ❌noch Nicht Vollständig BearbeitetWo Geschichten leben. Entdecke jetzt