*3. I just want to warn you*

5.1K 121 32
                                        

Ich drehte mich langsam um und hatte währenddessen meine Augen geschlossen in der Hoffnung es ist keiner von den Jungs. Als ich mich ganz umgedreht hatte, machte ich meine Augen wieder auf und wie es der Teufel wollte, stand Jungkook da. Ich hatte schon echt Herzrasen, ich hatte Angst dass wieder was kam, worauf ich echt nicht bereit war. Er kam mir näher, packte mich am Handgelenk und zog mich mit sich. Er hatte schon einen festen Griff. ,,Lass mich los, du tust mir weh!" sagte ich genervt, doch er reagierte nicht und zog mich hinter ein Gebäude, was höchstverscheinlich die Bibliothek war. Schliesslich lies er mein Handgelenk los, drückte mich an die Wand, stützte sich mit einem Arm neben meinem Kopf ein die Wand ab und sah mich streng an.
,,Hör zu, mit uns ist echt nicht zu Spassen und das sag ich jetzt nicht um dich zu beschützen aber wenn du wirklich Stress mit uns anfängst oder dumm wirst dann hast du echt ein Problem, also sehe das als Warnung okay?" und schaute mich mir grossen Augen an. ,,o-okay" stotterte ich nur. Er verdrehte die Augen und kam mir näher. ,,ich meine es Erst. Sie können brutal werden. Ich will dich wirklich warnen. Naja jetzt bringt es nichts mehr da du jetzt ihr Opfer bist wegen deiner Mutter. Deshalb provuziere sie nicht noch mehr, den das wird für dich sicher nicht gut ausgehen" flüsterte er in meinem Ohr. Mein Herz raste einfach nur noch und ich atmete nur noch schneller. Er merkte es und ging ein Schritt zurück. Er schaute mich an, mit einer Augenbraue hoch gezogen und ein Mundwinkel der ein bisschen nach oben ging und atmete einmal fest aus. Er steckte sich seine Hände wieder in die Hosentasche und ging.
Er liess mich hier gerade einfach alleine.
Okay aber ich wollte auch nicht dass er mich weiter bedränkt.
Ich musste mich wieder zusammen reisen und ging dann wieder hinter dem Gebäude hervor und ging zum Schulhof, da man dort rauskonnte und zur Strasse kam wo auch mein Weg lag um nach Hause zu gehen. Als ich dann am Schulhof ankam, sah ich schon die Jungs, auch Jungkook der dabei stand, die mich alle nur anguckten bis ich vom Schulhof war. Ich hoffte sie kamen mir nicht nach, da ich echt keine Lust hatte, dass sie wussten wo ich wohne und mich dann nicht mehr in Ruhe ließen. Und zum Glück kamen mir sie auch nicht nach und ging mit langsamen Tempo wieder nach Hause da ich erstens, keine Lust auf meine Mutter hatte und zweitens, da ich gerade Musik hörte und ich es gerne immer geniessen möchte anstatt mich zu stressen und die Musik nicht mehr zu bemerken aus Stress.
Ich hörte gerade Big Bang und ich denke jeder kennt diese Gruppe hier in Korea.

Ich sitze hier nun schon seid 3 Stunden nur in meinem Zimmer mit ein paar Snacks und einer Flasche Cola die ich mir schnell aus der Küche genommen habe als meine Mutter im Wohnzimmer war und wieder nur gesoffen hat und nicht mitbekam dass ich nach Hause gekommen bin. Ehrlich gesagt habe ich Angst vor ihr. Sie ist sehr brutal. Ich hatte Schnittwunden von ihr, Blaue Flecken und alles andere was man sich vorstellen kann.
Manche Schnittwunden habe ich mir auch selber zugefügt, weil ich einfach nicht mehr kann.
Bin ich überhaupt noch jemanden wichtig?!
Ich glaube nicht und schon wieder ging ich ins Badezimmer und schloss mich dort ein.
Auch der Grund warum ich es hasste angeschreit zu werden, war ein Trauma wegen meiner Mutter. Als ich klein war, hat sie mich nur noch angeschriehen und ich hatte panische Angst vor ihr. Gut, ich bin jetzt Älter und lasse mir nicht mehr alles sagen aber sobald mich jemand anschreit, kommen all die Erinnerungen hoch und ich möchte nur noch im Boden versinken.

Ich stand vor dem Spiegelregal, machte es auf und nahm eine Rasierklinge raus.
Und schon wieder fängst du an. Erbärmlich!
Ich weiss...
Ich setzte mich auf den Boden und setzte die Klinge an meinen linken Arm an, da der andere Arm schon genug Narben hatte und ich dort kein Platz mehr hatte.
Ich setze an und ziehe es von links nach recht. Und sehr Tief da das Blut direkt kam und mein Arm runter tropften.
Erster Schnitt, zweiter Schnitt, dritter Schnitt,....
Ich saß noch auf dem Boden und weinte mich nur noch aus.
Ich gab es auf und hörte auf da mein Arm jetzt schon komplett ruiniert aussah. Ich stand auf, machte mein Arm, der schon mir getrocknetem Blut war, sauber und den Boden der auch mit Bluttropfen geschmückt war. Ich verband meine Wunden, versteckte wieder meine Klinge und ging dann aus meinem Bad, wo meine Mutter schon vor der Tür stand.
,, geh mir aus dem Weg du Miststück ich muss auch mal" redete sie angetrunken und stieß mich weg um ins Bad zu gehen. Ich ging wieder in mein Zimmer und legte mich auf dem Bett. Ich schaute noch Videos, hörte Musik und weinte mich wieder aus da ich mir dachte warum ich noch lebte da mir eh jeder hasst.
Meine Mutter.
Meine Klassenkameraden.
Ja sogar ich selbst hasste mich.

Mittlerweile war es schon 22 Uhr und ich machte mich fertig um ins Bett zu gehen. Ich hörte nur noch wie meine Mutter kotzend über der Kloschüssel, hoffte ich mal, übergab da sie mal wieder zu viel getrunken hatte aber naja was sollte man von ihr erwarten.
Ich lag also im Bett mit Kopfhörer und hörte Musik bis ich schliesslich mit angeschwollenen Augen vom weinen endlich nach Stunden einschlief.

————————————————————————
Okay ich gucke ob ich heute noch ein Teil schreibe. Aber ich hoffe nur dass es euch bis jetzt Gefallen hat und ihr könnt mir gerne noch Ideen in die Kommentare schreiben wenn ihr einen Wunsch habt! Aber ich hoffe ihr kennt die Gruppe Big Bang! Ich liebe die Gruppe einfach haha! Sooo good Day cuties💜

You Slut! Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt