Kapitel 26

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(Oben ist ein Bild von Nermin)

Neymar Pov

Mein Wecker klingelt grad um 6:30 Uhr und ich gehe ins Bad, Dusche mich, ziehe mich an und mache meine Haare.

Danach gehe ich um 7:30 Uhr los zu Schule, ich würde lieber erstmal jetzt zu Nermin gehen doch ich habe keine Zeit.

An der Schule angekommen, gehe ich in meine Klasse und setzte mich auf meinen Platz. "Hi Neymar" sagt Tim , "Hi" sage ich kurz und knapp.

"Alles in Ordung ?" fragt er mich, doch bevor ich Antworten konnte kommt Mr. Green rein. "So leute setzt euch wir haben viel zu tun heute " sagt er gestresst.

"Wo ist eigentlich diese Psychopatin Nermin haha? " fragt Tim lachend. "Halt deine Fresse Tim rede nicht so über sie verstanden? " mache ich ihn sauer klar.

Er nickt nur und Mr. Green startet den Unterricht "So wir gucken Heute den 2 Teil des Films " sagt er während er ihn ans Smartboard anschaltet.

"Ich möchte nix hören außer die Stimmen des Filmes" warnt er uns bevor er auf Play drückt. Der Film beginnt und es starten 2 Stunden voller Langerweile.

Nermin Pov

Ich bin um 10 Uhr aufgestanden und entdecke, ein stück Brot und eine Wasserflasche auf "meinem" Tisch.

Ich nehme das Brot in die Hand und stopfe es mir sofort in den Mund, denn ich hatte so ein Unbeschreibbaren Hunger, leider war der Hunger davon nicht gestillt worden im Gegenteil ich hatte das verlangen nach mehr.

Ich musste mich damit abfinden, wie eine Gefangene zu Leben weßhalb ich das Wasser mir Gut aufteilte.

Ich hatte das gefühl ich wäre ein Gefangener Affe, und fühlte mich dreckig. Ich gehe in das Bad, was sich in "meinem" Zimmer befindet und gucke in den Spiegel.

Ich könnte heulen, denn das Mädchen das ich im Spiegel sehe kann doch nicht ich sein.

Ich hatte eine dicke Schwarzschicht unter meine Augen, und mein Haar hatte an glanz verloren, es war voller Fett.

Ich ekelte mich vor mich selber und beschloß duschen zugehen, ich hollte mir ein Paar frische Sachen aus dem schrank und ein Handtuch zum Abtrocknen.

Das Shampoo war schon im Bad und ich stieg nur schnell unter die Dusche. Das warme Wasser prasselte auf mich hinab und mir überkamm ein Schauer auf meinem Körper.

Ich nahm das Shampoo in die Hand und massierte es mir in die Haare, danach spülte ich es wieder ab und mache das gleiche mit meinem Körper.

Als ich fertig bin, ziehe ich mir die Frischen Sachen an die nach Waschmittel riechen, und lege mich aufs Bett.

Wann komme ich hier Raus ?

Komme ich überhaupt noch Raus ?

Werde ich hier drinnen Sterben ?

Ich hatte soviele Fragen in meinem Kopf , die alle Unbeantwortet waren. Ich vermisse meine Mom, mein Dad doch vorallem Neymar und Lucy.

"Du hast Besuch" reißt mich eine Dame aus meinen Gedanken und zeigt mit ihrem Finger zu der Tür.

Es sind meine Eltern "Mom, Dad" sage ich Glücklich und falle ihnen um den Hals. "Mom bitte holl mich hier Raus ich bin nicht verrückt " sage ich mit Tränen in den Augen.

"Das würden wir ja gerne machen mein Schatz aber das was du getan hast - " Ich unterbrach sie und sage " Ja Mom ich weiß das ist Schlimm aber ich bereue es doch, kann ich nicht irgendwie anders bestraft werden ?"

"Schatz hör mir zu, du wirst schon irgendwann hier Raus kommen aber lass die Zeit erst reif werden, bitte versteh uns" sagt mein Dad diesmal.

"Nein Dad bitte lass mich hier nicht rumgammeln , ich bin nicht verrückt Dad bitte ich bin nicht verrückt " wiederholte ich meine Wörter um es Klar zustellen doch er guckt mich nur Traurig an , sagt " Tut mir Leid Nermin " und verlässt mit meiner Mom den Raum.

"NEIN MOM DAD WARTET ICH BIN NICHT VERRÜCKT " schreie ich während ich versuche die Tür aufzumachen, doch sie war von Außen verschlossen.

" LASST MICH HIER RAUS " schreie ich mir aus der Seele doch es passiert nix . Ich hämmere noch mit letzter Kraft gegen die Tür, und lasse mich mit dem Rücken an der Tür herrunter sinken.

Ich fange stark an zu weinen, und ich wusste auch nicht, dass man soviele Tränen an einem Tag verlieren kann.

Es waren ungefähr 1000 feuchte Tränen die meinen Augenwinkel verlassen haben.

Kann ich bitte sterben ? Ich ertrage es nicht mehr eingesperrt zusein sagt mir die eine Hälfte meines Unterbewusstsein, die andere Seite will das ich weiter Kämpfe.

Ich gucke aus dem Fenster und flüstere "Bitte Neymar holl mich hier Raus ich liebe dich". Danach setzte ich mich auf das Bett und singe ein Lied.

Es heißt Night Changes von One Direction, ich liebe diese Band einfach. Mein Leben war so Perfekt bevor das Passiert ist, "Bitte lieber Gott mach das alles so wie früher ist" sage ich murmelnt.

Als ich mich immer mit Lucy oder Neymar am Morgen getroffen habe, wenn wir uns immer über jemanden Lustig gemacht haben, als sie bei mir Übernachtet hat.

Ich habe noch ca. 20 min über alles nachgedacht, bis die Schwester in das Zimmer kommt und sagt "Wir machen jetzt ein Test, ob du es erträgst alleine in engen Räumen zubleiben, wenn ja wirst du dann am Montag entlassen ".

Omg ja ich glaubs nicht, ich werde das schon schaffen. Ich freue mich innerlich wie ein kleines Kind das am Weihnachten seine Geschenke aufmacht, es ist schön endich wieder die frische Luft und die Sonne auf meiner Haut zuspüren.

"Kommst du ich bringe dich in den Raum " sagt sie lächelnd. Ich laufe auch schon zu ihr rüber, und wir gehen zusammen in einem Raum.

"Er ist sehr klein " sage ich während ich mich im Zimmer umsehe . "Das ist auch extra so " sagt sie lächelnd . "Also du bleibst hier für 12 Stunden drinne" erklärt sie mir.

"Und was ist mit essen ?" frage ich nervös .

"Das Essen findest du da im Minikühlschrank" sagt sie auf den Kühlschrank zeigend. "Ok danke" sage ich Glücklich.

"Ok ich lass dich jetzt alleine viel Glück" sagt sie bevor sie den Raum verlässt und die Tür zuschließt.

Ich war so glücklich zu wissen das ich hier Raus kann, dass ich nicht gearnt habe wie Langweilig es wird.

Don't break me Neymar ! ✔Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt