{LXXV}

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Warum werden meine Wangen auf einmal so warm?

Felix Pov:

Wieso habe ich ihn so angestarrt? Er hat das bestimmt gemerkt. Als hätten mich meine Wangen nicht ohnehin schon genug verraten. Ich sah bestimmt aus wie eine Tomate, jedenfalls hat es sich so angefühlt.

„Ich habe unseren Schlafplatz fertig gemacht. Ich hoffe es macht dir nichts aus, auf Stroh zu schlafen." Mit ein paar abstehenden Strohhalmen im Haar kommt Changbin aus dem Nebenraum zu mir, wobei ich jedoch den Blick zu ihm schnell abwende. Ich kann ihm nie wieder in die Augen sehen.

„Du hast da was." Murmle ich leise und deute mit dem Finger auf meine Haare, während ich mir ein leichtes schmunzeln verkneife. Ich muss zugeben, dass das irgendwie süß und witzig zugleich aussieht.

„Oh." Schnell wuschelt er sich mit der rechten Hand durch die Haare und muss schließlich selber etwas schmunzeln. „Das passiert mir fast jedes Mal."

„Was machst du denn mit dem Stroh? Jonglierst du damit?" Grinse ich und sehe unsicher zu ihm auf. Vielleicht sollte ich einfach so tun, als wäre das eben unten am Fluss nicht passiert.

„Ha-Ha da ist einer mal wieder ganz witzig drauf." erwidert Changbin und verschwindet augenblicklich wieder im Nebenraum. Ist er jetzt etwa eingeschnappt?

Kurzerhand erhebe ich mich von meinem Platz und folge dem dunkelhaarigen, welcher es sich bereits auf den Strohhaufen bequem gemacht hat. Er ist ein bisschen, wie ein beleidigtes Kind.

„Jetzt sei doch nicht so." schmunzle ich und setze mich neben ihn in das Stroh, wobei er mich jedoch vollkommen ignoriert. Schmollt der jetzt ernsthaft deswegen herum?

„Gack-ack-ack~" Grinsend beobachte ich ihn auffällig von der Seite und wackle dabei wieder mit meinen Armen, in der Hoffnung eine Reaktion von ihm zu erhalten.

„Gack-ack-ack-gaaack-aaah." Doch auf einmal dreht Changbin sich zu meiner Überraschung zu mir um und drückt mich an den Schultern hinunter in das Stroh, wobei ich ihn mit groß aufgerissenen Augen ansehe. Damit habe ich nicht gerechnet.

„Macht es dir Spaß mich zu ärgern?" fragt er erwartungsvoll nach, während ich ihm unsicher in die Augen sehe. Dieser Idiot schafft es tatsächlich mein Herz schon wieder so zum schlagen zu bringen.

„Es würde mehr Spaß machen, wenn du mit mir lachen würdest." erwidere ich und sehe ihm dabei weiter in die Augen. Ich möchte doch nur, dass er auch einmal lacht. Die meiste Zeit über ist er immer so ernst. Eine Sache, die sich bis in die Gegenwart nicht geändert hat. Zumindest nicht das ich wüsste.

„Warum willst du, dass ich lache?" Weil ich will, dass er glücklich ist. Kurz entschlossen lege ich meine Hände in seinen Nacken und ziehe ihn vorsichtig, aber dennoch bestimmend zu mir hinunter, woraufhin ich meine Lippen fest gegen seine presse.

Ich weiß nicht so recht, wieso ich das gerade tue, aber es fühlt sich gut an. Es fühlt sich verdammt gut an. Nicht so wie die letzten Male.

Entgegen meiner Erwartungen löst sich Changbin's fester Griff allmählich von meinen Schultern, wobei wir langsam tiefer in das Stroh hinein sinken.

Ohne jegliche Worte bewegen sich unsere Lippen noch etwas unbeholfen gegeneinander, während ich genüsslich meine Augen schließe. Ich hätte nie gedacht, dass es sich einmal so gut anfühlen wird Changbin auf diese Art zu küssen.

Ich glaube ich habe meine Gefühle für ihn lange genug geleugnet.

***
Ich weiß es ist schon spät, aber ich hoffe ihr freut euch trotzdem über das Chapter~

***Ich weiß es ist schon spät, aber ich hoffe ihr freut euch trotzdem über das Chapter~

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Happy Binnie Day ♡︎♥︎

TIME // Changlix {slow updates}Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt