Kapitel 21

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Als Amerika an diesem Samstag aufwachte, war das erste was er bemerkte, ein Arm, der locker seine Taille umschlang.

Danach, dass sein Kopf auf Russlands Brust lag und er diese als Kissen missbrauchte. Er hörte Russlands sanften Herzschlag und musste leicht lächeln vor Glück.  Amerika ließ die Augen geschlossen, achtete auf den ruhigen Atem seines festen Freundes und auf dessen Herzschlag.

Seines festen Freundes.

Es bescherte ihm ein wunderschönes Gefühl Russland so zu nennen. Er atmete entspannt durch, wodurch er automatisch den Geruch des Russen einatmete und bemerkte, wie gut dieser eigentlich roch. Ein angenehmes Kribbeln, wie Schmetterlinge die in seinem Bauch rumfliegen, breitete sich in Amerikas Bauch aus. 

Irgendwie kamen ihm diese Art von Empfindungen bekannt vor. Also gefühlt hatte er so noch nie, aber er hatte über diese Gefühle gelesen oder etwas gehört. Um was ging es ging, wusste er allerdings nicht mehr. 

Schließlich spürte er einen leichten Kuss auf seiner Stirn, weswegen er blinzelnd die Augen öffnete und zu Russland sah. ,,Morning.", lächelte Amerika glücklich. ,,Завтра Америкa. (Morgen Amerika.)", sagte Russland. 

,,Les mecs* (Jungs), kommt ihr frühstücken?", ertönte Frankreichs Stimme von der anderen Seite der Zimmertür. ,,Yes, one minute!", rief Amerika und die Beiden standen aus dem Bett auf. Schnell zogen sich die beiden Countryhumans eine Hose und ein Oberteil an und gingen runter in die Küche. Das Frühstück war mal wieder wirklich gut. Frankreich hatte sich einfach wieder selbst übertroffen. 

Russland wusste, dass er langsam wieder nach Hause zurückkommen musste, irgendwie wollte er aber nicht, denn das würde bedeuten, er hätte Amerika nicht mehr rund um die Uhr um sich und ein Tag ohne den Amerikaner war für ihn schon unvorstellbar geworden. Irgendwann musste er sich Gedanken darüber machen, was er genau für den anderen Countryhuman fühlte und mit eben diesem darüber sprechen. 

,,Also, wann gedenkst du wieder nach Hause zurückzugehen, Russia?", sprach UK ihn schließlich an. Amerika sah im Augenwinkel zu seinem Freund. ,,Ich ... weiß nicht genau, aber ich denke ich sollte heute zurückgehen.. Ich kann meinem Vater nicht ewig aus dem Weg gehen.", antwortete Russland, wenn auch zögernd. UK nickte und nahm einem Schluck von seinem Tee, während Amerikas Schultern etwas in sich zusammen fielen, was allerdings nur Frankreich aufzufallen schien. ,,Ich kann dich hinfahren, wenn du möchtest, Russie.", schlug der weibliche Countryhuman vor. ,,Da (Ja), danke.", sagte Russland und lächelte leicht. Frankreich erwiderte das Lächeln. 

Nach dem Essen wurden Zähne geputzt und Russland packte seine Sachen, die er mit zu Amerika genommen hatte, in seinen Rucksack. ,,Eigentlich schade, dass du schon wieder gehst..", murmelte Amerika peinlich berührt und lächelte leicht. Russland lächelte auch leicht. ,,Ja, aber ich kann nicht ewig wegbleiben.", antwortete Russland. ,,Yes, I know..", murmelte Amerika und sah Russland in die Augen. 

Schließlich lehnte Amerika sich nach vorne, schlang seine Arme um Russlands Nacken und küsste den Anderen sanft. Mit Schmetterlingen im Bauch erwiderte Russland den sanften Kuss, ehe er seine Hände vorsichtig an Amerikas unteren Rücken legte. 

Nur langsam und zögernd unterbrachen sie den Kuss. ,,Ich möchte dich spätestens morgen wieder sehen, ja?", flüsterte Amerika, nachdem er seine Stirn an die von Russland gelegt hatte. ,,Kein Problem.", flüsterte der andere Countryhuman zurück. ,,Bis spätestens morgen." Amerika nickte leicht und Russland ging schließlich runter. Er stieg zu Frankreich ins Auto und ließ sich von ihr nach Hause fahren. ,,Danke Франция (Frankreich)", bedankte er sich, welche nur abwinkte. Russland nahm seinen Rucksack, stieg aus und ging mit vor Aufregung klopfendem Herzen auf die Haustür zu. Hinter sich hörte er die Französin wegfahren. Er schloss auf und schlupfte in den Flur. Dort zog er seine Schuhe an, brachte dann seinen Rucksack in sein Zimmer und ging zu seinem Vater ins Wohnzimmer. 

,,Hallo  Папа.", sagte Russland zu seinem Vater, welcher Zeitung las. Sowjet legte die Zeitung weg und sah seinen Sohn an. ,,Hallo Россия (Russland), setz dich doch her.", antwortete die ehemalige Nation ruhig. Russland nickte und setzte sich gegenüber von seinen Vater auf die Couch. ,,Es tut mir leid, dass ich abgehauen bin.", sagte Russland. ,,Ist okay, du wärst nie abgehauen, wenn ich nicht zugeschlagen hätte.", winkte Sowjet ab und gab sich damit selbst die Schuld an dem, was passiert ist. Russland nickte leicht. ,,Was ist zwischen dir und Amerika?", fragte Sowjet. Ertappt sah Russland auf. ,,Was wie? Woher?", fragte er. Sowjet lehnte sich etwas vor. ,,Mein Lieber, ich habe gesehen, wie du ihn angesehen hast, außerdem habt ihr Händchen gehalten.", antwortete Sowjet. 

Russland biss sich nervös auf seine Unterlippe. ,,Wir ... wir sind zusammen.", gestand er schließlich. Sowjet lächelte leicht. ,,Okay.", sagte er. ,,Okay? Du hast nichts dagegen?", fragte Russland verwundert. ,,Gerade wenn man an den kalten Krieg** zurück denkt." ,,Wieso sollte ich was dagegen haben? Ja, ich mag Amerika nicht besonders, aber er macht dich glücklich und du liebst ihn."

,,Ähm..", brachte Russland nur hervor. 

,,Du liebst ihn doch, oder?", fragte Sowjet dann. 

Gute Frage, liebe ich ihn, fragte sich Russland. Er dachte an jede Empfindung die er fühlte, wenn Amerika bei ihm war oder er an ihn dachte. Schließlich traf ihn die Erkenntnis. Er sah seinem Vater on die Augen und sagte:,,Ja, ja, ich liebe ihn."

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Hey! 

Ich fang erst mit den Sternchen an, dann geht's weiter: 

*Les mecs: Wusstet ihr, dass man das s da nicht ausspricht? Ich saß vor dem Google Übersetzter (ja, ich nutze dafür Google Übersetzer, ich kann kein Französisch) und hab mich gefragt, wie man das ausspricht. Google musste es mir dann sagen. 

**Der kalte Krieg nahm fast die gesamte zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein. Er ging von 1945 bis 1989 und war eine Art Wettbewerb zwischen den USA und der Sowjetunion. Es ging einfach nur darüber, wer besser ist. Beide machten ein Wettrüsten und es kam mehrfach fast zum Krieg. (Zum Glück aber nicht, dass hätte den Dritten Weltkrieg ausgelöst)

Jetzt Entschuldigungen und Infos und so weiter: 

Ich fang mit der Entschuldigung an. 

Es tut mir so leid, als ich das letzte Kapitel im Sommer hochgeladen hatte, hatte ich euch nie ein halbes Jahr warten lassen wollen! Ehrlich nicht! Ich hatte das Kapitel ja schon angefangen, es hatte 93 Wörter 😅 

Ich habe nicht mehr weiter gewusst und das letzte halbe Jahr war auch sehr ereignisvoll.. (zumal die 9. Klasse echt stressiger ist als die vorherigen Klassen, auch ohne Home Schooling) 

Ich hab jetzt den ganzen Nachmittag an dem Kapitel gesessen, allerdings keine große Idee wie es jetzt weiter gehen soll.. Wünsche in die Kommentare, bin da sehr offen.

Was ich noch erzählen muss: 

Ich schreibe seid drei Tagen (also den heutigen mitgezählt) über Instagramm mit einem Mädchen, dass in Polen lebt. Sie hat mir erzählt, dass die pis LGBTQ+ Flaggen anzünden und den Frauen ihre Rechte nehmen wollen. Sie verbieten die Abtreibung und das soll auch gelten, wenn man gezwungen wurde oder noch z.B. 13 Jahre alt ist. 

Ich bin noch zu geschockt darüber, um wütend auf die polnische Regierung zu sein... 

Widmungen: 

Luna-_-Lily-_-Snape

Hailey_Brokelyn

Creative_Story_World

Bubblugummint

Hoffe es gefällt euch❤

Bleibt gesund! 💕

Auf Wiederlesen! 🏳‍🌈😉


Missed Memories //RusAme//Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt