Es war der letzte Tag des Krieges. Hier auf Gallifrey. Dem wohl schönsten Planeten in dem Universum.
Versteht mich nicht falsch. Es gibt viele sehr schöne Planeten hier in diesem Universum. In diesem riesen großen Universum. Man mürde meinen, dass das es unendlich ist. Aber so wie alles hat auch das ein Ende. Nicht jeder weiß davon. Von diesem Rand. Er ist schließlich weiter weg als man erahnen könnte, aber er existiert.
Ich finde aber, dass Gallifrey schon immer der schönste Planet war. Mein Vater erzählte mir immer, wie Gallifrey von oben aussieht. Es muss wunderschön gewesen sein. Aber ich war zu jung, um mal wirklich mit ihm mit zu fliegen. Von hier aus, also der Oberfläche, sah man einen leuchtend orangenen Himmel mit kleinen roten Akzenten, schneebedeckte Berge, Felder mit rotem Gras und Bäume mit glitzernden silbernen Blättern.
Von oben, vom Weltall, aber war unser Planet rostbraun, mit braunen Seen und grauen Wolken.
Wenn morgens die Sonne aufging, und die Blätter das Licht reflektierten, sah es aus als stünden die Wälder in Flammen. Dadurch sah alles nur noch moströser aus. Es gab auch grüne Wälder, goldene Felder und rote Wüsten, die aber außerhalb von dem Kapitol, der größten Stadt Gallifreys, und Arcadia, der zweitgrößten Stadt, lagen. Arcadia war mein Zuhause übrigens. Umringt von Bergen, die förmlich glühten wenn im Süden die zweite Sonne am Morgen aufstieg. Und ja: Zwei Sonnen.
Wir hatten auch zwei Monde. Einer davon war so hell, dass man ihn sogar tagsüber sehen konnte. Er war Kupferfarben und hatte den Namen Pazithi Gallifreya. Gallifrey befindet sich in Kasterborous, einem Sternensystem. Dort gibt es fünf weitere Planeten. Dazu gehören Karn, Polarfrey und ein Asteroid namens Kasterborous the Fibster.
In der Mitte stand das Kapitol. Ein spitzes sehr hohes Gebäude. Es war das größte und übertraf damit jedes andere Haus in der Nähe.
Umhüllt von einer Kuppel stand das Haupthaus -wie ich es nannte- in der Mitte. Es übertrumpfte alles. Es war so spitz, dass man sich hätte erstechen können. Es war wie eine Warnung aller Bewohner Gallifreys an die Feinde.
Zu diesen Feinden gehörten auch die Daleks. Sie gehörten haupsächlich dazu. Sie sind unser aller Erzfeind. Und jetzt -am letzten Tag des Zeitkrieges- waren sie vertreten. In großer Anzahl. Die Daleks. Diese widerlichen Geschöpfe aus Metall. Mit einen Saugnapf und einem Schneebesen. Schwarze Kugeln an ihrem Panzer aus Metall. Mit einem Fernrohr, einem blauen Stein als Art Pupille tuckerten sie auf dem Planeten Gallifrey umher und riefen "E l i m i n i e r e n. E l i m i n i e r e n."
Und dann war da ich. 503 Jahre alt. Mitten im Geschehen. Meine Eltern waren beide schon lange gestorben. Ein Glück, wie ich damals empfand. Ein Glück, dass sie den Untergang Gallifreys nicht erleben musste. Sie starben glücklich. Schmerzlos. Stolz.
Und wie ich nun mal bin, versuchte ich zu fliehen. Ich bin ziemlich gut mich einfach zu wegzuschleichen, vor allem, weil ich so klein und unscheinbar bin. Freunde nannten mich immer Spionin oder Jägerin. Niemand beachtet mich. Nicht einmal die Daleks. Also suchte ich meine TARDIS und schlich in das Reparatur Zentrum. Schließlich war meine TARDIS defekt. Die Lenkung oder wie man das nannte funktionierte nicht richtig.
Unter den hunderten TARDISen brauchte ich eine Weile mich zu orientieren. Es waren unterschiedlichste Modelle und somit mit unterschiedlichen Aussehen. Es war ein Schrank. Eine Toilettentür. Eine rote Anrufzelle. Eben alles was eine Tür, einen Vorhang, und so weiter hat.
Meine TARDIS stand ziemlich weit unten. Ich lief den weg also wieder nach unten, den ich nach oben gesprintet war, und stand dann endlich vor einer silbernen runden Vitrine. Ein kleines Schild war davor angebracht.
Taspar | Typ 40
Darauf stand noch vieles mehr. Aber das war das einzige, was ich wissen musste. Meine TARDIS. Meine geliebte TARDIS.
Ein älterer Student in der Akademie zeigte mir, wie ich einen Schraubenzieher bastelte. Ich war damals acht Jahre alt und verstand nichts. Sagen wir es so: Ich war nicht ein gewöhlicher Timelord. Mich interessierte das nicht wirklich. Aber jetzt finde ich das alles richtig spannend. Also er zeigte mir, wie ich einen Schall-Schraubenzieher baue. Eines Tages -ich glaube ich war vielleicht 25, also noch ein Kind- rief ich seine Erklärung zurück in mein Gedächtnis und jetzt stehe ich hier und halte einen Schraubenzieher. Ein schwaches rosanes Lichtstrahl beleuchtete die silberne Vitrine. Das tiefe Summen ertönte und nur wenige Sekunden später öffnete sich die Türe.
Sie war wie eine Schiebetür. Jetzt war sie vollkommen geöffnet. Ich wollte gerade "Hallo mein Schatz!" sagen, als ich bemerkte, dass in genau dieser Vitrine nicht drinnen war. So wie in jeder war natürlich ein riesengroßes Reperatur-Labor enthalten -Timelord-Technik- , aber keine TARDIS. Keine Spur meines Schatzes.
Ich versicherte mich einige Male, dass es auch wirklich die richtige Vitrine war. Taspar | Typ 40 | Farbe: Blau | Art: Zeit-Raum-Maschine.
Ja alles richtig. Aber wo ist sie? Wer hat meine TARDIS?!
Ich war mir zu 100% sicher, dass das hier meine TARDIS sein musste. Aber wo war sie? Es ist nicht nur, weil sie meine TARDIS ist, sondern vor allem, weil ich sie von meinem Vater geerbt habe. Er hat sie damals von seinem Vater zu seinem 200. Geburtstag bekommen. Sie war das einzige, das mich an meine Eltern erinnerte. Sie enthielt so viele Erinnerungen und jetzt war sie einfach weg.
Ich hatte keine Zeit lange mein Schatz zu finden und entschied mich für eine etwas... wie sag ich das.... hässlichere TARDIS. Sie war nicht ganz das, was ich unter schön bezeichne. Naja...Sie war gleich nebenan und ich hatte es echt eilig. Das schlimmste aber war, dass bei ihr sowohl die Steuerung defekt war als auch der Energiespeicher nur für zwei Reisen reichen würde. Es war ein älteres Modell. Es war schlicht und einfach ein Kleiderschrank.
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Hi :)
Ich habs geschafft mir eine Geschichte zu Doctor Who zu überlegen! Wuhuu :D haha... Also wie immer hoffe ich euch gefällts und natürlich hoffe ich, dass ihr weiterlesen wollt und Taspars Abenteuer weiter erleben wollt :)
also dann Alons-y oder Geronimooo (was euch lieber ist)
xx
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The thief, my BlueBox and Me
FanfictionMein Name ist Taspar. Einfach Taspar. Das ist sogar für einen Timelord ein ungewöhnlicher Name. Und ja: Ich bin wirklich ein Timelord und stamme vom Planeten Gallifrey. Das hier bin ich nach dem Ewigen-Krieg [oder auch Zeit-Krieg]. Das bin Ich. Auf...