Darauf wusste ich jetzt keine Antwort aber ich erkannte meine Chance. "Und du-" Ich kniff die Augen zusammen und machte mich auf die nächsten Schritte gefasst. "Unterschätzt MICH!" Ich verpasste ihm eine Kopfnuss. Mist! Das tat weh! Aber es reichte das er mich los ließ und ich mich befreien konnte. "Aaah fuck. Du kleine. Mist Made." Fluchte er und hielt sich das Gesicht. Das Adrenalin schoss mir durch den Körper und gab mir neue Kraft und Mut. Da meine Hände aber noch gefesselt waren blieben mir nur die Füße zum Bändigen. Also machte ich es so wie es mir mein Bruder gezeigt hatte. Ich stellte mich in einen festen Stand konzentrierte hin, holte mit dem rechten Fuß aus und feuerte mit letzten Kraft alles ab was noch ging. Das Feuer war gigantisch. Von der Wucht wurde selbst ich aus dem Gleichgewicht gebracht und viel nach hinten. Mit dem Kopf schlug ich gegen einen harten auf den Boden und sofort wurde mir schwarz vor Augen. Ich bekam nur noch Frequenzen mit und verschwomme Bilder. Julien muss mich in einen Wagen gepackt haben, es wahr auf jeden Fall stockfinster und ganz schön kalt. "Ich hab sie. Ich bei bringe sie zum Quartier." Ein Motor startete und wir fuhren los. Werde ich jetzt sterben? Egal was es ist. Ich war nicht drauf vorbereitet...
Als ich das nächste Mal aufwachte durchzog mich eine Eiserne Kälte. Scheiße, wo bin ich? Wo hat er mich, hingebracht?! Immer noch schwach, von dem ganzem Theater versuchte ich aufzustehen doch brach immer wieder zusammen. Fuck, ist das kalt hier! Mit noch leicht verschwommenen Blick sah ich mich um und erkannte andere Leute, die ebenfalls wie ich am Boden saßen und fast erfroren. Kurz kniff ich meine Augen zusammen, damit ich mich etwas beruhigen konnte und öffnete sie wieder, als mein Herz wieder normal schnell schlug. Ich versuchte mit dem Bändigen mich etwas aufzuwärmen, vergebens. Natürlich. Damit versuchen die uns in Schach zuhalten. Puhh... Mein Blick war deutlich schärfer als vorher, weswegen ich mich genauer umsah und andere Männer und Frauen in dem Bunker artigen Raum sah. "W-Wo bin ich?" Fragte ich jemanden, der in der Nähe von mir saß und setzte mich aufrecht hin. Der Mann hatte nicht wirklich Kleidung an. Es war ein ranziger Stofffetzen. Was alle hier trugen. Ich ebenfalls. Warte. Wer hat mich umgezogen! "Im Kühlungsraum. Hier Sind nur die wirklich schlimmen.", Erklärte er mir. Die wirklich, schlimmen? Also war ich neben. Verbrechern? "Was hast du denn gemacht?", Fragte ich ihn zögernd. "Ich habe versucht einen der Wachen umzubringen. Sie schlagen uns jeden Tag, machen uns fertig und behandeln uns wie Abfall. Ich wollte versuchen hier raus zu kommen.", Erzählte er mit gesenkten Kopf und ließ mich damit zittern. U-umbringen? Er wollte wirklich jemanden töten? "Und was hast du gemacht, kleine?", Fragte er mich und versuchte sich zu wärmen, was aber wohl nicht klappte. Ich Schluckte stark und zog meine Beine an meinen Körper. "Ich. Habe versucht draußen zu überleben, und habe vor nicht bändiger draußen gebändigt. Da hatte mich dann jemand aufgelauert und eingefangen. Irgendein. Julien, oder so, hat mich hier her gebracht.", Erzählte ich und sofort richteten sich alle Blicke auf mich. Uhg, ich Schluckte stark und wusste dass es nichts gutes zu bedeuten hat. "J-Julien? Ohu, das ist mies. Wenn er sich mit einmischt. Dann bedeutet das nicht´s gutes. Pass gut auf dich auf." Gerade als er seinen Satz beendete öffnete sich eine Tür und drei Männer in Kampf Uniformen kamen rein. Alle Insassen sahen sofort zu Boden und hielten die Hände über den Kopf. Zwei Wachen blieben an der Tür stehen, der andere kam genau auf mich zu. "Hey du! Kopf runter, die Hände drauf!" Befahl er mir doch ich tat nie, was man mir befiel. Ich blieb nur sitzen und starrte ihn an. "Na wird's Bald!" Er packte mich am Kragen und drückte mich runter. "Du musst wohl Kaji sein, von der alle reden. Du hast ja mächtig für Ärger gesorgt. Mit dir hat Mr. Budorovits was ganz besonderes vor.", Grinste er breit, drückte mich nochmal doller auf den Boden und ließ mich wieder los. Was? Was meint er mit 'was ganz besonders'? Ohne zu zögern packte er den Mann der mich eben noch gewarnt hatte und schlief ihn hinter sich her. Er war so schwach, dass er sich nicht wehren konnte. Und ich konnte nichts machen. Fuck! Die Wache verschwand mit dem Mann und ein anderer trat in den Raum, in Begleitschaft. "Du kennst die Prozedur ja schon!" Mit einem stoß brachte er den Gefangen ins stolpern, der dann unsanft auf dem Boden landete. Nach einem Kontrollierenden Blick verschwanden die Wachen wieder und schloss die Tür. Der Fremde Mann stöhnte schmerzhaft auf und sah dann mit zusammen gekniffenen Augen wieder nach oben. Als er sie dann öffnete und durch den Raum sah, blieb mein Herz beinahe stehen. Ist das etwa. Das ist unmöglich. MArco?! "Wichser...", Murmelte er, blickte noch etwas durch den Raum, bis er mich entdeckte. Ungläubig musterte er mich, wie ich zusammengerollt in der Ecke saß und fast erfror. "KAJI?!", Rief er fassungslos und stand mit Tränen in den Augen auf. Ja! Ja, das war er! Das war mein Bruder!!!! Scheiße, endlich hatte ich Marco wieder gefunden!!! "Marco!!", Rief ich und stand ebenso auf, um ihn dann in die Arme fallen zu können. Oh mein Gott. Ich hatte wirklich meinen Bruder wieder. "Verdammt, was machst du hier?", Fragte er mich und drückte mich feste an sich, bevor er sich mit mir hin hockte. Er war noch so schön warm von draußen. Feste drückte ich meine Augen zusammen, damit ich meine Tränen zurück halten konnte und krallte mich in sein Stoff. "I-ich. Julien hat mich-Erwischt. Ich hatte keine Chance. Er war. Viel zu stark. Es tut mir leid" Schluchzte ich und zog mich nur noch fester an ihn. "Hey hey schon gut. Wir kommen hier schon wieder raus. Ganz sicher." Er ließ mich etwas los und wischte mir die Tränen weg. „Ich bin so froh das du noch lebst.“ schluchzte ich weiter. „Na hör mal, denkst du ich lass mich von so einem Anfänger erledigen?“ lachte er. Er nahm meine Hände in seine und erzeugte eine kleine Flamme, damit ich bin etwas wärmen konnte. Zusammen setzten wir uns an eine Wand und starrten in die Runde. „Es ist so grausam.“ flüsterte ich. "Ich hab einen Plan, aber der wird dir sicher nicht gefallen" W-wie einen Plan? Und warum sollte er mir nicht gefallen? "Wie.- Was für einen Plan? Wenn er hilft. Dann mach ich es!", fragte ich und sah in seine Augen, die sich die letzten Jahre überhaupt nicht verändert hatten. Selbst das Glänzen in diesen war nicht erloschen. "Du. Naja musst versuchen dich ihnen anzuschließen. Ich würde das ja lieber machen, damit dir nichts passiert. Nur. Ich hab schon zu viel Scheiße an an der Backe.", berichtete er und kratzte sich dabei leicht am Hinterkopf. Oh man. Typisch Marco. Schon früher hatte sehr oft Mist gebaut. "Und wie soll ich das machen?", fragte ich. "Schleim dich bei diesem Julien ein. Er ist hie ein ziemlich hohes Tier. Gestehe, dass du Mist gebaut hast, gestehe einfach alles was er dir vorwirft. Sagst dir ist es leid, davon zu laufen du willst endlich deine Fähigkeiten ausbessern. Und dann, fragst du ob sie dich trainieren können. Wer weiß irgendwann, vielleicht nach ein paar Monaten kannst du uns dann beide hier raus holen." - "Warte, warte. Muss ich dann so schlimme Dinge tun, wie du mir immer wieder erzählt hast, was sie mit allen hier machen?", fragte ich mit leicht zitternder Stimme "Weiß ich nicht. Aber ich, denke schon. Aber anders kommen wir hier nicht raus. Glaub mir ich habe einiges ausprobiert. Und wenn du zu ihnen gehst, wirst du auch nicht so gequält. Dir würde nicht´s passieren.", murmelte er und strich mir sanft über meinen Kopf. "Ich will dich aber nicht wieder verliren.", jammerte ich
"Es ist doch nicht für immer, Kaji. Du schaffst das. Da bin ich mir-", fing er an, doch unterbrach sich selber, als die Türe der Kühlzelle aufging und zwei Wachen hinein kamen. "Ich werde es versuchen.", antwortete ich und spürte dann, wie ich unsanft an meinen Armen nach hinten gezerrt wurde. Arg! Scheiße, tat das weh! Schmerzvoll stöhnte ich auf und stand ohne ein Widerwort zu geben auf, als sie mir schwere Ketten an den Händen gebunden hatten. "Na, Versuchskaninchen. Heute ist ein besonderer Tag für dich, schon gehört?", versuchte er mich zu provozieren. Grrr... Ich gab ihnen gleich ihnen besonderen Tag. Aber auf meine Art! Wütend biss ich meine Zähne zusammen und kniff meine Augen zusammen, als sie mich grob umdrehten und dann lachend aus dem Raum hinaus zerrten, bevor sie wieder die Türe zu machten. "Warum jetzt auf einmal so still? Hast du etwa Angst?", lachte der größere von ihnen und nahm mein Gesicht zwischen seine Hände, damit ich ihm in die Augen sah. IHR BEKOMMT GLEICH ANGST! "Hmmm... Die haben ja nicht unrecht. Du bist echt ne Hübsche.", murmelte er, eher zu sich selber und zog mich noch näher an sein Gesicht. Bäh! Er stank so widerlich! "Und vielleicht könntest du mir ja-" - "Hey, was macht ihr da?!", hörte man die ekelhafteste Stimme, die ich kannte laut durch den Gang schreien, wodurch beide zusammen zuckten und sich sofort wieder Stellung nahmen. Julien kam geradewegs auf uns zu gelaufen, weswegen sich beide tief verbeugten. Er hatte so eine ekelhafte Selbstbewusste Ausstrahlung, Würg Ou! Ach ja! Ich musste ja auch mehr Respekt zeigen! Leicht verbeugte ich mich auch vor ihm, worauf er leicht verwirrt die Augenbrauen zusammen zog, aber dann sofort wieder auf die beiden Männer blickte. "Ich übernehme jetzt. Ihr beide sollt in die Cafeteria und dort Wache stehen.", befahl er ihnen mit einer festen Stimme und sah ihnen tief in die Augen, wodurch sie deutlich eingeschüchtert wurden. Er war wohl ziemlich weit oben. "A-aber wir haben den Befehl bekommen, dass wir sie zu Oberhaupt Je-", "Und ich habe euch jetzt diesen Befehl gegeben. Tut das, was ich euch sage, sonst wisst ihr ganz genau, was passiert!!", wurde er sofort lauter. Sofort verbeugten sich die beiden Wächter wieder tief und ginge langsam ein paar Schritte zurück. "J-ja... Ja, Meister Budorovits! Wird sofort gemacht! Tut uns leid!", piepsten sie schon fast und drehten sich dann um, damit sie zusammen in die Cafeteria gehen konnten. Nun stand ich leicht zitternd vor Julien und blickte ihm in seine Augen. Die Dominanz war dort schon fast eingebrannt. "Komm, mit.", meinte er und nahm einfach meine Ketten von hinten, woran er mich dann für seine Verhältnisse sanft durch viele Gänge führte. Wir beide sagten währenddessen kein Wort. Ich hatte die ganze Zeit nur die ganzen Wachen beobachtet, die sich in der Reihe nach, immer wieder vor Julien verbeugten. Er musste wohl sehr, sehr hoch angesehen sein. "Wir sind da.", sagte er mit fester Stimme und klopfte dann zwei Mal an der Türe, bevor diese aufgemacht wurde. Die zwei Wachen, die dort drin waren, zerrten mich grob auf dem Stuhl, ketteten mich wieder los, nur um mich dann wieder am Tisch fest zu binden. Arg! Doch nicht so eng! "Lasst uns jetzt allein.", sagte Julien streng und setzte sich gegenüber von mir an den Tisch. Uff, an den Plan denken. Die Wachen gingen nach einem Nicken wortlos heraus und machten die Türe dann mit einem lauten Knall zu. "Weiß du schon, was jetzt mir dir passiert?", fragte er in einer deutlich weicheren Stimme und lehnte sich leicht am Tisch vor sich ab. Ich versuchte erfolglos die Metallbände an meinen Händen lockerer zu machen, was aber dadurch nur noch mehr weh tat. Fuck! "Hey!", wurde er sofort lauter und ließ mich damit zusammen zucken. Irgendwie hatte ich jetzt etwas Angst vor ihm. Immerhin war er ja der 'Meister' und wohl sehr gefürchtet. "Ich eh-... Nein weiß es nicht. Sir.", stotterte ich und fing an den Beinen zu zittern. Arg. Ich hasste es. "Das ist kein Kinderspiel hier!", fing er an und ließ mich damit nervös werden. Das wusste ich schon direkt nach ein paar Minuten, dass niemand es aus Spaß meinte. "Du wirst deine Bändigerfähigkeiten verlieren.", sagte er und ließ mich damit stocksteif auf dem Stuhl sitzen. Ich-was? WAS? "Dir werden sie genommen. Für immer.", meinte er etwas leiser, aber überhaupt nicht knurrend oder böse, eher mitleidend und sah mir in die Augen, die ich aber sofort zusammen kniff. Ich konnte dann wirklich nicht mehr bändigen? Verdammt, aber wie?! Ich dachte das ging nicht! Scheiße, was sollte ich machen. Fuck! "Das hat mein Vater so entschieden.", schluckte er und stand dann auf, damit er sich seitlich von mir auf den Tisch setzen konnte. Okay, Kaji. Nicht mehr länger herum heulen! Du musstest endlich mal den Plan durchsetzten! Schleimen und zu den Arschlöchern gehören wollen. "Was ist, wenn ich mich stattdessen euch anschließe?", fragte ich leise und sah ihm wieder in seine Augen, die wohl erschrocken weiter aufgingen "Ich weiß ich bin nicht die beste. Aber ich lerne schnell. Und es ist ja nicht so das ich nicht´s kann.“ Kurz lachte er auf und stand dann ohne eine Antwort zu sagen auf, damit er sich neben mich stellen konnte. "Das wäre ziemlich dumm.", fing er an und ging von der einen Seite der Stuhls, auf die andere Seite. Kacke, war ich an den Händen am schwitzen, vor Angst. "Alle würden wissen, dass du das machst weil du was im Schilde Fürst. Du bist nicht die Erste, die das versucht.", lachte er und sah mir wieder tief in meine Augen. Aber das letzte Mal war es mit Hass. Dieses Mal war es etwas anderes. "Und was wäre, wenn ich mich euch wirklich anschließen wollen würde?", fragte ich und ließ damit überhaupt nicht locker, was er wohl bemerkte und als Antwort den Kopf schüttelte. „Ich hab das Leben auf der Flucht satt. Ich will euch helfen. Ich hab gesehen, wie stark du bist. Ich will das auch. Ich will-“, "Das wirst du nicht!“ unterbrach er mich. „Du denkst du kommst mit all dem hier klar? Dabie hast du nicht mal das schlimmste gesehen. Der Kühlraum ist nur zur Einschüchterung da. Um euch unfähig zumachen.", meinte er ernst und lehnte sich mit den Händen rechts und links an meiner Lehne ab, sodass er mir mit seinem Gesicht ganz nah war. Holy... was? "Außerdem hast du in spätestens einer halben Stunde so oder so keine Bändigerfähigkeiten mehr. Alleine deswegen würden sie dich nicht nehmen.", fing er an weswegen ich meinen Blick von ihm abwendete. "Ich bin kein kleines Kind mehr. Ich habe Fähigkeiten die euch nützlich sein können. Ich kann euch helfen!", "Du schließt dich uns nicht an!", wurde er laut und blieb mir weiterhin so nah. Da ich aber immer noch auf meinen Schoß sah, blinzelte ich meine Tränen weg und riss mich so schnell es ging wieder zusammen. Ich durfte bloß nicht schwach werden. "Weißt du, wie wir hier die Gefangenen behanden?", stellte er mir die Frage, worauf ich nur den Kopf schüttelte und meine Augen zusammen kniff. Naja, wie sie die ganzen Menschen behandelten, war wohl klar. "Wir zeigen kein Mitleid. Man muss Eisern sein, jeden Tag mindestens einen Tod mit ansehen.“ mit festen griff nahm er mein Kinn zwischen seine Hände, damit ich ihm wieder in die Augen sehen musste. Diese waren etwas nasser, als vorher. „Oder auch vollstrecken.“
"Warum tust du es, denn, wenn du mich ja ganz offensichtlich davon abhalten möchtest?", fragte ich ihn und brachte ihn damit zum Schweigen. Uhh. Ich hatte wohl einen Wunden Punkt getroffen. Seine Augen sprangen abwechselnd zwischen meinen hin und her. Ich sah das nicht mehr als Möglichkeit irgendwie mich weiter ein zu schleimen oder so. Er tat mir leid. Er tat mir wirklich leid. Es wirkte galt, als wenn er dazu gezwungen wird. Als es auf einmal klopfte, schreckten wir beide auseinander und räusperten uns kurz. Uhmmm... peinlich... "Ja?!", meinte Julien wieder deutlich selbstbewusster und stellte sich mit geradem Rücken neben dem Tisch. Die zwei Männer von vorhin kamen wieder herein und verbeugten sich. "Wir sollen sie zu Oberhaupt Jesai bringen. Dort wartet auch schon Jannik auf sie für ihre." - "Ich mach das schon. Geht ihr so lange durch die Ebene 12 und kontrolliert, ob alles im Grünen Bereich ist.", befahl er ihnen und machte mich vom Tisch los. Irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl bei der Sache. "Ja, Meister Budorovits!", antworteten sie sofort und gingen nach einer Verbeugung wieder aus den Raum raus. Sofort danach zog mich Julien vom Stuhl hoch und zerrte mich an die Türe, durch die er erst mal nach links und rechts schaute. Huh? Warum? Wir liefen eine weile ehe er das Wort an mich richtete "Du machst keinen Mucks und schaust nur auf den Boden, verstanden?!" er wirkte ziemlich neben der Spur. Erklärte er mir, weswegen ich verwirrt die Augenbrauen zusammen zog. "Aber ich-", "Verstanden?!", fragte er, ohne es weiter zu erläutern nach und packte mich, wie eine Gefangene von hinten an meine verschränkten Arme. "Ja, Sir!", meinte ich leicht schüchtern und hörte ihn trotzdem leise lachen. Hmm, wenn ich mich nicht täuschte, dann war es das erste Mal. "Nenn mich Julien. Bei dir hört sich das total albern an."
Ich soll ihn Julien nennen, sein ernst? "Ehm, ok." Flüsterte ich immer noch etwas eingeschüchtert. Im nächsten Moment schob er mich auch schon raus in einen Flur. "Rechts lang." Meinte er völlig ruhig und hielt mich überhaupt nicht grob fest. Zumindest nicht so wie die anderen Wachen. Aber zum Kühlraum geht es doch, links herum. Etwas irritiert folgte ich seiner 'Anweisung'. Den Kopf hielt ich wie er gesagt hat gesenkt. Wir liefen einen langen Recht dunklen Flur lang, weshalb ich mich doch etwas neugierig umschaute. "W-wohin bringst du mi-", "pscht! Ich hab gesagt kein Mucks!" Ermahnte er mich leise zischend, weshalb ich gleich wieder die Lippen auf einander presste. Ich will meine Fähigkeiten nicht verlieren. Wir liefen nicht lange, da blieb er stehen und schloss eine Zelle auf. Doch anstatt mich, wie alle anderen es tun würden, grob rein zu schubsen, lies er mich selber rein gehen und nahm mir die Fesseln ab. "Verhalte dich ruhig. Dann wird alles schnell und schmerzfrei Enden. Ich bin gleich wieder da." Flüsterte er noch ehe er die Zelle schloss und aus der Richtung verschwand aus dem wir gekommen waren. Was passiert jetzt mit mir? Sollen mir wirklich die Kräfte genommen werden? Nein, nein das. Das geht doch gar nicht. Das ist doch gar nicht, Möglich. Aus Angst setzte ich mich in die Ecke und rollte mich zusammen. Ich, will meine Bändigerfähigkeiten nicht verlieren. "Hey, psst kleine." Ich wollte die Stimme ignorieren, einfach alles abblocken. "Hey!" Da die Stimme aber nicht aufhörte, sah ich dann etwas auf und erkannte einen schwarzen Schatten an der Seite meiner Zelle durch einen schlitz rüber gucken. "Komm Mal her. Ich will dir was sagen." Wirklich vertrauenswürdig wirkte er jetzt nicht auf mich, aber wem konnte man hier auch schon vertrauen. Langsam kam ich auf ihm zu, und lief dabei nah an der Wand lang. Er winkte mich immer näher zu sich, was mich dann doch etwas stutzig machte, da ich fand das ich schon nah genug war. "Willst du hier raus? Ich kann dir helfen." Meinte die Seriöse Stimme und bekam so meine ganze Aufmerksamkeit. Ich nickte und hockte mich dann zu ihm runter. "Wusste ich es doch. Also für einen Kuss sage ich dir wie du hier raus kommst" grinste er schief, bevor ich was sagen konnte oder auch nur reagieren, kam von hinten ein gezielter Schuss vom Blauem Feuer auf den Schlitz, vodurch der andere Typ zu mir geschaut hatte. Sofort schreckten wir beide zurück. "Lass Sie in Ruhe!" Julien's Stimme erkannte ich gleich. Doch diesmal kam er nicht alleine. Er hielt in Fesseln Marco vor sich. Was hat er mit ihm vor?! Sofort stellte ich mich Kampf bereit auf. Das ich immer noch geschwächt war, wollte ich mir nicht anmerken lassen. Von Julien reichte nur ein Blick und sofort senkte ich die Arme wieder. Er wusste das ich eh keine Kraft hatte. "Lass mich los!" Fauchte Marco ihn an. Ohne wirklich darauf ein zu gehen, schloss er in Ruhe seine Fesseln auf, sofort kam Marco zu mir und ich schloss ihn in den Arm. „Hat er dir was getan?! Bist du in Ordnung?“ fragte er schnell. Ich nickte. Was hat das zu bedeuten? Dass ich, bevor es passiert, nochmal mit meinem Bruder zusammen sein soll? Die Zellentür viel wieder zu, und ich konnte sehen wie Julien immer noch da stand und uns beobachtete. Ich sah dann auch zu ihm rüber, nur konnte ich nicht sagen ob er es sah oder nicht. Nach einem Moment nach dem Marco mich wieder los ließ, verschwand dann auch Julien. Nachdenklich sah ich ihm nach wurde aber gleich von Marco wieder raus gerissen. "Wieso hast du keine Fesseln? Was wollte er von dir??" Er machte sich wie immer viel zu viele Sorgen. Nur im Angesicht der Umstände war es verständlich. "N-nein er. Hat mir nichts getan." In Ruhe erzählte ich ihm was passiert war. Auch dass mir die Bändigerfähigkeiten genommen werden sollen. Dementsprechend reagierte Marco auch. "Was?! Das dürfen sie gar nicht, außerdem ist das Verboten. Das lasse ich nicht zu. Kaji, das. Wir schaffen es davor hier raus." Ich biss mir leicht auf die Lippen und sah ihn völlig ruhig an. "I-ich weiß nicht ob. Naja-" Etwas unsicher sah ich von ihm ab, doch Marco versuchte gleich wieder den Augenkontakt aufzubauen. "Ob? Ob was?", "Naja Ehm. Also er meinte. Ich soll ihn Julien nennen. Das 'Sir Budorovits' sich bei mir albern anhört." Als ich wieder zu Marco sah, konnte ich richtig beobachteten wie er schon den nächsten Plan ausheckte. "Das hat er, wirklich gesagt?" Ich nickte und musste wieder daran denken, wir er sogar die Wache weggeschickt hatte, die bei mir Handgreiflich geworden waren. "Er hat. Dabei sogar etwas gelacht." Auch ich musste kurz lächeln, was aber gleich wieder verschwand als Marco plötzlich los lachte. Er ließ sich sogar nach hinten fallen und drehte sich von einer Seite zur anderen. Etwas, sehr irritiert sah ich ihm zu. "Was. Ist daran so lustig?", "HAHAHA, OH MAN KAJI." er setzte sich wieder auf und sah mich überglücklich an. "Der steht auf dich! So was von! Und das müssen wir nutzen!" E-er was? J-Julien soll, auf mich. Stehen?! "E-er. Steh doch nicht auf-", ich dachte daran als er mich auf der Starße erwischt hatte. Wenn es so wäre, hätte er mich doch nicht geschnappt, sondern hätte mich einfach laufen lassen "Du glaubst nicht wie er all die Jahre war. Hat man ihn einmal nicht 'Sir' genannt. Oooohu, das hast du gleich bitter bereut.", "Aber Marco. Er will mir meine Fähigkeiten nehmen." Damit brachte ich ihm gleich wieder zum schweigen, was dann auch eine Weile anhielt. "Wir kommen davor hier raus. Das verspreche ich dir. Ich hab einen neuen Plan." War klar das Marco versuchte mich gleich wieder aufzubauen. Doch diesmal klappte es nicht. "Es wird noch heute passieren. Du bist hier seit 4 Jahren. Wie willst du es dann in einer Nacht schaffen?", "Aber da stand er auch noch nicht auf dich. Kaji, du musst dich an ihn Ran machen. Nimm ihm dann, die Schlüssel ab. Um den Rest kümmere ich mich.", "I-ich soll mich. An ihn ranmachen? Marco, nein das. Das mache ich nicht. Er hat uns gejagt. Dich fast tödlich verletzt und-", "Kaji, das ist unsere einzige Chance hier raus zu kommen. Er wird dir nichts tun. Da bin ich mir sicher." Aber das kann doch nicht der einzige Weg hier raus sein. "Weißt du. Ich weiß noch wie ich dich, gefunden hatte. Du warst alleine, im Wald und hast geweint. Du bist früher total oft abgehauen..." Oh ja, ich konnte mich auch gut dran erinnern. Und das tat er immer. Immer wenn wir nicht weiter wussten, fing er an von früher zu erzählen. Was wir beide nicht merkten war, das jemand plötzlich bei uns an der Zelle stand. Julien. Doch er war nicht alleine, es standen noch zwei Wachen hinter ihm "Es ist soweit." Meinte er selber nicht gerade begeistert. Wir zuckten etwas zusammen, und Marco stellte sich gleich schützend vor mich. "Lass die Finger von ihr!", Julien ließ sich von ihm gar nicht einschüchtern. "Marco. Mach es nicht noch schlimmer." Meinte er ruhig und kam auf uns zu. "Wenn du ihr auch nur ein Haar krümst-", "machst du mich fertig. Schon klar." Er kam total Selbstbewusst auf uns zu. Die Wächter hinter ihm, waren anscheinend Metall Bändigen, denn schneller als wir reagieren konnten, hatte Marco Fesseln an den Füßen und am Hals, wodurch er einfach hochgehoben wurde und schmerzend zischte. "Nein, lasst ihn runter." Ich sprang gleich auf um ihn zu helfen doch auch ich hatte plötzlich Fesseln an meinen Füßen und Händen, und viel zu Boden. Uff, das tat weh. "KAJI!" Marco versuchte den Schmerz zu unterdrücken doch man sah es ihm deutlich an. Als mich die andere Wache auf die Beine zog, sah ich zu Julien, doch er stand nur da, und sah dem Geschehen zu. Von wegen, er steht auf mich. Dann würde er dass alles gar nicht zu lassen. Viel länger konnte ich ihn gar nicht beobachteten da wurde mir auch noch ein Metall streifen um die Augen gebändigt. Ich schrie kurz schmerzend auf und wäre wieder zu Boden gesunken aber die Wache hielt mich immer noch am Kragen fest. Und dann wurde auch ich in die Luft gehoben und so verlor ich jegliche Orientierung. "KAJI! Kajii!"
Hörte ich noch Marco rufen. Doch auch seine Stimme wurde immer leiser. Nein, nein was passiert jetzt? Werden mir die Kräfte wirklich genommen?! Ich wollte weinen, aber auch nicht zeigen dass ich schwach war. "Den Rest übernehmen ich." Hörte ich dann Julien sagen, weshalb ich auch gleich runter gelassen wurde. "Ja wohl, Sir!", "Und entfernen, die Fesseln.", "W-was aber Sir-", "Entfernen. Sie. Alle. Fesseln!" Betonte er jedes Wort einzeln. „Ich werde schn mit einem Kindergartenkind fertig!“ Keine Sekunde später vielen meine Fesseln zu Boden und auch die um die Augen. Trotzdem musste ich die Augen schließen damit sich meine Augen wieder ans Licht gewöhnten. "Überprüft, nochmal alles und gib mir über funk Bescheid, wenn ihr fertig seid.", Mit halb zusammen gekniffenen Augen konnte ich sehen, wie die Wachen Salutierten und eilig den Flur verschwanden. W-was hat das, zu bedeuten? "Komm mit." Julien packte mich am Oberarm und zog mich hinter sich her.
Etwas überfordert stolperte ich ihm hinter her, bis wir wieder bei dem Verhörraum ankamen. Er sah sich nochmal um, machte sie auf und ging mit mir rein. Sofort schloss er sie zu und atmete tief durch. Ich hielt mir die Handgelenke die immer noch von den Fesseln weh taten. "Tut's sehr weh?" Hörte ich dann Julien, besorgt. Warte was? Besorgt? Ich schüttelte leicht den Kopf und sah auf meine Gelenke. Und wie es weh tat. Plötzlich stand er vor mir und nahm mein Hand in seine. "Das sieht aber nicht gut aus." Flüsterte er, weshalb ich stark schluckte und sich plötzlich eine angenehme wärme ausbreitete und ich sofort eine Gänsehaut bekam. "E-es geht, schon." Stotterte ich und wollte meine Hände aus seinen ziehen, doch er hielt sie fest in seinen. "Sie sollten nicht so grob sein!" Knurrte er eher zu sich selbst. M-Marco hatte Recht. Ju-Julien, stand also wirklich auf mich. Ich dachte an seinen Plan und bemerkte die Schlüssel an Julien's Gürtel. Die muss ich bekommen. Marco zählt auf mich! Ich sah zu Julien hoch der immer noch auf meine Gelenke schaute. "Ich kann eine Heilerin herkommen lassen. Dann tut es nicht mehr weh." Meinte er völlig ruhig. "N-nein, geht schon. Es ist, gar nicht so schlimm." Jetzt sah er mir in die Augen und lächelte wieder etwas. Was mich echt, nervöser machte. Fuck, war das heiß hier. "Du musst mir nichts Beweisen." Was? Das wollte ich doch gar nicht. Ich Schluckte stark und bemerkte wie tief er mir in die Augen sah. "I-ich, will dir gar nichts. Beweisen." Flüsterte ich und nahm meine Hände aus seinen, was er diesmal zu lies. Da immer noch der Gedanke, dass ich meine Fähigkeiten verlieren sollte, an mir nagte verschränkte ich die Arme und drehte mich von ihm ab. "Wieso, sollen mir die Bändigerfähigkeiten genommen werden?" Murmelte ich leise. "Ich werde das nicht zulassen." Flüsterte er leise, trat hinter mich und legte die Hände an meine Schultern. "Du wirst hier bleiben. Ich hole ein andere aus der Zelle, die eine Verbrecherin ist, die gemordet hat, die es wirklich nicht anders verdient hat." Er sprach ruhig und strich leicht mit den Daumen über meine Schultern. W-was? Er will. Mich verschonen? Ungläubig drehte ich mich zu ihm um und sah ihm in die Augen, "A-aber. Wieso?" Abwechselnd sah ich ihm, in seine dunkle Braunen Augen die ein ganz bestimmtes Funkeln an sich hatten "Ich weiß das du großes Potenzial hast." Wir sahen uns tief in die Augen und irgendwie. Fühlte es sich, gut an. Ich fing an mir auf die Lippen zu beißen, als es plötzlich an der Tür klopfte, griff ich erschrocken sein Uniform und trat näher an ihn "Sir? Es ist alles kontrolliert und vorbereitet." Julien sah kurz über die Schulter nach hinten und gab ihnen den Befehl in dem Raum zuwarten. Das er sofort käme. Bevor er sich aber abwendete, hörte ich seien Atem nah an meinem Ohr, kurz darauf zögerlich ein Kuss auf den Kopf. "Ganz ruhig. Warte hier. Ich hole dich, sobald alles vorbei ist." Er ließ mich los und ging zur Tür raus, als sie hinter ihm wieder zu viel schloss er sie noch ab und ich atmete tief durch. O-Oh mein Gott. W-wir haben ein komplett falsches Bild von ihm. ~~---- ----- ---- ---- ----- -----
→ diesmal etwas länger, hoffe der/diejenige die das lesen gefällt es, teilt es gerne :)
→ eine Story in Korporation einer sehr guten Freundin <3
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Love out of control
Short StoryEin kleiner Einblick, in die Story: "Du hast schon wieder eine 5 geschrieben?!" Uff, ja. Hi, ich bin Kajin, und schlecht in der Schule. Ich saß nicht das erste Mal mit meinen Eltern am Tisch und redete darüber. Ja gut, was heißt reden. Ich werde ein...