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~Erzähler~

Mit Vollgas über die Landstraßen, rasen die zwei auf der Flucht davon. Harry's Hand hält verkrampft das Lenkrad in seinen Händen, die Rückspiegel im Blick. Louis streichelt das Bein seines festen Freundes. Er ist außer Atem und schwitzt. Die beiden sind unverletzt aber stehen noch total unter Adrenalinschub. Louis ist scharf auf Harry. Das ist er immer danach. Es war nicht ihr erster Bankraub und sicher nicht der letzte.
Louis löst seine Hand von Harrys Bein und greift in seine Jackentasche. Harry weiß was Louis jetzt vor hat und er hasst es. Er hasst es das Louis raucht, aber er weiß auch das der Kleinere es bracht um wieder runter zu kommen. Louis schiebt sich den giftigen Stängel zwischen die Lippen und zündet ihn an. Er zieht ein paar mal kräftig an diesem. Harry knurrt leise was Louis zum lachen bringt. ,,Du weißt wie ich das Hasse." Murrt Er, und fixiert sich wieder auf die Straße. Harry steht noch total unter Adrenalin. ,,Und du weißt das ich das brauche.-" Louis zieht wieder an der Zigarette, und pustet den Rauch aus. ,,-dich brauche ich aber noch mehr." Harry beginnt breit zu grinsen bei den Worten seines festen Freundes. ,,Ich halte ja gleich kurz an. Aber nur kurz. Du weißt genau das wir auf der Flucht sind." Bestimmend legt er seine Hand auf Louis Bein, und streichelt dieses. ,,Und wieso willst du dann Anhalten?" Das Louis grinsen kann man förmlich hören. ,,Du weißt genau warum." Harry streichelt weiter hoch zu Louis Schritt. Louis summt. Er Liebt das und er Liebt Harry. ,,Ich kann warten bis wir zuhause sind. Immerhin will ich nicht das wir geschnappt werden." Louis grinst Harry provokant zu und zieht ein letztes mal an dem giftigen Ding, ehe er es aus dem Fenster wirft. ,,Und wenn ich nicht warten kann?" Harry ist Hart und will ihn hier und jetzt. ,,Du musst aber Harry." Louis ist frech. Manchmal einwenig zu frech, aber Harry liebt das an ihm. ,,Nagut." Harry zieht seine Hand zurück, und schaltet. ,,Beleidigt?" Hakt der kleinere nach, er mag es nicht abgewiesen zu werden und schon gar nicht von Harry! ,,Ich muss auch mal schalten Louis." Harry klingt abweisend und das mit Absicht, allerdings weiß das Louis ja nicht. Er dreht sich bockig zum Fenster. Nachher braucht er nicht ankommen. Denkt sich Louis und schnauft, er ist jetzt sauer und bockig. Harry schüttelt bloß lachend den Kopf. ,,Du bist so Niedlich wenn du bockst, mein Schatz." Harry sieht wieder in den Rückspiegel, immer noch niemand zu sehen, und so soll das auch bleiben. ,,Bin ich gar nicht!" Louis schnauft erneut. Harry beginnt lautstark zu lachen. ,,Gott Louis, wenn du deine Gusche sehen könntest.", lacht er lauthals los. Louis sieht ihn wütend an und zeigt ihm seinen rechten Mittelfinger. ,,Fick dich!" Harry grinst. ,,Na, Na.. Das heißt fick mich." ,,Kannst du auch mal normal denken?" Mit einem Lächeln auf den Lippen schüttelt Louis sanft seinen Kopf. ,,Ich wollte ja nur das meine Prinzessin wieder lächelt und nicht so bockig mit mir ist." Sanft streichelt er über Louis Arm. ,,Prinzessin?" ,,Meine Prinzessin.." Louis grinst zufrieden. Er Liebt es von Harry süße Kosenamen zu bekommen und Harry liebt es wie sich sein Freund darüber freut. Louis wird dann immer so süß rot an den Wangen. Harry biegt ab und fährt auf ein etwas abgelegenes Haus zu. Ihr Zuhause.

~Louis~

Der kalte Wind bläst mir ums Gesicht, und meine Hände verstecke ich tief in den Jackentaschen meines Kapuzenpullis. Es ist schon später Herbst und dem nach auch nicht sonderlich warm draußen, erst recht nicht im schönen England.

Leise schließe ich die Tür des Fluchtwagens und gehe nach hinten zum Kofferraum, welchen ich öffne. „Ich bringe das Geld rein und du bringst den Wagen in die Scheune?" Wände ich mich an Harry, während ich die schwere Tasche schultere. „Sollte ich nicht vielleicht lieber die Tasche nehmen, sie ist doch viel zu schwer für dich." Harry grinst mich an, weshalb ich bloß die Augen verdrehe. Ich bin doch keine 12 mehr. Ich kann das sehr wohl allein. Brummend schleppe ich die Tasche nach drinnen und verschwinde damit im Schlafzimmer. Zufrieden lege ich die Tasche voller Geld auf unser Bett. 

Bedacht streiche ich darüber und beginne zu lächeln. Es war alles andere als leicht an dieses Geld zu kommen. Zufrieden über unsere neuste Beschaffung trete ich den Weg ins Badezimmer an.

Langsam ziehe ich mir die schwarzen engen Sachen aus und lege sie in unseren Wäschekorb. Schlecht sehe ich darin nicht aus aber die Sachen müssen unbedingt in die Wäsche und ich unter die Dusche. Nackt wie ich bin steige ich in unsere Dusche und schalte das Wasser an. Ein Gänsehaut überzieht meinen Körper, durch das anfangs kalte Wasser. Zum Glück wird es schnell Warm und ich stelle mich ganz unter das herunter prasselnde Wasser und beginne mir den Schweiß vom Körper zu waschen.

Sanft berührt mich ein große Hand an meiner Hüfte. „Etwas dagegen wen ich mit dir Dusche?", haucht mir die Raue stimme meines Freundes ins Ohr, welche mich erschaudern lässt. Lächelnd lehne ich mich an ihn. „Natürlich nicht." Glücklich drehe ich mich in seinen Armen und Küsse sein Schlüsselbein. „Bist du unverletzt?", frage ich und sehe zu ihm auf. Sorge liegt in meiner Stimme und behutsam streichel ich seinen linken Arm, welcher das ein oder andere mal schon gelitten hatte.

„Nur eine kleine Schramme an meiner Hand. Mehr nicht.", spricht er und platziert einen Kuss auf meinem feuchten Haar. „Tut es weh?", will ich wissen. Er schüttelt seinen Kopf. „Nein alles gut und du..? Bist du verletzt Love?" Besorgt mustert er mich. Lächelnd schüttel ich meinen Kopf verneinend. „Mir geht es gut, mach dir keine Sorgen." lächel ich ihn an. „Na dann bin ich ja beruhigt." Er grinst in beugt sich zu mir und drückt mir einen Kuss auf die Lippen.

Es ist ein liebevoller Kuss mit viel Gefühl. Lächelnd lösen wir uns von einander und waschen uns Fertig. Es tut gut und lässt mich langsam runterfahren nach der Flucht ist es das was ich am liebsten tue. Das warme Wasser einfach über meinen Körper prasseln lassen und dem Geräusch, welches dabei erzeugt wird zu lauschen. Ohne Eile trockne ich meinen Nassen Körper so gut es geht ab und werfe Harry mein Handtuch ins Gesicht während er die Dusche verlässt. Vor lachen krümme ich mich und Flüchte dann vor ihm als er versucht mich zu Fangen. „Na warte!" Höre ich ihn hinter mir rufen.

Schnell renne ich Nackt in unser Schlafzimmer und versuche noch rechtzeitig die Tür zu schließen. Allerdings ist Harry schneller als ich und schnappt mich nur um mich über seine Schulter zu schmeißen. Lachend haue ich ihn verspielt auf den Hintern. „Du willst mich doch ärgern oder?", lacht er. Ich kichere bloß als Antwort.

Harry hievt mich von seiner Schulter und legt mich behutsam ins Bett. Grinsend mache ich es mir bequem. „Nackt kuscheln?" hauche ich ihm zu. Lächelnd nickt er und legt sich mit zu mir in das frisch gemachte Bett. Mit einem Blick ans Fußende sehe ich das die Tasche nicht mehr dort ist, wo ich sie abgestellt hatte. „Wo hast du die Tasche hingebracht?", will ich wissen und schmiege mich an seinen Nackten Körper. „Da wo der Rest auch ist", antwortet er und drückt mir einen Kuss auf die Haare. Behutsam zieht er die Decke über uns.

Die angenehme Wärme seines feuchten Körpers zieht mich in ihren Bann. Ich liebe es ihm nah sein zu können. Das ihm nichts passiert ist beruhigt mich ungemein. Das ist tatsächlich immer wieder meine größte Sorge. Ich könnte damit leben erwischt und eingebuchtet zu werden, aber nicht damit das er verletzt wird.

Seine Hände sind überall an meinem Körper. Er streichelt über meinen Rücken, meine Brust, meinen Hintern, meine Oberschenkel, mein Gesicht. Als wolle er sich vergewissern das er ich wirklich keinen Schaden genommen habe. In dieser Nacht lieben wir uns ausgiebig, bis unsere Körper erschöpft sind. Selbst wenn unser Geist willig gewesen wäre, wäre unser Körper zu erschöpft dafür gewesen. Und genau das macht es so schön. Selbst nach so kräftezehrenden Aktivitäten nehmen wir uns die Zeit einander zu lieben.

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Eine Idee, aus der eigentlichen ein Buch entstehen sollte, ich jenes aber nie geschrieben habe. Der Text stammt des Weiteren von vor 3 Jahren. Mein Schreibstil hat sich seitdem einwenig sehr geändert. Ich hoffe es gefällt euch trotzdem <3

Aus welcher Perspektive lest ihr am liebsten? Erzähler, Harry, Louis...?

Ideen für OneShots hier hin. (:

In nächster Zeit wird hier immer mal vereinzelt etwas kommen. Bis dahin, xx

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⏰ Letzte Aktualisierung: Aug 19, 2021 ⏰

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