Ja, Deine Figuren sollen leiden, aber muss es wirklich gleich der Tod sein? Mir fallen hunderte von Dingen ein, mit denen Du sie vorher noch foltern könntest... ;)
Wenn Du Dich aber dazu entscheiden solltest, Deinen Protagonisten (oder wen auch immer) dann darfst Du ihn nicht umsonst sterben lassen. Gib seinem Tod einen Sinn!
Wenn er dann tot ist, sollte es (meistens) auch eine Person geben, die seinen Platz einnimmt, das kann auch wieder zu Konflikten führen (und schon hast Du wieder einen perfekten Subplot!)
So, aber jetzt zum tatsächlichen Schreiben, wie kann ich meinen Lesern wortwörtlich das Herz aus der Brust reißen?
1) Lass Deine Leser die Figur lieben
(Ein guter Tipp, den ich gelesen habe: Wenn Dein Protagonist eine Figur liebt, ist es für den Leser schwer, sie selbst nicht auch zu lieben ;)
2) Lass sie ein Ziel haben
Zu sterben, bevor man ein Ziel erreicht hat, ist schrecklich, genauso schrecklich ist es, aber auch wenn die Figur nach einem erfüllten Leben stirbt (ich erinnere nur an Will Herondale *schluchz*)
Die Entscheidung liegt bei Dir...
2) Lass sie bis zum Schluss kämpfen (oder nicht)
Glaub mir, egal welchen Weg Du wählst, Du wirst die Menschen zum Weinen bringen
3) Lass andere Figuren auf den Tod reagieren
Glaubhafte Reaktionen sind der Schlüssel zu einem gebrochenen Herzen... (ich sage nur Sirius Black und Harry Potter)
Wenn die anderen Figuren aus Deinem Buch traurig sind, wird es Deinen Lesern auch schwerfallen Tränen zurückzuhalten.
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Von der Kunst nicht den Faden zu verlieren - Ein Schreibratgeber
RandomDu wolltest schon immer mal ein Buch schreiben, hast aber keine Ahnung wie - oder schlimmer - Du steckst mittendrin und weißt nicht mehr weiter? Kein Problem - genau dafür ist dieser kleine Ratgeber da! Hier finden Anfänger und bereits gelernte Schr...