Hellou
auch nach zwei Jahren lebe ich noch. Yay.
Hier ist eine weitere Geschichte, die ich schon vor einer Ewigkeit geschrieben habe. Dieses Mal ist es kein Shipping, oder zumindest noch nicht.
Tatsächlich würde ich die Geschichte einfach so lassen. Ich weiß, dass vieles noch offen ist oder nicht weitergeführt wurde, aber es soll ja ein Oneshot sein und der Hauptstrang ist irgendwie abgeschlossen.Ganz ehrlich, ich bin sehr unentschlossen, was sagt ihr? Soll da noch etwas kommen? An Ideen mangelt es mir ja eigentlich nicht und meine Motivation weitere Sachen zu schreiben, steigt gerade auch. Außerdem habe ich wieder mehr Zeit. Welches Shipping würdet ihr bevorzugen? Ich bin ja leider ein kleines Sterekopfer, aber Stydia könnte hier auch sehr gut funktionieren und hätte ich auch mal Lust drauf.
Ich wollte euch das nur endlich mal zeigen, denn ich finde die Story ist mir ganz gut gelungen.
Kritik, Lob und so Krams weiterhin gern gesehen.- Aurelia
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Seit einer Woche war ich wieder in meiner Heimatstadt und versteckte mich. Vorsichtig schob ich mich über den Boden zu der Luke, die ans Tageslicht führt. Hoffentlich war es bereits Tag. Ich hatte mein Zeitgefühl in den letzten Tagen, Wochen, Monaten, vielleicht aber auch nur Stunden komplett verloren. Ich drückte die Luke vorsichtig nach oben und lauschte angespannt. Ich hörte den Regen auf den Boden prasseln und dankte all den heiligen Geistern dafür, dass es regnete. Um kurz zusammenzufassen, was hier los war: Übernatürliche Wesen hatten die Welt eingenommen. Große Städte? Für normale menschliche Menschen nicht mehr betretbar. Wer es doch wagte, der überlebte vielleicht einige Minuten, wurde gefangen genommen und als Sklave gehalten oder verwandelt. Was das schlimmste Übel war, konnte ich nicht sagen. Als ich in New York war, hatte das ganze gerade erst angefangen und Leichen waren nicht das Schlimmste, was ich zu sehen bekommen hatte. Seitdem waren zwei Jahre vergangen und ich war von Dorf zu Dorf geflohen. Lange an einem Ort zu bleiben, hieß den Tod herauszufordern, wieso ich also noch hier war konnte ich nicht sagen.
Ich wartete noch einige Minuten ab, hörte aber nichts außer dem Regen, weswegen ich beschloss nach draußen zu gehen. Ich musste Essen beschaffen und etwas zum Trinken. Ich hatte meine Vorräte mittlerweile fast aufgebraucht. Vermutlich sollte ich längst von hier verschwunden sein, da gerade Werwölfe leicht auf einen Unterschlupf aufmerksam werden konnte. Der immer vor Angst rasende Herzschlag war vermutlich meilenweit zu hören, auch wenn man in einem unter der Erde gelegenen Keller hauste. Der menschliche Körperduft drang wahrscheinlich noch durch jede kleine Ritze. Sie waren Trampelpfade um den Unterschlupf herum.
Als ich unterwegs gewesen war, war ich auch einigen menschlichen Gruppen begegnet, die mich kurzweilig aufgenommen hatten. Aber ein Gruppenmitglied mehr hieß ein weiteres Maul zu stopfen und ich war weder geschickt in der Jagt noch konnte ich Verwundete nähen, die sich im Kampf mit einem übernatürlichen Wesen oder einer anderen Gruppe verletzt hatten.
Die ersten Wochen allein war die reinste Qual gewesen. In dieser Zeit hatte ich lernen müssen, dass diese Monster keine Unterschiede machten, ich hatte Rudelkämpfe sehen können und wurde des Öfteren aufgespürt. Ich war dem Tod nur durch eine etwas größere Gruppe entkommen. Zwei Jäger hatten mich in letzter Sekunde gefunden. Der Vampir hing bereits über mir und war im Begriff mir den letzten Tropfen Blut auszusaugen, als er auf einmal zur Seite kippte. Ich konnte mich an zwei Gestalten erinnern, aber es war mir egal, ich war gerettet. Das nächste an das ich mich erinnern konnte war, dass ich wieder zusammengeflickt wurde.
Ich blieb mehrere Monate bei ihnen und lernte einiges. Ich lernte, wie ich mich zu verhalten hatte, dass ich am besten bei Regen nach draußen ging, da dieser meine Spuren verwischen konnte und wo man sich versteckte. Dass Nahrung und ein Unterschlupf höchste Priorität hatte und alles andere warten musste. Auch das Jagen wurde mir mehr oder weniger beigebracht, dennoch war ich absolut untalentiert. So auch bei der Behandlung von Wunden. Natürlich wusste ich wie es ging und in größter Not konnte ich mich zusammenreißen, aber dennoch wurde ich in allen Gruppen meistens zur Nachtwache eingeteilt oder zum Kochen.
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Masquerade
FanfictionHier werden einige Teen Wolf Oneshots entstehen. Ich nehme gerne auch Wünsche zu verschiedenen Parrings entgegen (Sterek, Stydia, Scisaac, etc.). Ich würde mich auch sehr über eine Rückmeldung freuen :) Viel Spaß beim Lesen -Aurelia