Das Essen verlief ziemlich ruhig.Was wahrcheinlich daran lag, dass ich meine Eltern vollkommen ignorierte. Ich hatte keine Lust mit ihnen darüber zu reden, da mein Vater die ganze Zeit versuchte mich zu überzeugen, dass ein Umzug das Beste sei, was mir je passieren könnte. ,,Komm schon J !" Normalerweise fand ich es lustig, wenn er mich so nannte, aber jetzt nervte es mich einfach nur. ,,Nenn mich nicht so!",,J ... Ich meine Schatz, was ist denn so schlimm daran, hier weg zu ziehen? Vielleicht lernst du in der neuen Stadt auch neue Freunde kennen? Ich mein hier scheinst du ja nicht grade gemocht zu werden." Geschockt sah ich ihn an. Erst jetzt fiel ihm auf was er da grade gesagt hatte.,,So meinte ich das nicht!", entschuldigte er sich sofort. ,,Spaars dir!" Wütend stand ich auf und lief aus dem kleinen Esszimmer. Selbst mein Vater dachte, dass mich hier Keiner mochte. Mein Leben könnte nicht schlimmer werden. Der einzige Mensch, dem ich noch vertrauen kann, ist Jake. Er war immer für mich da. Aber das würde bald wohl nicht mehr so sein. Bald würde ich alleine klar kommen müssen.In meinem Zimmer angekommen, warf ich mich zum zweiten mal heute aufs Bett und hörte Musik.
Ich musste wohl eingeschlafen sein, denn als ich aufwachte, sah ich in das Gesicht meiner Mutter , die mich wütend anfunkelte.,, Wir haben schon 9 Uhr , was denkst du dir eigentlich? Wir müssen pünklich hier wegfahren. " ,sagte sie. ,, Ja, ist ja schon gut, ich beeil mich." erwiederte ich genervt. Meine Mutter verließ das Zimmer, ohne ein weiteres Wort. Ich stand also auf , legte das Bettzeug in eine der Kissten, in die ich auch die anderen Sachen aus meinem Zimmer gepackt hatte. Danach zog ich ein einfaches bordeaux rotes T-shirt und eine normale schwarze Skinny- jeans an. Ich sah aus dem Fenster, um noch ein letztes Mal den Wald zu sehen, bevor ich die Vorhänge vor es schub, da ich meine Mutter unten das Selbe tuen hörte. Da es draußen sehr kalt aussah ,zog ich mir noch eine schwarze, sweatshirt- Jacke an und ging aus meinem zimmer. Nachdem ich die Treppen runtergegangen war ,ging ich in die Küche , machte mir ein Brot und setzte mich an den Esstisch. ,, Was machst du denn da?" Ich zuckte erschrocken zusammen, da mein Vater plötzlich hinter mir stand. ,,Wir haben schon halb Zehn und du isst noch?", motze er weiter. Mist, ich hatte die Zeit total vergessen. Schnell rannte ich die Treppen hoch und ins Badezimmer. ,, Schatz, wir müssen jetzt fahren! " ,rief eine Stimme von unten. ,, Ja dad! Ich komme." Ich lief die Treppen wieder runter und sah, dass meine Eltern bereits alle Kisten nach unten getragen hatten. Meine Eltern standen schon draußen an unserem Auto und kramten unsere Sachen in den Audi ein. Grade, als mein Vater mich erneut rufen wollte, bemerkten die beiden mich. ,, Steigt schon mal ein, ich mach den Rest." Schmunzelnd bemerkte mein Vater wie müde ich noch war. Ich stieg ein, schloss meine Augen und schlief ein. Die Tür knallte zu, wovon ich aus meinem Schlaf gerissen wurde. Als ich aus dem Autofenster sah, schien mir die Sonne ins Gesicht. ,, Dad, hast du den Sonnenschutz noch?" , fragte ich müde und genervt gleichzeitig. ,, Nein, Schatz und wenn, liegt er in irgendeiner Kiste.", antwortete er mir. Genervt, zog ich meine Jacke aus und legte sie mir vor die Augen, damit mich die Sonne nicht blendete.,,Auf in ein neues Leben!", dachte ich mir betrübt und schlief erneut ein.
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shaddowmoon
ParanormalJade ist ein ganz normales Mädchen! Dachte sie zumindest. Doch das soll sich ändern, als sie auf die Shaddowmoon wechselt,hinter der sich ein dunkles Geheimnis verbirgt. Und als wäre das nicht schon genug,wird sie von Schatten verfolgt, die immer w...
