Kapitel.3

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Jace P.o.V

*Am nächsten Morgen*
Irgendwas an Ihr war interessant, jedoch wusste ich nicht was es war.

Ihre Art mit den feurigen Haaren und den Eisblauen Augen, sie schien so furchtlos und doch sah man in Ihren Augen den Schmerz. Sie roch nach Blut, jedoch wusste ich nicht ob das an den Frauen Problemen lag oder an Verletzungen.

„Hast du Sie in eine Zelle gebracht?", meine Mutter stand neben mir und blickte zu mir hoch. Vorsichtig schüttelte ich mit den Kopf. Meine Mutter nickte zufrieden und musterte mich. „Manchmal ist es Schicksal, dass man eine Ausgestoßene findet. Sie sind stärker als die meisten Wölfe.", ihre Stimme klang ernst. Jedoch wusste ich noch nicht was ich mit ihr anstellen sollte.

Entweder ich würde Sie verjagen, oder Sie töten. Die beste Option wäre zu schauen was für ein Nutzen sie hat für das Rudel.

„Ruf das Rudel zum Trainingsplatz, ich hole Elena dazu und wir schauen wie sie sich macht.", sprach ich und lief zum Alpha Haus, es war sehr ruhig in Ihrem Zimmer. Vorsichtig schloss ich Ihr Zimmer auf und sah Sie vor dem Fenster stehen. Ihr Körper war angespannt, Ihre Augen fixiert auf mich gerichtet.

„Komm, jetzt wirst du beweisen ob du bei uns bleiben kannst oder gehen musst.", meine Stimme klang rau. „Woher möchtest du wissen ob ich überhaupt hier bleiben möchte?",fragte Sie provokant und blickte mir in meine Augen. Ihre Eisblauen Augen schienen so kalt. Ich knurrte nur und nickte Richtung Ausgang.

Langsam lief sie hinter mir her, dabei sah sie sich alles ganz genau an. Jederzeit bereit abzuhauen.

Draußen angekommen stand das Rudel schon am Trainingsplan und blickten uns Neugierig an. „Hallo alle zusammen, wir haben uns hier versammelt um zu schauen ob die Ausgestoßene bei uns verweilen kann oder nicht.", meine Stimme hallte über den kompletten Trainingsplan.

„Ich bitte Adelina in den Ring, mal schauen wie sie sich anstellen darf. Die Regeln sind klar, es ist alles erlaubt, außer das Morden.", ich blickte zu Elena und sah wie sie zu dem Wolf in die Mitte schaute. Adelina hatte sich in einen hellgrauen Wolf verwandelt und beobachtete die kleine rothaarige neben mir. „Viel Glück.", sprach ich zu Elena die nur die Augen verdrehte. Sie lief als Mensch in den Kampf und blickte entspannt zu Adelina.

Adelina umkreiste Elena wie Ihre Beute, schnell sprang Sie voran und versuchte sich auf Elena zu stürzten. Diese jedoch wich ohne Probleme aus und fing an zu grinsen. Erneut versuchte es Adelina und flog mit einer Wucht auf den Boden. Solangsam wurde Adelina wütend, ein lautes knurren entwich Ihr. Sie fing an unkonzentriert zu arbeiten und griff Sie ohne Erbarmen an. Elena wurde zu Boden gerissen. Doch schnell hatte Sie die Oberhand, sie griff in Adelinas Gesicht und umwickelte ihre Beine um den Hals, in Sekundenschnelle hatte Elena sich gedreht und warf somit den Wolf um. Adelina verwandelte sich und schrie auf, sie lief blau an und sah mich Hilfesuchende an.

„Stopp!", schrie ich und Elena lockerte Ihre Beine. Sie stand normal auf, sie hatte nicht mal sich wirklich angestrengt. Sie lächelte und gab Adelina Ihre Hand. Jedoch nahm Sie diese nicht an. Der Stolz unserer Kriegerin war gekränkt. „Lass mich rein.", meinte Alec und sah grinsend zu Elena. Sie bat Ihn mit einer Handbewegung rein. Ich nickte Ihm zu.

Meine Mutter sah erstaunt zu dem kleinen Mädchen die im Ring stand. Elena war etwas besonderes, noch niemand hatte Adelina so schnell besiegt. Alec verwandelte sich und blickte mit seinen Eisblauen Augen sie an. Sie grinste und nickte Ihm zu . Alec zögerte nicht lange und griff sie an. Elena wich geschickt aus und versuchte Ihr Gleichgewicht dabei zu behalten. Jedoch war Alec nicht dumm, er ließ sich ausrollen und griff nach Ihrem Bein und warf Sie durch die Luft.

Elena landete und knurrte auf, Ihre Atmung war sehr schwer. Blut floss Ihr von der Stirn hinunter. Sie stand auf und auf einmal hörte man das knacken der Knochen. Nur ein paar Sekunden und ein roter Wolf stand vor uns. Sie war etwas kleiner als Alec, jedoch relativ groß für ein Weibchen. Sie schüttelte Ihr Fell und fletschte Ihre Zähne.

Langsam bewegte Sie sich um Alec, fast elegant lief sie um Ihn herum. Alec griff erneut an, als Sie Ihn am Hals erwischte. Sie drückte Ihn auf den Boden, ein Jaulen von meinem besten Freund war zu hören. Er schüttelte die kleine Wölfin von sich ab und biss Ihr in die Flanke. Ein knurren erklang und erneut griff Sie an. Es war ein schöner Kampf, das perfekte Beispiel für mein Rudel das auch eine Frau sehr stark sein konnte.

Plötzlich ging alles sehr schnell, Alec hatte Sie gepackt und drückte Sie auf den Boden. Sein Maul an Ihrem Hals. Jedoch gab Sie nicht auf. „Stopp!", meine Stimme erklang über den Trainingsplatz.

Alec ließ ab von Ihr und verwandelte sich. Auch sie wurde wieder zum Menschen und wischte sich das Blut vom Hals. Ihr Körper war am Zittern doch ich sah das Sie noch Kraft in sich hatte. Sie war ein erstaunliches Wesen. Langsam lief ich zu Ihr und sah Ihr tief in die Augen.

„Du darfst für erste bleiben.", vorsichtig strich ich Ihr eine Haarsträhne auf die Seite. Mein Rudel nickte, sie sahen selbst ein das eine Kämpferin in unser Rudel kam.

„Komm mit, ich gebe dir frische Klamotten.", meinte ich und verweilte eine kurze Zeit auf Ihrem sportlich und kurvigen Körper. Sie sah meinen Blick und knurrte auf. Grinsend blickte Ich zu Ihr. Ja Sie war auf jedenfalls etwas besonderes.....

Elena P.o.V.

Sein Blick gefiel mir überhaupt nicht. Mein Körper schmerzte von den Verletzungen, jedoch ließ ich mir nicht anmerken.
Der Kampf gegen die Wölfin war ein Kinderspiel, gegen seinen schwarzhaarigen Freund hätte ich auch noch gewonnen, er hat zu früh das Stop signal ausgesprochen.

Vorsichtig stand ich auf, die Hand von Ihm gekonnt ignoriert. Ich merkte die Blicke vom Rudel doch ignorierte Sie. „Du hast gut gekämpft, woher kannst du das?", fragte mich Jace und sah nach hinten. Ich sah mit kalten Augen in seine und erinnerte mich an meine schreckliche Zeit im Rudel.

„Mein altes Rudel trainiert komplett anders als Ihr.", dass war meine einzige Aussage dazu. Er musste nicht alles wissen über mich. Im Rudelhaus angekommen übergab er mir einen etwas lockeren Pulli und eine Frauen Jeans.
„Danke", somit nahm ich die Sachen und blickte ihn auffordernd an. Wieso ging er nicht?

„Zieh dich um, ich will deine Wunden sehen.", sprach er und grinste mich an. Augenverdrehend ließ ich ein knurren raus, jaja er wollte meine Wunden sehen, eher meinen Körper.

Ich ließ meine Klamotten langsam auf den Boden sinken und schloss meine Augen, mir war das sehr unangenehm. Man konnte meine Narben auf den Rücken sehen, sowie die an der Schulter. Die Verletzung von seinem Freund war schon fast verheilt. Doch bei dem rest sah man, dass es Alpha Narben waren.

Ich hörte wie er erschrocken nach Luft schnappte. Erschrocken wich ich vor, als ich seine Finger auf meinen Rücken spürte. „Pshhh...ich tu dir nichts.", seine ruhige stimme beruhigte mich. Vorsichtig fuhr er die Narbe entlang bis hinunter an meine Hüfte. Langsam drehte er mich um und sah mir in meine Eisblauen Augen.

„Wer hat dir das angetan?", fragte er mich und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr. Ich schluckte und öffnete kurz meinen Mund, jedoch senkte ich meinen Blick und wich zurück. Ich konnte Ihm nicht die Wahrheit sagen, was ist wenn er mich danach umbringt?

Er sah verständnisvoll zu mir, es fühlte sich an als ob er mich verstehen könnte. Als würde er das fühlen, was ich gerade fühlen würde. Schmerz, Hass, Wut und Trauer. „Es tut mir leid.", es war nur ein flüstern meinerseits, jedoch nahm er mich in den Arm und hielt mich einfach nur fest. Sowas kannte ich normalerweise nur von meinen Eltern oder von Tony.

„Ich möchte dir morgen etwas zeigen, ich warte dann am Trainingsplatz auf dich okay?", es war kein Befehl eines Alphas es war eine Frage so wie Freunde untereinander. Wie konnte er ein Alpha sein? Liebte Ihn sein Rudel deshalb?

Erneut nur ein nicken von mir, er ließ mich danach alleine und schloss die Türe sogar nicht zu. War das mein Schicksal, in einem anderen Rudel unterzukommen und meine Bestimmung hier zu finden?

Die SchattenwölfeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt