One Shots über Larry, zu meinen Geschichten oder auch einfach so, weil mir Szenen einfallen, welche es nicht in die Bücher geschafft haben.
Für eure Wünsche und Ideen bin ich immer offen :)
Ab und zu kommen noch neue dazu...
Hallöchen ihr Wundervollen, Vorab möchte ich mich erst einmal für die bisherigen Reads und Votes bei euch bedanken. Dieser One Shot ist die Fortsetzung von meinem ersten One Shot „er wusste es", der juleees203 besonders gut gefallen hat. An dieser Stelle danke für deine süßen Kommis, denn besonders mit diesem hier hast du mich auf die Idee gebracht eine Fortsetzung zu schreiben. Schaut an dieser Stelle auch gerne bei ihr vorbei. :)
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Ich hoffe sie Gefällt dir <3
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Wochen sind vergangen. Es wäre gelogen wenn man behauptet Er , hätte es nicht nochmal versucht, doch immer kam ihm Harry in die Quere. Nicht nur einmal musste der Lockenkopf ihn Nachts aus dem Zimmer schleifen und so leise es ging die Tür sichern, damit Louis es nicht mitbekommt. Bisher immer mit Erfolg. Was wohl vor Allem daran liegt, dass Harry die Schlösser austauschen lassen hat.
Louis geht es besser, dass sieht man ihm mit jedem Tag der vergeht mehr an. Natürlich sitzen ihm die vergangenen Jahre noch immer tief in den Knochen, aber er kann wieder Lachen. Besonders wenn Harry in der Nähe ist. Es dauerte eine Weile, bis die Information, dass Harry Louis nichts tut oder tun will, in Louis' Gehirn durchgesickert ist, doch von diesem Moment an wurde alles besser. Nachts kuscheln sie und Morgens machen sie sich gemeinsam auf den Weg. Sie wurden unzertrennlich.
„Hazzy~", quengelt Louis erneut und sieht den Lockenkopf anklagend an. „Was gibts denn?", fragt dieser einfühlsam und setzt sich neben seinen Freund, der mit in den Augen stehenden Tränen zu ihm herauf schaut. „Ich möchte da nicht hin.", erklärt er. Für einen kurzen Moment schließt Harry seine Augen und atmet tief durch. „Es ist aber wichtig, Boo. Du weißt doch ich bin die ganze Zeit bei dir.", antwortet er, während er ihm sanft über den Rücken streicht. „Das tut aber immer weh.", widerspricht der Wuschelkopf wehleidig. „Wo tut es denn weh?" - „Hier.", antwortet er ihm und legt die Hand auf sein Herz. „Ich weiß, aber es muss sein.", wiederholt Harry den gleichen Satz wie jeden Tag. „Nein.", erwidert Louis. So ist es immer. Jeden Tag um diese Zeit und Harry hat das größte Verständnis dafür, aber auch er weiß das Louis dieses Trauma niemals allein überwinden kann. Allein ihr Kuscheln, grenzt schon an Wunder. Aus therapeutischer Sicht natürlich. „Bitte.", weint der kleinere, aber Harry zeigt keine Gnade. In diesen Momenten ist Louis wie ein Kind, verständlich. Er hat Angst vor den Erinnerungen, aber tief in seinem Inneren weiß selbst er, dass es nicht anders geht. „Komm ich trag dich.", versucht Harry es und bekommt endlich die erwünschte Handlung seines Kleinen.
Mit ihm auf dem Rücken läuft er über den Campus. Es ist Harry egal, dass alle sie anstarren oder dumme Bemerkungen machen. Er ist einfach nur froh, Louis heute wieder zur Therapie begleiten zu können. Als er mit Louis vor Wochen zum ersten Mal in diesem Gebäude war, hat man ihn angeguckt, als sei er von einem anderen Planeten. Erst recht, als Louis wieder in seine kindliche Verfassung gerutscht ist. Aber Harry machte sich da nichts draus. Die Mitarbeiter, konnten schlichtweg nicht wissen, dass Louis genau das nicht mit Absicht macht, sondern sich so einfach absichert. In diesem Zustand lassen ihn alle in Ruhe. Er flüchtet vor dem Kommenden, denn er weiß, dass es wieder nur Schlimmes mit sich bringt. Nach seiner ersten Therapiestunde, ist es zum ersten Mal passiert, von da an ging Harry immer mit. Hand in Hand sitzen sie immer auf der gemütlichen Couch, während Louis nach und nach seine Erlebnisse schildert und die Therapeutin ihm Hilft damit umzugehen, selbst in seiner kindlichen Form.
Das allein ist für Louis so viel mehr wert, als jeder Smaragd dieser Erde und jedes Gold der Welt. Er liebt Harry, das weiß er - sie beide wissen es. Und auch Harry geht es nicht anders, aber beide wissen sie, dass es noch nicht passt darüber zu sprechen. Viel zu viel ist noch ungeklärt und es wird noch einige Zeit dauern, bis diese Mauer aus Fragen einstürzt. Doch es stört sie nicht. Denn sie beide wissen sie wollen nur sich und dafür haben sie noch ihr ganzes zukünftiges Leben Zeit. Für jetzt reicht das Kuscheln und das Gefühl nie wieder allein zu sein.
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Hui, Noch ein kleiner Reim zum Schluss. Ich hoffe es ist alles verständlich und nachvollziehbar rüber gekommen und es hat euch gefallen, auch wenn es diesmal weniger emotional ist.
Wie schon in den letzten beiden könnt ihr gerne Wünsche für weitere in die Kommentare oder mir auch als PN schreiben.
Ich hoffe ihr habt noch einen entspannten Abend :)