Chapter 4: Die Ankunft

79 1 0
                                    

Meine Tante und mein Onkel erwarteten mich bereits am Ausgang des Flughafens. "Hallo kleine! Na wie geht's dir?", fragte mein Onkel. "Wie gut, dass du sicher angekommen bist", sagte das Tantchen. "Mir.. geht's gut.. danke", antwortete ich immer noch unsicher ob den Beiden zu trauen war. "Na dann komm, ich bring die Sachen ins Auto, die sind doch sicher viel zu schwer für dich", sprach mein Onkel und griff nach meinem Koffer. "Nein danke, ich kann ihn selbst zum Auto ziehen. Da sind Rollen dran", widersprach ich, "(fremden Leuten überlasse ich sicher nicht meine Sachen, schlimm genug, dass ich in ihr Auto steigen muss)." Im Auto sitzend fuhren wir los. "Sag mal, wie geht es eigentlich deiner Mutter und dem Rest der Familie und wie war dein Flug? Das war das erste Mal, dass du geflogen bist, nicht wahr?", fragte meine Tante. "Denen geht es gut und der Flug war auch nicht schlimm..", antwortete ich. "Das ist schön.. hach wir haben sie ja schon lange nicht mehr gesehen. Das letzte Mal, als sie vorbei kamen warst du noch zu klein um mit zu kommen, aber wir hatten schon damals viele Bilder von dir zu Gesicht bekommen und dich direkt in unser Herz geschlossen, nicht wahr, Schatz?" "Das stimmt, schön, dass du uns nun endlich auch mal besuchen kommst, kleine", ich konnte ein leichtes Grinsen auf dem Gesicht meines Onkels erkennen, als er diese Worte sprach. "...", ich schwieg.


Nach einiger Zeit kamen wir endlich bei ihnen zu Hause an. Der Weg an sich war gar nicht so weit, nur der Verkehr war so dicht, dass es kein Durchkommen gab. "Dein Praktikumsort liegt etwa 20 km von hier entfernt. Es ist zwar keine ganz so kurze Strecke, aber wenn du mit der U-Bahn fährst solltest du schnell da sein", stellte meine Tante fest, "Na dann, dein Zimmer ist die Treppe hoch und dann das letzte Zimmer links. Geh schon mal deine Sachen auspacken und komm dann runter, gleich gibt's Abendessen!" Ich beeilte mich mit dem auspacken um schnell etwas zu Essen zu bekommen. Das Einzige, was ich heute gegessen hatte, waren die Erdnüsse im Flugzeug. Nicht einmal zum Frühstücken kam ich. Auspackfertig rannte ich die Treppen hinunter ins Esszimmer, welches ich bereits beim reingehen entdeckt hatte. Das Essen war bereits angerichtet. Ich aß so viel ich konnte und hielt mir den vollgefressenen Bauch anschließend... So viel.. Essen... Onkel und Tantchen sahen sich nur verdutzt über meinen Bärenhunger an bis Tantchen sagte: "Du kannst ruhig schon aufstehen, wenn du willst, dein Onkel ist heute mit Aufwaschen dran." "Was schon wieder?", beklagte sich mein Onkel. Ich stand auf und verließ den Raum. An der Türschwelle blieb ich stehen: "G-gute Nacht..."




A real day in the life of Dan and PhilWo Geschichten leben. Entdecke jetzt