Amelia Karsen ist nicht die Art von Mädchen, welches man nach dem dritten Date seiner Familie vorstellt. Sie ist leichtsinnig, frech und ist für jeden Spaß zu haben.
Jedenfalls war dies so, bis zu dem Tag, an dem ihre Eltern starben. Als Gesprächs...
Genüsslich esse ich meinen Pancake, während ich Spongebob in der Küche schaue. Mein Handy klingelt und ich hebe sofort ab.
,,Ey Amelia, wir wollen heute Abend in das Poolhaus auf der Eastside einbrechen, bist du dabei?" fragt mein Kumpel Blake und ich kann sein Grinsen schon durch das Telefon sehen. ,,Du meinst du willst etwas total illegales, dummes und gefährliches machen?" frage ich und kurz ist Stille.
,,Klar bin ich dabei." sage ich lässig und höre Blake lachen. ,,Ich dachte kurz du würdest einen Rückzieher machen." sagt er. ,,Ich? Niemals." grinse ich und esse meine Pancakes weiter, als es aufeinmal an der Tür klingelt. ,,Hey Blake es hat gerade an der Tür geklingelt, wir sehen uns heute Abend, bye!" rufe ich und lege auf.
Ich gehe lächelnd zur Tür und öffne sie. Doch vor mir steht nichts, was ich erwartet habe. Zwei Polizisten befinden sich vor mir und blicken mich traurig an. ,,Miss Karsten?" fragen sie mich.
,,Ja?" frage ich verwundert. ,,Es tut uns Leid, dass wir ihnen dies mitteilen müssen...Ihre Eltern, sie sind heute bei einem Einsatz ums Leben gekommen." stottert einer der beiden.
Ich blicke die beiden an. Das kann nicht war sein, dass muss ein Scherz sein. Ich versuche etwas zu sagen doch Tränen steigen mir in die Augen und alle Wörter bleiben mir im Hals stecken.
Sie sind tot.
***
Ich schrecke auf und sehe mich um. Ich bin in meinem neuen Haus. Ich drehe mich zu meinem klingelnden Wecker.
6:45 Uhr.
Keine Ahnung wie ich es nach diesem Traum aus dem Bett geschafft habe, jedoch stehe ich nun irgendwie vor meinem Spiegel und betrachte meine Reflexion. Manchmal frage ich mich, ob das was ich in dem Spiegel sehe, überhaupt noch ich bin. Ich berühre meine Wangen, fahre mit meinem Finger über mein Gesicht, doch ich spüre nichts. Manchmal weiß ich nicht, ob mir mein Gesicht gefällt. Ich hasse meine leichten Sommersprossen und meine hellbraunen Augen. Sie sehen aus wie die meiner Mutter.
Ich lasse meine Hände wieder fallen und schüttele meinen Kopf. Daraufhin putze ich mir die Zähne und binde meine Haare in einen lockeren Zopf.
Ich trage etwas Blush und Mascara auf, schließlich ist heute mein erster Schultag und ich möchte nicht komplett wie eine Leiche aussehen.
Dann ziehe ich mich an.
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
Zufrieden mit meinem Outfit begebe ich mich in die Küche und schnappe mir meinen Schlüssel, welcher in einem Korb in der Küche liegt.
Zu meinem 16. Geburtstag habe ich von meinen Eltern einen wunderschönen kleinen Truck bekommen, welcher nun auch hier hin geliefert wurde.
Ich begebe mich in das Fahrzeug und tippe die Adresse der Highschool in mein Navi ein. Während der Fahrt tippe ich meine Fingern im Takt zur Musik an das Lenkrad und genieße die Sonne die mir ins Gesicht scheint.