Kapitel 21: Vorrübergehender Abschied?

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Jeongin's POV:
Ein Arzt betrat mein Zimmer und sah sehr ernst aus. "Wir haben alles von draußen gehört." Meine Augen weiteten sich. "Wir können nicht zulassen, dass sich einer in die Nähe von ihn begibt." Das können sie doch nicht machen. "Bitte, lassen Sie uns zu ihn! Er braucht uns! Das war das erste Mal das er uns angegriffen hat." Der Arzt blieb konsequent und schüttelte dennoch den Kopf. "Das kann ich nicht zulassen." "Aber er ist einer meiner besten Freunde. Ich komm schon mit ihn klar! Ich kann ihn wieder besänftigen." Er überlegte kurz, bis er schwach ausseufzte. "Schön, aber sobald er irgendwelche Anzeichen macht, schreiten wir ein." Ich nickte nur und schon konnten wir mit dem Arzt mitgehen.

Langsam kamen wir beim Raum an. Von außen sah er schon recht groß aus. "Wir beobachten alles vom Nachbarraum aus." Ich nickte und trat weiter auf die Tür zu. Meine Freunde und die Ärzte verschwanden in den Nachbarraum, wo sie dort durch die Scheibe sehen konnten. Ich muss Hyunjin darausholen. Das war ich ihn schuldig.

Ich öffnete langsam die Tür und trat ein. Die Tür schloss ich hinter mir wieder. Ich stockte etwas, als ich Hyunjin in einer Ecke sitzen sehen konnte. An seinem Handgelenk hatte er eine Handschelle bekommen. Sein Anblick tat mir im Herzen weh.

Er sah langsam auf und seine dunklen Augen trafen auf meine. "Jinnie..." Sein Gesicht hellte sich langsam auf. "Innie, dir geht es also gut." Ich nickte kurz und trat näher auf ihn zu, bis ich bei ihn ankam und mich vor ihn kniete. "Was machst du nur für Sachen?" fragte ich und seufzte traurig aus. "Ich kann doch nichts dafür, wenn die Idioten dich schon aufgegeben haben." Er verstand das alles falsch, weshalb ich schnell den Kopf schüttelte. "Nein, ich hab mich selbst aufgegeben. Ich wollte sterben. Deswegen haben sie alles aufgegeben. Du hättest nicht so ausrasten müssen." Ich lächelte ihn leicht an, woraufhin ihn die Tränen kamen. "Ich werde hier nie wieder rauskommen." Meine Augen weiteten sich. "Sie stecken mich in so einer geschlossenen Anstalt. Nirgendswo wird es aber so schön sein, wie bei euch." Daraufhin kamen mir auch die Tränen. Wir können ihn nie wiedersehen.

Die Vorstellung brachte mich zum Weinen und ich fiel ihn weinend um den Hals. Er schloss mich ebenfalls in seine Arme. "Nein, ich will dich nicht verlieren." Auch er schluchzte langsam auf. "Es tut mir leid, Jeongin. Es muss leider sein. Vielleicht hätte es geholfen, wenn ich damals auf deinen Rat gehört hätte." Ich hab ihn damals geraten eine Therapie zu machen. Wollte er die aber nicht alleine machen, würde ich ihn helfen. Er wollte nicht und jetzt kam es auch noch dazu. "Ich finde eine Möglichkeit, dass verspreche ich dir." Er nickte in meiner Halsbeuge und zog mich enger an sich. "Du wirst mir fehlen. Du und die anderen." Ich nickte kurz und entfernte mich langsam von ihn. "War dies jetzt...der Abschied?" Er sah mich traurig an. "Ich weiß es nicht. Ich hoffe es nicht, aber..." "...es fühlt sich so an, stimmts?" fuhr ich seinen Satz fort, woraufhin er nickte. "Keine Angst! Es ist ja nicht für immer." Er nickte traurig und schloss mich erneut in seine Arme. "Pass auf dich auf, Innie! Fangt diesen Killer und rettet euch." Ich nickte nur traurig. Er kannte nicht alles. Er weiß nicht, dass es morgen mein letzter Tag sein wird, aber das soll er auch nicht wissen. Ich wollte ihn keine unnötigen Sorgen machen. "Leb wohl, Jinnie. Ich werde dich so in Erinnerung behalten, wie du warst." Er nickte. "Ich dich auch." Nun stand ich auf und verließ langsam den Raum. Das wird wohl das letzte Mal sein, dass wir miteinander gesprochen hatten. Es wird mir nichts anderes übrig bleiben, als morgen in den Tod zugehen, wenn ich Changbin und die anderen retten wohl. So soll es schließlich sein.

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