Du warst noch einige Zeit mit Snape im Zaubertränkeraum, ihr küsst euch noch lange und er gab dir ein sicheres, wohliges Gefühl, welches dir fremd war.
Er brachte, nach einer Weile, Abstand zu dir und erklärte, dass Dumbledore die Schwester von Antonin getötet hatte.
Sie war 3 Jahre älter und ebenfalls eine begnadete Todesserin.
Bei einem Kampf, damals aus Notwehr, hatte er sie schwer verwundet und sie ist vor Ort an ihren Verletzungen gestorben.
Das war natürlich ein herber Verlust gewesen, sogar für so jemanden wie Antonin Dolohow. Aber nun kanntest du zumindest den Grund.
Du gestehst ihm, dass du nach einem Ausweg aus dieser Ehe suchst und auch Narzissa Bescheid wusste, dass er dich misshandelte.
Severus hörte dir zu und nickte nur, doch es war ein erleichterndes Gefühl, sich ihm anzuvertrauen.
„Sie sollten sich bemühen, y/n. Das er von ihrem Groll nichts merkt, er hat seine Spielzeuge nur zu gerne ersetzt, zumindest in der Vergangenheit. Sie müssen ihn an sich binden, das sollten Sie mit ihrer gängigen Art eigentlich bewerkstelligen." ein riesiger Hauch Sarkasmus lag in seiner Stimme, zumindest beim letzten Satz.
„Das ist schwierig, wenn man Angst um sein Wohlergehen haben muss und alleine mit so einem Scheusal ist." widersprichst du ihm.
„Wenn Sie es aber schaffen, ihn um ihre kleinen Finger zu wickeln, könnten Sie ihn eventuell in eine andere Richtung lenken. Zumindest was seine Aufmerksamkeit betrifft. Seien Sie einen Schritt voraus, er hat offensichtliches Interesse an Ihnen, das sieht jeder Blinde." entgegnet er dir bewusst.
„Sehr schwierig, er ekelt mich an und sein Anblick bringt mich innerlich schon zum Kochen. Er wird sich nichtmehr lange zurückhalten. Ich werde mich ihm nicht hingeben! Eher bringe ich ihn um." redest du dich verbittert in Rage.
„Es gibt Wege, dies zu verhindern."
„Wie lange soll das anhalten? Er fragte mich jene Nacht schon, ob ich ihm etwas untergejubelt habe! Ich hatte Todesangst in diesem Moment, er vertraut mir nicht, das sagte er selbst."
„Tatsächlich? Das ist sehr unerfreulich." gab er überlegend zu.
„Ach was?" rufst du aufgelöst.
„Beruhigen Sie sich!" mahnte er dich an.
„Sie verstehen es einfach nicht, Sie als Mann wissen nicht wie man sich fühlt! Ich bin ihm ausgeliefert, seinen Launen und seinem Trieb. Ich warte nicht darauf, das er mich vergewaltigt. Es ist gar ein Wunder, dass es nicht schon geschehen ist. Mein Glück war, das er mich NUR gewürgt hat!"
Deine verzweifelte Stimme hallte lautstark durch den Raum und du rennst schließlich blindlings durch die Tür.
Es war bereits Mitternacht, während du tränenüberströmt durch das Schloss läufst, um zu deinem Gemach zu kommen.
Dein Schluchzen war hörbar, wenn auch leise und du setzt dich schließlich auf die erste Treppe des Lehrerflures.
Nach einer ganzen Weile ertönten eilige Schritte, die einem Rennen gleichkamen und du wischt dir die Tränen eilig mit dem linken Ärmel weg.
Ein Rotschopf kam dir entgegen, es konnte nur ein Weasley sein, genauer gesagt war es Ron.
„Miss l/n! Miss l/n! Bitte ich brauche Ihre Hilfe..." sprudelte er drauf los.
Du stehst auf und gehst die letzten Schritte auf ihn zu.
„Was ist passiert, Mr. Weasley?" fragst du ihn eindringlich.
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Dunkle Begierde (Abgeschlossen)
FanfictionRanking: #1 snapexreader #3 severus #2 lucius #14 fsk18 #161 fanfiction (aus 1.000) Stand: August/2023 Y/N (Also du) bist eine reinblütige Hexe aus einer vornehmen Familie, die dem dunklen Lord treu ergeben ist. Allerdings ist dies auch mit vie...
