'Pato
Die Stille, welche mich am nächsten Morgen empfängt, ist gar nichts im Vergleich zu der Lautstärke im Club.
Vorsichtig öffne ich zuerst mein linkes und dann mein rechtes Auge, um mich langsam an die durchgehend helle Sicht zu gewöhnen.
Vor meinen Augenlidern tanzen nämlich immer noch wie wild die roten, blauen und grünen Lichter aus dem Club von gestern.
Von Kopfweh bin ich zu meinem Glück verschont geblieben, was aber meistens so ist.
Auch übel ist mir nicht, nur fühle ich mich komplett zermatscht.
Zudem fühlt sich mein Körper auch irgendwie schwer an, fast, als würde ich von einer fremden Kraft in meine weiche Matratze gedrückt werden.
Angestrengt versuche ich mich an irgendwas von gestern Nacht zu erinnern.
Arthur und ich waren auf dem Weg zurück zu unserem Wohnblock und Arthur war kalt, hat sich dann an mich gekuschelt.
Sofort wird mir wieder wohlig warm und ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen.
Ich habe die Nähe echt genossen und wünschte, ich könnte Arthur öfter bei mir im Arm haben.
Auch im nüchternen Zustand.
Vielleicht, Weil er sich auch verliebt hat...
Seufzend reibe ich einmal über meine Augen, damit ich komplett wach werden und vielleicht mal ins Bad gehen kann, denn nach dieser dann doch längeren Nacht im Club muss ich bestimmt riechen wie ein Puma.
Ein kurzes Gähnen schleicht sich über meine Lippen, als ich mich das erste Mal bewusst umsehe.
Mein Zimmer, mein Bett, definitiv.
Also bin ich nicht sonst irgendwo gelandet, was gut ist, denn sonst hätte ich wohl noch mehr Probleme.
Als ich mich dann aufrichten will, merke ich, dass mich wirklich etwas unten im Bett hält.
Erschrocken über die Erkenntnis halte ich die Luft an.
Ein hellbrauner Kopf scheint meinen Bauch als Kissen zu missbrauchen.
Gleichmäßig und leise atmet Arthur vor sich hin.
Die Augen zu mir gedreht, die Lippen leicht geöffnet, die Haare komplett verwuschelt.
Wenn ich mein Handy in Reichweite hätte, dann würde ich den Moment bestimmt festhalten, denn er lässt mein Herz für einen Augenblick aussetzen und mich dahin schmelzen.
Arthur sieht so friedlich aus, so zufrieden.
Und ich?
Ich wüsche mir, dass dieser Moment nie enden wird.
Es fühlt sich an, als wäre es genau richtig so.
Als würde es genau so gehören.
Das Aufstehen kann definitiv noch eine Weile warten, so viel ist sicher.
Da ich mich sowieso nicht dran erinnern kann, wie Arthur hier gelandet ist, versuche ich erst gar nicht, mich zu erinnern.
Wahrscheinlich sind wir einfach hierher, weil wir auch zuvor hier waren und ich nüchterner war und aus diesem Grund auch eher in der Lage war, einen Schlüssel zu suchen.
Das wird es sein.
Und so lasse ich es auch sein.
Es ist ja nichts Negatives daran.
Je länger ich mit Arthur da liege, je bewusster werden mir auch meine Gefühle für ihn.
Ja, er ist nicht nicht mal drei Monate hier in Amerika und die Hälfte davon habe ich ihn gehasst, aber trotzdem.
Es ist einfach passiert...
Oder ist es genau aus dem Grund passiert?
Ändern kann ich sowieso nichts mehr.
Ich kann jetzt Arthur nur meine Gefühle gestehen und entweder fühlt er auch so Oder eben nicht.
Hört sich in der Theorie sehr einfach an.
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Just give me a chance
FanfictionNeue Rennserie, neuer Anfang? Genau das hofft Arthur, als ein unerwartetes Jobangebot ihn nach Amerika bringt. Ein vielversprechendes Team, eigentlich nette Teamkollegen, oder?😅 Eine Sache ist klar; Ein neuer Start bringt immer neue Abenteuer mit s...
