realitätsanwesndsheitsliste

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die meisten menschen übersahen sie und doch war sie da, tag für tag, woche für woche

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die meisten menschen übersahen sie und doch war sie da, tag für tag, woche für woche.

sie war ein schattengespenst unserer welt, ein mädchen, dass schon lange nicht mehr in der realitätsanwesendheitsliste abgeharkt wurde.

aelina war verloren in zischenden gedankenmonstern, die sie so fest umklammerten, dass sie es schon längst nicht mehr spürte.

die zeit rann so schnell wie die tränen ihres herzens und doch war es als hätte jemand auf pause gedrückt und dabei ihre atmung vergessen.

sie war bloß eine hülle, eine hülle sitzend vor ihrer vergangenheit, die nicht übermalbar war.

wie gern sie weiße farbe genommen hätte um all das schwarz verblassen zu lassen.
wie gern sie der autor ihrer geschichte gewesen wäre.

doch das war sie nicht, wird sie niemals sein, egal wie sehr sie sich danach sehnte.

denn sie konnte die kapitel nicht durchstreichen und durch verbesserte versionen ersetzen. sie konnte bloß zurückschauen und sich abermals an den worten aufreißen.

und sie tat es.
sie versank in vergangeheitsidyllen und einer welt, die einst so real schien.

aelina war gefangen. gefangen in einer wolke aus fragen mit einer einzigen träne an antworten.

gefangen in den unausgesprochenen worten einer künstlerin. für immer versinkend in den farben, die so viel mehr für sie waren als für jeden anderen.

 für immer versinkend in den farben, die so viel mehr für sie waren als für jeden anderen

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gemalte entschuldigungen Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt