2. Die neue Mitarbeiterin

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Tanja schien eine neue Mitarbeiterin zu sein. Ich hatte sie zuvor noch nie gesehen, und was soll ich sagen: Sie war ein echter Hingucker. Eine Frau, die mir sofort gefiel.

Ich schätzte sie auf Anfang dreißig. Sie reichte mir bis zur Schulter, hatte kinnlange blonde Haare, mittelgroße Brüste und stand plötzlich wie Phönix aus der Asche neben Frau Wagner und mir im Laden. Bekleidet mit einem schönen weißen Top und einer kurzen Hose kam ihr bronzefarbener Teint perfekt zur Geltung. An ihren Füßen trug sie elegante Riemchensandalen, die ihren Look stilvoll abrundeten. Ihre rot lackierten, natürlichen Fingernägel und ihre gepflegten kleinen Füße, deren Zehen ebenfalls mit rotem Nagellack versehen waren, fielen mir dabei sofort ins Auge, da ich für diese optischen Reize bei Frauen schon lange eine besondere Vorliebe habe.

Nachdem Frau Wagner mich als Stammkunden vorgestellt und Tanja meine Situation geschildert hatte, verließ sie den Laden und wünschte uns viel Erfolg bei der Kleiderwahl.

»Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht übel, dass Sie meinetwegen Überstunden machen müssen. Leider lässt es sich diese Woche für mich einfach nicht anders einrichten. Die Arbeit stresst gerade enorm, und das fehlende Outfit für die Hochzeit bereitet mir zusätzliches Kopfzerbrechen«, entschuldigte ich mich bei Tanja mit einem bedauernden Blick.

»Nein, das ist schon in Ordnung. Ich werde den Laden gleich schließen, dann kommt auch garantiert kein neuer Kunde mehr rein und wir können uns in Ruhe und mit Sorgfalt der Anzugsuche widmen«, antwortete sie mit einem sympathischen Lächeln.

Nachdem wir noch etwas Small Talk geführt und schnell das förmliche »Sie« gegen das ungezwungenere »Du« getauscht hatten, setzte Tanja ihr Vorhaben pünktlich zum Geschäftsschluss in die Tat um.

»Jetzt haben wir den ganzen Laden für uns allein«, sagte sie lächelnd zu mir, als sie die Tür abgeschlossen und den Vorhang hinter dem Schaufenster zugezogen hatte.

Ich lächelte zurück und verspürte eine gewisse Freude darüber, dass diese überaus attraktive Frau ihren Feierabend für mich opferte und mir helfen wollte, mein Bekleidungsproblem für die Hochzeit zu lösen.


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