Kapitel 3

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Eine sehr bekannte Stimme riss ihn aus den Schlaf und er sah sich um.

Er sah seinen Vater wie er den Arzt anschrieh vor seinem zimmer. Der junge verstand jedoch kein Wort was er sagte. Er sah jedoch das Sein Vater am ausrasten war. Sein Vater kam ins zimmer. »steh auf du faules Stück! Wir gehen nachhause. Nur Ärger machst du mir!« schrie sein Vater. Er stand auf war aber sehr wackelig auf den Beinen dadurch das er sich mit seiner Klinge ins Bein gestochen hatte im Krankenwagen.

Der Vater zog den jungen aus dem Zimmer und der junge humpelte so gut es ging ihm nach. Als der junge am Flur stolperte, hob der Vater die Hand und der junge zuckte zusammen massiv. Alle sahen das Schauspiel. Man sah das der Junge Angst hatte.

Der Arzt zögerte keine Sekunde und packte die erhobene Hand des Vaters. »Du wagst es dich mich aufzuhalten? Siehst Du nicht den Versager da am Boden?? Dem muss eine Lektion erteilt werden!« schrie der Vater den Arzt an. Der junge unterdrückte die Tränen. »Gewalt ist keine lösung« sagte der Arzt ruhig aber mit einer Spur von Wut in der Stimme.

»bei dem Bengel hilft nix anderes mehr! Er ist zu dumm um Worte zu verstehen.« einer der Schwestern hatten den Sicherheitsdienst gerufen. Der Mann wird nun von ihnen fest gehalten und die Polizei wurde gerufen. Er wurde auf einem stuhl festgehalten und einer der sicherheitsmänner wollte gerade seine Hände fest binden, als Der Mann eine Hand losriss, die Waffe von einer der sicherheitsleuten packte und auf seinen Sohn schoss.

Blut lief aus dem mund des Jungen. Er hustet Blut aus. Verkrümmte sich und verschränkt die Arme vor dem Bauch. Ein Blut Fleck bildete sich um den jungen. Sofort rief der Arzt ein paar Helfer. Blut Husten verlor der junge das Bewusstsein. Schnell wurde er in OP gebracht.

Ein paar Stunden vergingen

Der junge wurde wieder in seinem krankenhaus zimmer wach indem er vorher lag. Die Augen hielt er geschlossen da er wieder Stimmen im Raum hörte.

»Wir nehmen den Mann mit. Das war nicht das erste Mal das dieser gewalttätig zu dem jungen war. Der Mann hat einige Anzeigen gehabt wegen Körperverletzung, Waffen und mehr.« sagte dann eine für den Jungen unbekannte Stimme. Dann hörte er den Arzt reden »der Junge hat nur knapp überlebt. Etwas höher und er wäre tot. Wir müssen das Jugendamt alarmieren. Der junge hat beängstigende Flecken und Narben am Rücken. Sie deuten auf misshandlung. Auch Flecken an seinem Bauch. Zudem ernste Prellungen an den rippen.«

Der junge Schrack Husten auf. Die 3 Leute in den Raum sahen ihn an. Der junge sah zu dem Arzt und zwei Polizisten. Eine Frau und einem Mann. Der junge sah dann runter als die Polizistin auf ihn zukam. »Hallo, ich hätte ein paar Fragen. Würdest du mir diese beantworten?« der junge antwortete nicht.

»war dein Vater schon öfter gewalttätig gegen dich?« fragte sie doch der Junge antwortete nicht. Der Arzt erkriff das Wort »Wir haben viele blaue Flecken an Deinem Rücken und Bauch gesehen. Zudem auch einige rippen Prellungen. Dein Rücken ist zudem von Narben gezeichnet.« »Du musst uns sagen woher die kommen. Wir wollen nur helfen.« sagte die Polizistin dann wieder die vor ihm stand.

Der junge wollte nicht antworten. Durch die Worte des Arztes wurde er wieder mit den Gedanken in die Vergangenheit geworfen. Eine Stille Träne verließ sein Auge doch er wischte sie vorher weg bevor sie runter viel.

Die Polizistin sah zu dem Polizist und dem Arzt die hinter ihr standen. Stumme Worte tauschten diese mit den blicken aus. Der junge wurde wieder angeguckt von allen die im Raum anwesend waren. Ihm war unwohl unter den blicken. »darf ich eine rauchen gehen...« fragte der junge mit dem Verlangen nach Nikotin.

Der Arzt schüttelte mit dem Kopf. »Du dürftest es überhaupt nicht. Du bist keine 18 Jahre.« sagte der polizist. »All die Jahre hatte es sonst keinen gejuckt. Ich bin 17 und bald 18..« »wie lange rauchst du denn schon?« fragte die Polizistin. »seid ich 13 bin.« antwortete der Junge und geschockt sahen sich die 3 Erwachsenen an.

Was den jungen dazu brachte wussten sie aber nicht. Den Vater interessierte es auch nicht. Keiner wusste woher der Junge an die Zigaretten überhaupt kam.

»wo sind meine Sachen?..« fragte der junge. »sicher aufbewahrt. Wir haben deine Zigaretten und dein Feuer dir abgenommen. Es ist verboten in deinem Alter zu rauchen.« sagte die Polizistin und der Junge konnte es nicht glauben.

»nun beantworte doch bitte die Frage ob dein Vater es dir angetan hat mit den blauen Flecken und der Prellung.« fragte der polizist nun etwas ungeduldiger. Der junge sah aus dem Fenster. Er schwieg wieder.

Aufeinmal stürmt der Vater ins zimmer und rennt zu dem Jungen. Ein Messer hält er an die kehle des Jungen.

Die Polizisten hoben die Waffen. Sie zielten auf den Mann. Der junge zitterte am ganzen Körper. »lasst mich ohne Probleme hier raus gehen oder der Bengel stirbt!« drohte der Mann. Die Polizisten steckten die Waffen weg und hoben die Hände. Der Mann ging rückwärts langsam mit dem jungen raus. Der junge stolperte jedoch manchmal da seine Bein und bauchwunde ihm zu schaffen machten.

Langsam folgten die Polizisten dem Mann. Der Arzt blieb in Sicherheit. Die Polizisten waren sehr angespannt und folgten mit ihren blicken jeden Schritt den der Mann machte. »bleibt wo ihr seid! « rief der Mann und drückte das messer etwas fester an die kehle des jungen. Ein Tropfen Blut kam zum Vorschein.

Die Polizisten verstanden wie ernst die Lage war und blieben stehen. Der junge zitterte weiter am ganzem Körper. Als der Mann draußen ankam warf er den jungen in einen van und fesselte ihn. Dann fuhr er davon.

Der junge wusste nicht wo sie hinfuhren da er nix sah. Er lag am Boden und konnte nicht aus dem Fenster schauen. Mit Beinen gefesselt, Hände am Rücken und Mund zugeklebt, war es unmöglich irgendwie Hilfe zu rufen. Der junge wusste was zuhause passieren würde. Er fing an wieder nach luft zu schnappen. Er zitterte wieder und saß mit den Gedanken in der Vergangenheit.

Flashback:
Der junge lag in seinem Bett. Er hörte wie die Tür des Autos seines Vaters knallte. So laut wie es war, vermutete der junge das er wieder besoffen war.

Seine Befürchtung wurde wahrheit. Der besoffene Vater kam in das Zimmer des Jungen. »du mistgeburt. Nur wegen dir ist deine Mutter tot. Tja da musst du jetzt leiden du armseliger bengel« lallte er. Der Junge wurde mit einem Seil an die Heizung gefesselt. Sein Bett war nur eine Matratze in einem Raum was aus einem Tisch und Stuhl, ein kleiner Schrank mit wenigen Klamotten und einem Fenster und heizung bestand.

Der junge sollte auf die Knie mit dem Rücken zu dem Vater. Er gehorchte. Der Mann riss die Jacke seines Sohnes runter und diese ging dadurch kaputt. »Jetzt kommt deine Bestrafung! «

Ein knall hallte durch den leeren Raum wie ein echo. Ein brennender Schmerz verbreitete sich auf dem Rücken des Jungen. Der Vater schlug ihn mit seinem Gürtel. Weitere Schläge folgten. Dem jungen liefen Stille Tränen aus den Augen. Er klammerte sich mit den Händen an das Seil wo er dran gebunden war...

Das stehen des Autos und das knallen der tür, holten ihn aus dem flashback. Der Vater befreite die Beine des jungen und zog diesen aus dem Auto. Sie waren in wald an einer kleinen Hütte

Der Vater drängt den jungen rein und wirft den jungen dort zu boden..

Tag TräumerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt