❝ 𝑬𝒓𝒔𝒕, 𝒘𝒆𝒏𝒏 𝑾𝒆𝒊𝒉𝒏𝒂𝒄𝒉𝒕𝒆𝒏 𝒊𝒎 𝑯𝒆𝒓𝒛𝒆𝒏 𝒊𝒔𝒕, 𝒍𝒊𝒆𝒈𝒕 𝑾𝒆𝒊𝒉𝒏𝒂𝒄𝒉𝒕𝒆𝒏 𝒊𝒏 𝒅𝒆𝒓 𝑳𝒖𝒇𝒕. ❞
Weihnachten. Die perfekte Zeit, um anderen eine Freude zu machen. Aber sind Geschenke da genug? Ich denke nicht, viel wic...
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Hi PflanzenClan, ich hoffe, dass dir meine kleine Weihnachtsüberraschung gefällt. Es ist eine Kurzgeschichte.
Es war einmal an einem grauen Wintermorgen, als ein Mädchen auf der Suche nach seinen verlorenen Kaninchen durch den Schnee stapfte. Es fror am ganzen Körper, obwohl es Mütze, Schal und eine dicke Jacke trug. Schützend hielt das Mädchen die Arme vor sich verschränkt und den Kopf gesenkt. Nur noch wenige Schneeflocken fielen vom Himmel, der Mond wurde von den Wolken verdeckt, nur spärlich schimmerte das Sternenlicht hindurch. Das Mädchen machte nur kleine, vorsichtige Schritte, denn es konnte kaum etwas erkennen. Allmählich konnte es die Umrisse eines kleinen Hauses vor sich ausmachen. Es blieb stehen und schaute am Haus hinauf und wieder hinunter. Plötzlich erschien eine Gestalt vor dem Haus, trat langsam näher. Dem Mädchen entwich ein erschrockener Laut.
„Wer bist du?", flüsterte es erstickt, das Atmen fiel ihm längst schwer; denn es war die halbe Nacht draußen durch den Schnee gelaufen, ein Großteil davon durch dichtem Schneesturm.
„Ich bin deine Rettung, mehr brauchst du eigentlich noch nicht zu wissen. Bitte folge mir in mein Haus, dort ist es gemütlich und warm."
Das Mädchen kannte die Stimme nicht. Was, wenn er mir etwas antun will?, dachte sie zweifelnd. Doch als ihr wieder ein eisiger Schauder über den Rücken kroch, aufgrund der Kälte, wusste sie, dass sie keine Zeit hatte, länger zu überlegen. Sie wusste auch, dass sie keine Alternative hatte, andernfalls würde sie nämlich erfrieren. Stumm folgte es dem Fremden.
Dieser schob das Mädchen von hinten sanft ins Innere und schloss die Tür. Sofort umfing eine ungewohnte, aber unglaublich guttuende Wärme das Mädchen, es roch lecker nach frischen Plätzchen und Schokolade. Endlich konnte es durchatmen und klar sehen. Es holte ein paar Mal tief Luft, bevor es sich zu dem Fremden, der es bis hierhin begleitet hatte, umdrehte. Ein etwa fünfzehnjähriger Junge mit offenen grünen Augen und schlichten Klamotten lächelte es freundlich an. Das Mädchen zuckte heftig zusammen, denn es kannte ihn nicht und hatte lange nur den Schnee gesehen. Dann entspannte es sich langsam.