Am nächsten Morgen wachte ich durch die Sonne die mir ins Gesicht schien auf. Ich gähnte und schaute auf mein Handy. 9.15 Uhr. Schon. Ich schlief sonst selten so lang aber wollte mich dennoch nicht beschweren. Ich stand auf zog mich um und machte wie jeden Tag meine Morgen Routine. Waschen. Eincremen. Schminken. Als ich fertig war ging ich runter und da saß schon meine Mom am Tisch. Mein Vater tänzelte in der Küche herum und wartete bis der Kaffee fertig ist und meine Schwester saß aufm Sofa und schaute Tiktok. „Ah, da ist ja auch jemand erwacht", sagte meine Mam als sie mich sah. „Guten Morgen alle zusammen" Ich gab meinen Eltern einen Kuss auf die Wange und setzte mich ebenfalls an den Tisch. Meine Schwester kam dazu und mein Vater tat nach dem der Kaffee durch war das gleiche. Als wir alle 4 am Tisch saßen fingen wir an zu frühstücken. „Und habt ihr schon was geplant für heute?" fragte mein Vater. „Nein, ich glaube ich werde mein Bild weiter zeichnen" antwortete meine Schwester. Ich biss in mein Brötchen mit Marmelade und trank einen Schluck Kaffee bevor ich antwortete. „Ähm, bis jetzt nicht." „Okay, dann könnte ich deine Hilfe gebrauchen Lucy" sagte er. „Wobei?" „Ich muss in die Waschanlage mit Adam (großer blauer Renault) und dann ist noch saugen angesagt." „Ok, bin dabei." „Hast keine andere Wahl", sagte meine Mutter und lachte. Meine Schwester streckte ihr die Zunge raus und sie tat es ihr nach. Mein Vater wendete sich zu mir und sagte: „Und du hilfst bitte bei der Wäsche." „Es ist nur mit aufhängen", sagte sie anschließend und ich nickte. „Ok, mach ich."
Also aßen wir zu Ende und räumten dann alle den Tisch ab. Mein Vater ging nach oben und holte sein Portmonee und sein Handy und ging wieder runter. Er schnappte sich den Autoschlüssel und ging mit Lucy raus. Als beide los gefahren sind stand meine Mam schon mit ihrem Wäschekorb auf der Terrasse und ich ging zu ihr. „Eure Wäsche auf diesen Ständer und ich mach meine und Papa seine auf den anderen." Ich nickte und fing an. Als ich mit meiner Wäsche fertig war ging ich kurz rein um was zu trinken zu holen. Als ich wieder raus ging stellte ich die Kanne mit Wasser und Zitrone auf unseren kleinen Terrassentisch. „Danke, kannst du mir auch was einschenken?", fragte meine Mutter. „Klar", sagte ich und goss für uns beide was ein. Sie setzte sich hin und ich gab ihr ein Glas. Sie trank und ich trank ebenfalls einen Schluck Wasser bevor ich mit der Wäsche von meiner Schwester weiter machte. Nach ungefähr 10min war ich fertig. Meine Mam saß in der Sonne und ich setzte mich hin und trank mein Glas Wasser aus. „Danke mein Kind." „Bitte Mam." Nach einer guten Stunde kamen die anderen beiden wieder. Ich war da schon seit einer halben Stunde wieder in meinem Zimmer und las mein Buch zu Ende. Als ich es fertig gelesen habe war es schon 12.50 Uhr. Ich sah auf die Wetter App und laut dieser App wären es 29°C. Eigentlich perfekt zum baden gehen dachte ich mir. Ich schrieb Lynn (sehr gute Schulfreundin) ob sie Lust hätte mit mir für ein paar Stunden ins Freibad zu gehen. Ein paar Minuten später erhellte mein Display.„Lynn🤍: Hey, ähm kommt ziemlich spontan aber ja klar."
„Ich: Ja tut mir leid, ich habe heute noch nix vor und es ist echt warm."
„Lynn🤍: Alles gut, ja das stimmt. Ich frage mal meine Mutter okay?
„Ich: Ja, mach das."
5 Minuten später
„Lynn🤍: Ich darf.. ich würde mich dann auch sofort fertig machen und zu dir fahren oder wollen wir uns bei dem Freibad treffen?"
„Ich: Oki, supi. Ich freue mich. Du kannst gern erstmal zu mir kommen und dann machen wir zusammen dort hin. Ich hätte an AquArena gedacht."
„Lynn🤍: Ich mich auch. Okay cool, dann packe ich jetzt mein Zeug und fahre dann auch los. Kann ja meine Mama mal fragen ob sie mich fahren kann."
„Ich: Ja mach das. Bis dann. Sag mir dann mal Bescheid ja?"
„Lynn🤍: Okay mach ich. Bis dann Süße🥰.
Ich legte mein Handy auf mein Bett und packte meine Badesachen in eine Tasche. Dann schnappte ich mir mein Handy, mein Schlüssel und als letztes mein Portmonee bevor ich raus ging und meine Zimmertür hinter mir schloss. Ich rannte nach unten und machte mir noch was zu trinken. „Wo geht es hin?", fragte mein Vater der mit meiner Mam auf der Terrasse saß und die Sonne genoss. „Ich gehe mit Lynn für ein paar Stunden ins Freibad." „Ok, hast du alles eingepackt? Sonnencreme, Badesachen, Handtuch, Badeschlappen?", fragte meine Mam besorgt. „Ja, ich habe alles eingepackt. Alles gut Mam." „Geht ihr in das Freibad AquArena?", fragte er. „Ja. Also bis dann." „Passt auf euch auf." Meine Mam mit ihrer Besorgtheit. „Machen wir!" Ich ging zur Haustür und bevor ich raus ging schaute ich noch mal auf mein Handy.
„Lynn🤍: Hey, bin aufm Weg. Meine Mama fährt mich und hat gefragt ob sie uns gleich dort hin bringen soll."
„Ich: Oha voll nett. Klar wenn das kein Problem ist dann gern."
„Lynn🤍: Okay, dann bis gleich. Sind in 8 Minuten da.
„Ich: Oki, supi. Bis gleich. Hdl 🤍
„Lynn🤍: Ida. 🤍
Ich ging raus und nach 10 Minuten hielt ein grauer VW vor unserem Haus. Ich stieg ein und begrüßte beide und bedankte mich. Nach einer guten Stunde waren wir endlich da. Wir bedankten uns noch einmal und gingen zum Eingang. Als wir unser Tagesticket bezahlten gingen wir rein und suchten uns einen Halb Schattigen- Halb Sonnigen Platz. Wir legten unser Zeug ab und breiteten eine große Picknickdecke aus. Danach gingen wir uns umziehen und dann schon ins Wasser. Wir blieben ungefähr eine Viertelstunde im Wasser. Danach machten wir nicht viel. Sonnen. Baden. Sonnen. Essen. Sonnen. Baden.
Nach gute 2 Stunden entschlossen wir uns noch ein Eis zu holen. Ich kaufte mir ein Magnum Eis und Lynn ein Erdbeereis in Becher. Als wir fertig waren zogen wir uns wieder um. „Darf ich heute bei dir übernachten?", fragte sie mich. „Ja bestimmt." Wir telefonierten mit unseren Eltern. „Meine Mutter ist einverstanden. Sie muss aber noch mal nach Hause um ein paar Sachen zu holen. Und sie ist aufm Weg um uns abzuholen", erzählte mir Lynn erfreut. „Meine Ellis sind auch einverstanden", erwiderte ich genauso erfreut. Wir packten das ganze Zeug zusammen und als ihre Mutter am Freibad war stiegen wir ein und fuhren eine Stunde wieder zurück.1 Stunde später
„Bis dann, Mama." Lynn verabschiedete sich von ihrer Mutter und wir gingen ins Haus. Es roch nach essen und es bestätigte sich als wir Richtung Küche gingen. „Hallo Lynn, schön das du da bist", begrüßte mein Vater sie und meine Mam umarmte sie zugleich. „Hallo, danke das ich so spontan da sein darf." „Ach kein Problem." „Es gibt Abendessen." Meine Schwester kam zum rechtzeitigen Moment runter und begrüßte Lynn freundlich. Als wir anfingen zu essen redete mein Vater mit Lynn, meine Mam mit Lucy und ich wusste nicht wo ich hinhören sollte. Es klingelte und mein Vater ging zur Tür. „Hallo Heike." „Hallo, danke das es so geklappt hat." „Ach, keine Ursache." Sie überreichte ihm Lynn's Sachen und wünschte uns noch einen schönen Abend. Er stellte die Sachen auf die Wendeltreppe und setze sich wieder an den Tisch um weiter zu essen. Es gab Spaghetti mit Bolognese und als wir fertig waren gingen Lucy, Lynn und Ich nach oben. Lynn nahm ihre Sachen mit und unsere Eltern wünschten uns eine Gute Nacht. Lucy ging in ihr Zimmer, Lynn und ich in mein Zimmer. „Du hast dein Zimmer echt schön eingerichtet", sagte Lynn erstaunt und betrachtete mein Zimmer weiter. „Dankeschön."
Den restlichen Abend verbrachten wir mit Netflix und reden. Es war echt schön. Als wir Müdigkeit verspürten war es schon 22.45 Uhr und wir machten uns fertig zum schlafen gehen. Nach einer halben Stunde lag ich im Bett und Lynn auf einer großen Matratze. Wir redeten noch ein bisschen. „Mir ist gerade was eingefallen. Hast du Lust morgen was mit trinken zu gehen? Ich würde vllt noch ein paar Freunde fragen wenn es dir nix ausmacht." „Ich weiß nicht", sagte Lynn unsicher. „Bitteeee, du musst ja nichts trinken", sagte ich und setzte den Welpenblick auf. „Na gut, weil du es bist." „Yayyy, danke, danke, danke!" Sie lachte und ich umarmte sie fest. Danach redeten wir noch ein bisschen über unseren neuen Lebensabschnitt und wie aufgeregt wir sind bis wir endlich einschliefen.
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