Kapitel 11

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Gendern-Die (un?)bewusste Diskriminierung der Woken

Allgemein:

Gendern ist eine durch die Sprachwissenschaftlerin Luise Pusch als Teil der feministischen Linguistik eingeführt Sprachanwandlung, die der Gleichstellung aller Geschlechtsidentitäten herbeiführen soll, beim Sprechen durch den sogenannten ,,Gender-Gap'', also eine Pause im Sprechen, die sich im schriftlichen auf unterschiedliche Weise äußern kann, so z.B. Bürger_innenmeister*innenkandidat:innenbewerberIn oder Bürgermeisterkandidatenbewerber und Bürgermeisterkandidatbewerberin u. Das wird von politisch rechter Seite kritisiert, was sich in Deutschland in Sachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Bayern zu einem ,,Verbot'' geführt hat. Konkret heißt das, das die schriftliche Kommunikation von sämtlichen staatlichen Organen, Schulen und anderen Vereinigungen (Stiftungen, Vereine, Verbände...) ohne grammatikalisch falsches Gendern auskommen muss. In Schulen wird das ganze als Fehler gewertet. 

Pro: 

In aller erster Linie die nun sichtbare Gleichstellungen der Geschlechter in der Sprache, die sich auch in Studien zeigt, und ein weiterer Erfolg der queeren Community, ihre Existenz zu verbreiten-eben auch durch diesen Stolperstein der Sprache, außerdem kann man das ganze mit Artikel 3 im GG begründen, da ansonsten nichtmännliche Menschen, insbesondere nichtbinäre Menschen unsichtbar und somit diskriminiert werden. ähmmm...schreibt falls ich was vergessen hab. 

Contra:

Es ist nicht rechtschreibkonform, und deswegen auch in öffentlichen Behörden und Schulen abzulehnen, da dem Staat sonst eine Art des Respekts verloren geht, nicht richtig in der eigenen Sprache kommunizieren zu können und mit Absicht Fehler einzubauen. Zumal das grammatikalische Geschlecht im im Deutschen sowieso wenig auszusagen hat, siehe ,,das Mädchen'' oder das sämtliche Wörter im Plural den femininen Artikel ,,die'' haben. Außerdem sind die Studien anzuzweifeln, die belegen wollen, dass ohne Gendern mehrheitlich an Männer gedacht wird, da diese Studien nicht stichprobenartig sind, sondern die eigenen Studenten der Unis, oft auch nur die eigenen Studentinnen die ,,Gender Studies'' studieren, was das ganze stark verzerrt und nicht repräsentativ macht. Außerdem sind die Beispiele die angewendet werden oft unsinnig, wenn z.B. die singuläre männliche Form verwendet wird. Aber bei einem anderen Beispiel merkt man auch, das das nicht neutral formuliert ist: 

,,Fragt man etwa nennen sie signifikant mehr Männer, als wenn nach "Musikerinnen und Musikern" gefragt wird. wenn politische Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers genannt werden sollen. Noch handfestere Ergebnisse liefern die mit arbeiten. Versuchspersonen bekamen dafür verschiedene Satzkombinationen präsentiert, zum Beispiel:

"Die Sozialarbeiter liefen durch den Bahnhof."
"Wegen der schönen Wetterprognose trugen mehrere der Frauen keine Jacke."

Die Frage war dann: Ist der zweite Satz eine sinnvolle Fortsetzung des ersten, ja oder nein? Gemessen wurde die Zeit, bis die Leute "ja" drückten. Über diese Reaktionszeit versuchen Forschende indirekt herauszufinden, wie gut Sprache und die Bilder, die dabei im Kopf entstehen, zusammenpassen.

Das Ergebnis: Die Reaktionszeit war immer dann länger, wenn im zweiten Satz Frauen vorkamen. Die weiblichen Sätze scheinen also irgendwie zu irritieren. So ist das Resümee dieser Studie: Das generische Maskulinum scheint eher Bilder von Männern im Kopf zu erzeugen.''

Quelle:

Das wirkt nun auf den ersten Blick eindeutig, allerdings ist die Formulierung...interessant. Zumal die Beispiele schlecht gewählt sind, da es nuneinmal mehr männliche Bundeskanzler gibt und mehr männliche (bekannte) Musiker. Außerdem impliziert ,,Musiker und Musikerinnen'' dass jeweils mindestens ein Beispiel genannt werden soll.

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