Vor Mom's Block setzte ich Mich auf die Stufen und seuftze erstmal. Was nun? Ich holte mein Handy aus der Hosentasche und fing an eine Nummer zu wählen.
"Hi Tyler"
"Hey David. Hast du grad was zu tun?"
"Ne meine Schicht is vorbei. Was is?"
"Kannste Mich zum Arbeitsamt fahren?"
"Klar. Wo bist du?"
"Sitz vorm Block meiner Mom."
"Hast dus ihr gesagt?"
"Erzähl Dir alles auf der Fahrt"
Er legte auf und ich wartete zehn Minuten bis er in seinem VW Golf Baujahr 1997 ankam. Er stieg aus und wir machten unseren Handschlag. "Also holst du Dir jetz Arbeitslosengeld?", fragte er. Ich war mir nicht sicher Ob sie mir das Geld geben würden, da ich schon so oft versagt habe. Doch davon wollte ich David nichts erzählen. "Ja", antwortete ich und versuchte Mich davon zu überzeugen. Wir stiegen ein und der auf wundersame Weiße noch funktionierende Motor setzte das Auto in Bewegung. Auf der Fahrt erzählte ich David was passiert war. "Meinst du sie wird Dir das verzeihen?", fragte er. Ich schüttelte langsam den Kopf und seufzte nochmal. "Nur wenn ich irgendwas großes leiste. Ich muss ihre Lage irgendwie verbessern. Egal wie. Sie und Lisa verdienen etwas besseres. Oh gott ich vermisse Lisa jetzt schon", erklärte ich niedergeschlagen. David nickte. "Sag Bescheid wenn ich Dir irgendwie helfen kann", bot er an und drehte sich zu mir als wir hielten. "Danke Mann. Das hast du schon heute. Echt Mann sag wenn du was brauchst", sagte ich und wir verabschiedeten uns.
Langsam und tief atment ging ich auf den Eingang zu und betrat den Plattenbau. Vorn am Schalter meldete ich Mich an. Die Empfangsdame kannte Mich schon und sah mir abwertend in die Augen. Scheiß Bitch. Ich suchte mir einen Platz im Wartezimmer und lies Mich schwer auf einen der Plastikstühle fallen.
Mir gegenüber saß eine junge Frau, so in meinem Alter. Sie hatte braune, lange Haare und braune Augen, außerdem laß sie ein Buch. Sie war genau mein Geschmack! Mit einem räuspern versuchte ich ihre Aufmerksamkeit auf Mich zu lenken. Keine Reaktion. Ich stand auf und setzte Mich auf einen Stuhl neben ihr. Sag irgendwas..."Hey...was liest du?", fing ich an. Wow sehr einfallsreich. Sie schaute zu mir auf und musterte mich. Mir fiel ein wie ich aussah. Weißes T-Shirt, weite Jeans, Goldkette, weiße Schuhe...sah wahrscheinlich nicht nach ihrem Geschmack aus. Trotzdem antwortete sie mir: "Der Fänger im Roggen." Wasn das? "Ahh ja kenn ich", log ich. "Ach echt? Fandest du es gut?", fragte sie und grinste. "Ähm...ja war ganz gut." Sie legte den Kopf etwas schief und lächelte mit ihren perfekten Lippen. "Und was ist dein Lieblingsbuch?", fragte sie. Das hätt ich mir ja denken können, dass sowas kommt. Mit Büchern kannte ich mich ja gar nicht aus. Schnell versuchte ich Mich an eines der Bücher zu erinnern von denen Lisa mir erzählt hat. Eines fiel mir ein: "Wolfsblut." "Aha Jack London. Was ist deine Lieblingsstelle?", fragte sie weiter. Als hätte ich das schon mal gelesen...aber irgendwas muss mir doch einfallen...ach ja die Kampfszene! "Na die wo die beiden Hunde kämpfen", antwortete ich schließlich. Sie lächelte wieder. "Hier lies das", sagte sie und drückte mir diesen Roggenfänger in die Hand. "Ähm willst du es nicht lieber selbst fertig lesen?", fragte ich da ich keine Lust hatte zu lesen. "Ich les es ja schon zum vierten Mal. Du kannst es Dir leihen", antwortete sie.
"Und wie soll ich Dir das zurück geben? Ich weiß ja nicht wo du wohnst."
"Einfach auf die hintere Innenseite gucken", schlug sie vor und zwinkerte als plötzlich ein älterer Mann mit Bierbauch und Jackett in der Tür zum ersten Büro erschien. "Anna ich bin soweit wir können gehen", sagte er zu meiner Gesprächspartnerin und musterte Mich abwertend. "Ich komme Papa", rief sie zurück und gab mir dann die Hand. "Ruf an wenn du mit dem Buch fertig bist", lachte sie und ging zu ihrem Vater. Nachdem sie in das schwarze Mercedes Benz Caprio einstieg und davon fuhr schlug ich die Rückseite des Roggenfängers auf, und tatsächlich: dort stand, mit einem roten Stift die Adresse und Handynummer geschrieben. Ein leichtes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus als ich plötzlich von einer älteren, kleinen Frau mit strengem Gesicht aufgerufen wurde. "Kommen Sie hier her zum Büro 3", rief sie genervt. Betond langsam stand ich auf und trottete zu der ungeduldigen Frau. "Willkommen", schnaubte sie und ließ Mich in ihr Büro. Sie bot mir einen Stuhl an und setzte sich mir gegenüber. Schnell überflog sie noch einmal ihre Unterlagen. "Herr...Hoffmann richtig?"
"Ja genau."
"Sie sind hier, weil Sie, wie Sie angegeben haben, übergangsweise Arbeitslosengeld benötigen."
"Genau."
Sie runzelte die Stirn und schob ihren Blätterstapel zusammen. "Wo haben Sie zuletzt gearbeitet?", fragte sie. Ich verschränkte die Arme und lehnte Mich zurück. "Bei Erik's Getränkemarkt", murmelte ich. Die Frau schrieb etwas auf ihrem Block herum.
"Und warum wurden Sie dort gefeuert?"
"Kann ich diese Aussage verweigern?"
"Natürlich. Gut...und wie lang gedenken Sie brauchen Sie Arbeitslosengeld?"
Ich stutzte. Wie sollte ich das denn beantworten? Grob schätzte ich wie lang es dauern würde bis ich was neues gefunden hätte. Zwei Monate, drei...Ich schaute sie an. "Höchstens drei Monate." Sie notierte wieder etwas auf ihrem Blatt. "Gut. Drei Monate. Ich rufe Sie an wenn Ihre Anfrage bearbeitet worden ist.", sagte sie laut und reichte mir die Hand. Ich schüttelte sie und ging aus dem Gebäude. Vor der Tür zündete ich mir eine Zigarette an und lehnte Mich an einen der übergroßen Blumenkübel. Ich hatte keine Ahnung was ich jetzt tun sollte. Langsam schlenderte ich zur nächsten Bushaltestelle, mein Bargeld reichte noch für ein Ticket. Ich zog es als auch schon der nächste Bus kam. Ich stieg ein und suchte mir einen Platz am Fenster. Plötzlich erinnerte ich Mich and diesen Roggenfänger in meiner Hand und zog das Buch hervor. Mal sehen um was es geht....ja es klang ganz interessant. Ich schlug die erste Seite auf und begann zu lesen.Bei der fünfzehnten Seite wurde meine Haltestelle aufgerufen. Bis jetzt war echt nicht viel passiert. Ich stieg aus und ging zu der amerikanischen Kneipe in die ich immer gehe wenn ich Zeit habe.
Als ich durch die Tür kam winkte mir ein kleinerer, dunkelblonder Mann mit schwarzem T-Shirt und weißer Haut, John der Barkeeper, zu. "Hey Tyler!", rief er.
"Wie immer?"
"Wie immer."
Während John mir mein Getränk fertig machte seufzte ich noch einmal. "Hey what's up Ty?", fragte er in Englisch. Wie jeder der hier her kam hatte auch er amerikanische Wurzeln und war stolz darauf. Meistens sprach man hier Englisch, es lag den Leuten hier im Blut. So ziemlich alle wollen zurück "nach Hause", wie sie es nannten, wenn das Geld mal stimmt. Trotz das ich noch nie in meiner "Heimat" war hatten sie Mich hier aufgenommen und erzählten mir viel über die USA. Immerhin wusste ich wo mein Vater herkam, aus New York. Es war die erste Stadt die ich besuchen wollte. Und so wie alle hier konnte auch ich perfekt Englisch. "Man I got fired from work you know", antwortete ich und er stellte mir mein Getränk hin. Dann verschränkte er die Arme vor der Brust.
"Man I'm sorry. What now?" Plötzlich fasste ich einen Entschluss. "I'll...I'll...safe money. No matter how I make it. And then I'll fly to USA. I'll go home."--------------------------------------
Ja also eigentlich Hab ich ja gesagt ich würde gestern updaten (woah dat German) aaabeeer ich war beim Poetry Slam mit mom und freunden so that's why :) pls don't be mad ppl. Im übrigen dachte ich darüber "don't take me back again" zu löschen und was anderes daraus zu machen (pls don't kill meeeh :'( ) schreibt ma in die kommis was passieren soll okay? Okay.
ACH JA ICH HOFFE DASS IHR DAS KAPI MÖGT BUT ITS KINDA BORING. BYE. xD
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A pretty unbelievable story
Fiction généraleEr ist Drogenabhängig und hatte ein Scheiß Leben. Nur ein Wunsch gibt ihm Kraft: Er möchte nach Hause und Marahall Mathers treffen. Auf seinem langen Weg dahin macht er viele unglaubliche Bekanntschaften und Erlebnisse. Eine ziemlich unglaubliche Ge...