7. Kapitel
Harry Styles
Durch Liam hatte ich Erfahren, dass Louis immer noch mit Drogen dealte und schon einmal wegen dem Konsum von Marihuana erwischt und verhaftet wurde. Louis macht sich dadurch sein Leben kaputt. Ich meine, wenn Louis mit dem dealen erwischt wird, ist erstens sein Führerschein weg und zweitens, er wird keinen Job mehr finden.
Vielleicht sollte ich mich da aber nicht einmischen. Es ist Louis' Sache, was er mit seinem Leben anstellt. Aber um ehrlich zu sein, ich fühle mich zu Louis angezogen. Vielleicht ist das aber auch nciht so gut, Louis Mutter sitzt im Vorstandskomitee, außerdem hat sie wahrscheinlich wegen seinen Drogen schon Probleme. Stand ich vielleicht auf Louis?
Aber vielleicht kenne ich ihn ja auch kaum, um auf ihn zu stehen? Ach komm, das wird doch sowieso nichts werden, Louis ist nicht schwul und höchstwahrscheinlich vögelt er gerade mit einer.
Vielleicht sollte ich auch einfach mal aufhören an Louis zu denken. Ich meine, vielleicht würde das echt zu einem Problem werden. Außerdem bin ich in nächstes Jahr in New York, hoffentlich natürlich. Ich habe noch keine Post bekommen.
Gegen späten Nachmittag bekam ich einen Anruf von meiner Mutter, in der sie sagte, dass sie in ein bis zwei Tagen wieder da wäre. Unter ihrer Matratze hatte sie Geld versteckt und ich sollte damit einkaufen gehen. Ich schnappte mir ein wenig davon und machte mich auf den Weg. Im Supermarkt traf ich auf ein ganz bekanntes Gesicht. Es war Louis' Mutter.
Ich wusste nicht, ob sie mich kannte, aber ich dachte ich könnte sie vielleicht mal begüßen. Louis' Mutter sah meiner Meinung nach, recht jung aus. Ein paar falten zierten unter ihren Augen, doch diese deckte sie mit Make-Up ab.
„Mrs.Tomlinson?", ich sah sie mit einem kleinen Lächeln an.
„Kennt man sich?", fragte sie höflich.
„Ich bin Harry Styles. Ein Freund von Louis!"
„Harry Styles? Bist du Anne's Sohn?", überrascht sah sie mich an und ich nickte. Kannte sie meine Mutter?
„Ich kenne deine Mutter. Ah, da fällt mir was ein; ich habe deine Mutter in den letzten Tagen nicht erreichen können, deshalb sage ich dir es hier. Ich wollte deine Mutter für den Freitag zum essen einladen. Du kannst gerne kommen, Louis wird höchstwahrscheinlich da sein."
„Gerne."
Sie verabschiedete sich und ich fuhr mit meinem Einkauf fort. Nach einer Weile kam ich Zuhause an und legte mich erstmals auf die Couch, doch lang konnte ich es nicht genießen, denn das Telefon fing an zu klingeln. Ich stand auf und hob ab.
„Ein Gefangener aus dem Holmes Chapel Gefängnis versucht Sie zu erreichen. Um den Anruf entgegen zu nehmen drücken Sie die eins. Um den Anruf zu ignorieren drücken Sie die zwei."
Wer zur Hölle möchte mich aus dem Gefängnis anrufen? Ich dachte nicht länger nach und drückte sofort die eins.
„Harry?", meldete sich die Stimme und ich erkannte sie sofort.
„Warum steckst du im Knast? Alter!", antwortete ich daraufhin.
„Hör zu, du musst mir helfen. Danach beantworte ich dir all' deine Fragen. Ich kann meine Mutter jetzt nicht anrufen, die wird mich nur rausschmeißen. Kannst du mich bitte von hier abholen?", fragte Louis und ich dachte erstmal darüber nach, ob ich ihm da raus holen wollte. Aber ich konnte ihn da auch nicht drinnen lassen.
„Ich bin in 10 Minuten da!", sprach ich und legte auf. Ich zog mir schnell meine Jacke an und machte mich auf den Weg zu Louis. Was machte er bitte im Gefängnis? Hatte es was mit seinen Drogen zu tun? Ich kann nicht glauben, dass ich ihn jetzt ernsthaft aus dem Knast hole.
Als ich ankam stieg ich aus und meldete meinen Namen auf dem Revier. Nach ein paar Formularen, durfte ich Louis da raus nehmen und wir stiegen in mein Auto.
„Warum warst du da drinnen?", fragte ich ihn und fuhr los.
„Ich hatte nur eine Schlägerei!", verteidigte er sich und mir fiel auch sein blaues Auge und die verschiedenen Blutergüsse auf.
„Ich fahr dich erstmal zu mir!"
Bei mir angekommen, setzte er sich auf die Couch und ich holte den Verbandskasten. „Wo bist du alles verletzt?", fragte ich ihn langsam.
Er zog langsam sein Oberteil aus und da fiel mir sein Oberkörper auf. Normalerweise hätte ich jetzt länger daraufgestaart, aber ich musste ihm helfen. Ich sah ein paar seiner Blutergüsse und ich tupfte sie leicht ab. Ein paar Wunden reinigte ich noch.
„Danke dir..", meinte er und ich sah zu ihm, in seine blauen Augen. „Nichts zu danken", antwortete ich langsam und ich legte ihn auf die Couch. Für einen kurzen Moment dachte ich echt, dass Louis mich küssen will, aber da hatte ich mich wohl getäuscht.
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No Control / / Larry Stylinson
Fanfiction„I'm addicted to you don't you know that you're toxic?" ----- Larry Stylinson