Während mir Jamie lachend über sein Leben erzählte und ab und zu ins Brot biss, schlürfte ich mit Ameisenschlücken an meinem Kaffee und beobachtete ihn dabei.
Ich hatte Angst.
Höllische Angst.
Jede meiner Bewegungen war dreimal überdacht, die Haare wurden alle paar Sekunden unauffällig gerichtet und das gegenüberliegende Fenster als Spiegel benutzt.
Meine Knie zitterten leicht, die Handinnenseiten schwitzen, mein Atem ging unregelmäßig.
Noch nie war ich so aufgeregt wegen einer Person, geschweige denn einem Jungen.
Er schluckte und sein Adamsapfel sprang nach oben.Selbst das ist schön.
Ich bekam mit wie er was fragte, jedoch bekam ich nur ein Nicken zu Stande.
Als er weiterredete und erneut zubiss, schaute ich ihm dabei zu.
Sein Muskelspiel im Kieferbereich ähnelte dem des Adonis, seine Zunge, die über seine Lippen fuhr, konnte bestimmt noch viel mehr und die langen Finger, die sein Frühstück hielten hatten bestimmt auch ganz andere Begabungen.
"Hörst du mir überhaupt zu?", fragte eine tiefe, melodische und zugleich attraktive Stimme.
Ich schaute von seinen Armen auf und blickte in Eisblau.
Jamie hatte seine Stirn leicht gerunzelt, während die sinnlich geschwungenden Lippen ein leichtes Lächeln aufgelegt hatten.
Die langen Wimpern bewegten sich auf und ab, wenn er blinzelte, und tanzen mit dem Sonnenlicht, dass durch die Fenster zu uns schien.
"Ja klar...", zwang ich mich selbst zu sagen, befohr es zu spät war.
Abwesend nickte Jamie.
Er hatte so markante Gesichtszüge und doch ein herzliches Erscheinen.
Mit seinen hohen Wangenknochen und den schönen Augenbrauen, dem silbernen Nasenring und seinen kleinen Grüpchen schien er das Abbild von Perfektion zu sein.Ihm vielen ein paar Stränen ins Gesicht, die genauso glitzerten wie sein ganzes Erscheinen.
Doch anstatt sie wie sonst nach hinten zu kämmen, ließ er sie an Ort und Stelle.
Seine schönen Hände zuckten nicht mal, er blieb so sitzen.
Erst als ich an seinen Augen ankam, merkte ich, dass er die ganze Zeit das gleiche tat wie ich.
Mir schoss das Blut ins Gesicht.
Doch so unangenehm es war, so süchtig machte es auch.
Als sich unsere Blicke trafen und er nur mit einer Sekunde nach meiner Seele griff, schaltete mein Hirn aus.
Der Raum wurde zu heiß, die Luft zu stickig.
Mein Atem wurde schneller und flacher.Wieso ist er so unglaublich?
Wie auf einer Wolke schwebte ich in seiner Schönheit und Perfektion, konnte nicht anderes als auch in seine Seele zu schauen.
Mein Herz rannte Marathon, das Adrinalin stieg.
Ich hätte die ganze Welt umarmen können, doch dazu müsste ich mich bewegen.
Ich hätte ihn küssen können, doch dazu fehlte mir der Mut.
Die Kraft in mir war noch nie so stark und schwach gleichzeitig.
Jedes Monikül fühlte sich zu ihm hingezogen, alles in mir kribbelte.Lieber Gott.
So ein unendlich gefühlvolles Ereignis hatte ich noch nie.
Und ich hatte es mir auch nicht beim Frühstück mit seinem so attracktiven Gott vorgestellt.Ich hätte nicht mal gedacht, dass ich mich in London überhaupt mit dem männlichen Geschlecht verstehen würde.
Und jetzt war ich hier und konnte mich kein Stück bewegen, weil die pure Perfektion vor mir saß.Authors Note: 561 Wörter
(Hii! Ich weiß, es ist kurz und ich habe schon sooo lange nix mehr geschrieben, aber Schule geht leider leider vor uff -.-
Ich hoffe, ihr könnt das verstehen :*
Werde' jetzt auch versuchen, n bisschen öfter zu aktualisieren, wenn möglich ^^
Bitte bleibt aber weiterhin meine lieben Leser *-*)
Ly, Nadine
⭐
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Schaupieler und andere Probleme
RomanceLily findet London langweilig. In der Schule bekommt sie keine Freunde und privat passiert nichts spektakuläres. Sie will wieder zurück in ihre Heimatstadt Seattle, wo ihr altes Leben auf sie wartet. Leider zwingt sie aber der Job von ihrem Dad zu b...