Hey leute hier ein zwar kleines Kapitel aber es ist glaube ich wow wert, denn das treffen mit den seit vier jahren verschollenen Jungs findet statt :D Aber ich will nicht zu viel verraten, lest es selber :) Ach und bitte votet doch, denn das verrät mir ob ihr gefallen an der Fortsetzung habt, dann weiß ich auch ob sich das weiterschreiben lohnt :) Und wie ihr wisst könnte ihr mir Wünsche oder ähnliches natürlich in den Kommentaren verraten ;)
Eure Maddi
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„Sorry aber aus dem Mädelsabend wird leider doch nichts.“, betreten schaute ich zu Boden. Es tat mir ja auch leid, dass ich diesen Abend absagen musste, doch das Treffen mit Louis war bedeutend wichtiger. „Ist das dein ernst? Warum?! Wir planen diesen Abend schon eine halbe Ewigkeit!“, fuhr sie mich entrüstet an. Egal wie viele Schuldgefühle ich ihretwegen hatte, so konnte ich diesen Abend einfach nicht hierbleiben. „Ja ich weiß doch ähm…“ Na toll jetzt musste ganz schnell eine Ausrede vom Himmel fliegen und möglichst eine die man mit zwei zusammengekniffenen Augen akzeptieren konnte. „Ich muss zu meiner Oma...Ja da muss ich hin, sie hat ähm ja sie hat sich ein Bein gebrochen!“ Jessica musterte mich skeptisch, ihr schien anscheinend aufzufallen das ich nicht die Wahrheit sagte. „Katja, ich kenne dich jetzt lange genug, sodass ich sagen kann dass du lügst. Du warst noch nie die beste Lügnerin.“ Da hatte sie allerdings Recht, ich senkte den Blick noch etwas weiter und betrachtete den alten Teppich Boden, als wäre er ein einziges Kunstwerk. Naja die alte Pizza Schachtel war wohl schon ziemlich ein Kunstwerk… „Katja! Sag mir bitte die Wahrheit, du weißt das ich dich nicht verpfeife wenn du irgendwo was ausrauben gehen möchtest.“ Entrüstet fuhr ich hoch und sah in ihr Gesicht, ein Lächeln hatte sich auf ihre Lippen gelegt. „Jessica, du weißt genau dass ich so etwas nie tun würde! Aber du hast Recht…“ „Tja ich habe halt immer Recht.“, sagte sie und ließ ein für sie so typisches Lachen vernehmen. Geschlagen ließ ich mich neben sie auf mein Bett sinken und verschränkte meine Finger miteinander. „Ich muss zu einem Jungen, einem Jungen von dem ich seit über vier Jahren nichts mehr gehört hatte.“, sagte ich mit einer Stimme die immer leiser zu werden schien. Jessicas Augen funkelten mich mit einem mal verständnisvoll an, sie legte ihre Hand auf meine. „Ist es er?“, fragte sie vorsichtig. Stimmt, ich erinnerte mich ihr einmal von ihm erzählt zu haben, aber das war schon lange her, natürlich hatte ich ihr nie die ganze Geschichte erzählt. Diese Geschichte würde auf ewig mein Geheimnis und das der vier Jungs bleiben. „Ja, ich muss zu ihm. Das verstehst du doch oder?“ Ich hatte meinen Blick wieder gehoben und schaute ihr durch dringlich in die Augen. Sie nickte schnell. „Natürlich verstehe ich das, aber Katja bitte lass dich nicht verarschen. Ich möchte nicht das dir einer weh tut, nimm am besten dein Handy mit, damit ich sofort u dir kommen kann!“, sagte sie, dabei schien ihre Stimme mit jedem Wort eine Oktave höher zu gehen, das war allerdings typisch für sie. „Nein, ich werde mein Handy zwar mitnehmen doch ich werde dich nicht anrufen und auch niemand anderen. Ich habe irgendwie das Gefühl, das das länger dauern könnte, viel länger als nur einen Abend.“, entgegnete ich. Jessica schaute mich geschockt an, ihre Augen waren geweitet, als sähe sie ein großes Unheil hereinbrechen. „Aber du kannst doch nicht einfach mit dem Typen der sich geschlagenen vier Jahre nicht mehr blicken gelassen hat einfach mitgehen. Du weißt doch gar nicht was der alles mit dir machen könnte.“ Ich musste über ihre Worte ein kleines Lachen hervorbringen, sie hatte ja keine Ahnung von alldem. Ihr Blick schien jetzt allerdings nur Verwirrung aufzuzeigen. „Warum lachst du denn? Das ist mein voller Ernst, du kannst nicht einfach mit ihm weggehen, vor allem kannst du nicht einfach dein Studium über den Haufen werfen! Nicht jetzt, wo wir fast vor unseren Abschlussprüfungen sitzen. Sei doch vernünftig!“ Jessica war vollkommen aufgebracht, doch darauf konnte ich jetzt nicht eingehen, irgendwann würde ich ihr alles erzählen, irgendwann… Doch irgendwann war nicht jetzt! „Ich bin vernünftig! Wenn ich einmal vernünftig sein kann, dann jetzt, jetzt ist der perfekte Zeitpunkt damit anzufangen.“, sagte ich mit einer solchen Kraft in der Stimme, von der ich selber weitestgehend überrascht war. Jessica war nicht fähig etwas zu entgegnen, oder wahrscheinlich war sie es doch, doch ich ließ sie ohne einen weiteren Kommentar stehen. Ich stand von dem Bett auf, das leise quietschte, wandte mich zu der Tür und ging ohne ein letztes Wort hinaus. Ich konnte den ganzen weg über, ihren verdatterten Blick auf mir spüren. Ein Blick der nicht mehr aussagte als dass sie die Welt nicht mehr verstand.
In meinem Hals war ein dicker Kloß als ich die dunkle Straße entlangfuhr, die Louis mir auf den kleinen Zettel geschrieben hatte. Nur spärlich erleuchtete eine Straßenlaterne den Weg und eine Woge der Angst packte mich. Warum wohnte er in so einer Straße oder eher gesagt seit wann wohnte er hier? Wohnte er womöglich schon länger hier, hatte sich allerdings nie gemeldet? Wut packte mich. Ich stieß einen tiefen Seufzer aus der so viel sagte, wie das ich sauer war doch trotzdem nicht wütend sein durfte, weil ich ja eigentlich keine Ahnung hatte, ich war nur die ehemalige Geisel die bald die Uni abgeschlossen hatte. Immer noch mit einem mulmigen Gefühl im Magen und einem dicken Kloß im Hals parkte ich mein kleines Auto vor dem mehrstöckigem Haus, es war kein sonderlich neues Haus doch für jemanden mit einem nicht allzu guten finanziellen Stand wahrscheinlich ein Traum. Noch einmal zog ich scharf die Luft ein und öffnete dann mit zittriger Hand die Autotür. Jeden weiteren Schritt tat ich mit Bedacht denn ein mulmiges Gefühl beschlich mich, dass ich beobachtet wurde. Mein Blick glitt über die vielen Fenster an der Häuserfront, doch ich konnte nichts sehen das auch nur im Entferntesten an einen Menschen erinnerte. Die Fenster schauten nur leer auf die Straße hinab wie tote und leere Augen. An der Tür angekommen wanderte meine Hand hinauf doch ich konnte kein Klingelschild mit dem Namen Tomlinson entdecken, nur Namen wie Winter und Maier aber so hieß doch fast jeder Zweite. Plötzlich, als meine Augen noch immer verzweifelt die Namen an den Klingeln rauf und runter fuhren hörte ich das leise summen der Tür die sich zeitgleich öffnete. Ich seufzte erleichtert auf und öffnete die Tür gerade soweit, sodass ich problemlos hindurch schlüpfen konnte. Ich machte mich sofort daran die vielen Stufen zu erklimmen, die sich als mehr erwiesen als gedacht. Jeder Schritt schien mir wie der Weg in eine andere Welt, eine längst vergessene Welt, die eigentlich auch vergessen bleiben sollte ich aber trotzdem wieder öffnete und hineinging. „Katja, meine kleine.“ Hörte ich plötzlich über mir, freudestrahlend rannte ich die letzten Stufe ins Dachgeschoss hinauf. Da stand Louis in der Tür und hielt einladend die Arme auf, ich ergriff sofort die Gelegenheit und stürzte mich in seine Arme, die ich solange Zeit vermisst hatte. „Meine kleine Katja“, flüsterte er in mein Ohr, als er mich feste an sich drückte. „Du bist also doch gekommen.“, fuhr er fort. Ich drückte mich wiederwillig ein wenig von ihm weg um ihm in seine blauen Augen schauen zu können. „Natürlich bin ich gekommen, du hattest mich schließlich darum gebeten.“, erwiderte ich. „Du darfst aber nicht einfach so auf fremde Männer hören.“, lachte er in sich hinein. Ich boxte ihn gespielt verärgert in den Bauch, doch er ignorierte das und zog mich nur wieder in seine Arme. Sanft schmiegte ich mich an seine Schulter und sog tief seinen Duft ein. „Sag mal Louis das ist unfair, warum darfst nur du unsere kleine Freundin begrüßen?!“, vernahmen wie beide plötzlich die verärgerte Stimme von Harry im Hintergrund. Obwohl…Harry?!
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In love with my kidnapper?! 2: Es ist doch nicht zu Ende...
FanfictionVier Jahre sind vergangen, seit Katja die Jungs das letzte Mal gesehen hat. Alles schien ruhig um sie, sie hat ihr Studium in Leipzig begonnen und hat gelernt damit umzugehen, das sie die Jungs nie mehr wiedersehen würde, doch das plötzliche auftauc...