Ein fliegendes Auto...

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Hey Leute, hier wieder ein neues Kapitel :D Es wird diesmal ziemlich actionreich ;) Aber was solls, ich weiß es ist nicht das längste kapitel aber verzeiht es mir, ist gerade ein wenig viel los bei mir :/ Naja sobald ich wieder zu hause bin werde ich wieder ganz  viel schreiben denn momentan habe ich so richtig viele Ideen :D

Eure Maddi

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Ich fuhr nun schon seit geschlagenen drei Stunden, Harry war schon nach der ersten halbe Stunde eingenickt, Zayn nach der ersten Stunde und Niall war nach zwei Stunden fertig mit dem verputzen aller Essens Rationen die wir mitgenommen hatten, weshalb er kurz darauf auch einschlief. Nur Louis hatte bis gerade eben durchgehalten, das fand ich ziemlich beeindruckend, denn er sah so erschöpft und müde aus, sodass ich ihn gerne dazu gezwungen hätte zu schlafen, doch das war ja leider nicht möglich. Aber nach drei Stunden schliefen sie dann endlich alle und ich konnte ohne lästige Blicke mich auf die Straße konzentrieren. Es schien alles friedlich, die Autobahn war recht leer, ein paar Vögel zogen über mir ihre Bahnen und hin und wieder sah man ein Flugzeug abheben. Naja, es machte einen alles schon irgendwie verdammt schläfrig, immer wieder bemerkte ich wie mir meine Augen zufielen und ich sie mit Gewalt wieder öffnen musste. Eigentlich hätte ich eine gute Bürgerin sein sollen und von der Autobahn abfahren sollen aber ich wehrte mich dagegen die erschöpften Jungs aus ihren Träumen aufzuwecken. Alle wirkten zum ersten Mal seit langem richtig friedlich, jeder von ihnen auf seine eigene niedliche Art und Weise. Plötzlich zog mich mein Blick zu einer schwarzen vier Mann Limousine. Wow die Dinger sah man hier eigentlich selten. Sofort war ich wieder wach und musterte das Schmuckstück genau. Die Scheiben waren getönt, weshalb mir jegliche Sicht auf die hinteren Reihen verwehrt blieb. Nur vorne konnte ich jemanden erkennen. Neugierig fuhr ich schneller, bis ich neben ihm fuhr und sehen konnte wer dort fuhr. Bestimmt irgendein reicher Schnösel der sich für was Besseres hielt weil er sich ein teures Auto leisten konnte. Doch meine These wurde wiederlegt als ich den Glatzköpfigen Mann sah. Er trug eine schwarze Sonnenbrille, eine von denen bei denen man die Augen höchstens erahnen konnte, aber selbst das ging meist nicht. Gerade als ich ihn überrascht anglotzte wie ein Fisch auf Heroin, drehte er den Kopf. Ohne auf die Straße zu achten schaute er mir direkt in die Augen zumindest soweit ich das beurteilen konnte, was bei solchen Brillen immer schwer war. Doch auch ich ignorierte die Straße und beäugte ihn misstrauisch. Keiner von den reichen Freunden meiner Eltern und auch sie selber besaßen nicht solche muskelbepackten Chauffeure und Brillen, vor allem getönte Brillen waren eigentlich verboten… Der Mann richtete seinen Blick noch immer auf mich, es fuhr mir eine Gänsehaut über den Körper als der Typ plötzlich nickte. Es war ein nicken das ganz klar an mich gerichtet war, irgendwie schien er mir etwas damit sagen zu wollen aber ich wusste nicht was. Doch eh ich mich versah fuhr er seine kleine Limousine näher an mich ran. Offensichtlich wollte er mich wegdrängen. Aus Angst, weichte ich auf die äußerste Spur, den Stand Streifen aus, doch der komische Brille tragende Mann machte keine Anstalten weg zu bleiben. Unaufhörlich kam er näher, die Jungs schliefen derweil noch immer friedlich. Warum habe ich nicht doch jemand anderen fahren lassen?! Ich blieb mucksmäuschenstill, ich wollte die anderen nicht wecken auch wenn ich gerade von jemanden ziemlich offensichtlich bedroht wurde. Er fuhr derweil noch dichter an mich ran. Aus Panik versuchte ich schneller zu werden um mich vor ihn zu drängen doch er hielt dicht auf sodass er mich an der Seite gefangen hielt. Noch immer sagte ich kein einziges Wort, das einzige was zu hören war, war das ruhige Atmen der anderen Jungs und mein immer schneller werdendes panisches Keuchen. Es war noch ein Kilometer bis zur nächsten Ausfahrt, das musste ich noch aushalten, erst dann konnte ich dem Freak ausweichen. Ich fuhr immer schneller bis ich die hunderter Marke deutlich überschritten hatte, der Typ war noch immer dicht neben mir doch das interessierte mich nicht, das einzige was interessierte war die nächste Ausfahrt die immer näher kam. Sofort riss ich das Lenkrad rum und fuhr mit hundert Sachen in die Kurven.  Der Wagen wurde komplett durchgeschüttelte und ich hörte wie Zayns Kopf hart gegen das Fenster knallte. „Autsch, oh man Katja, du fährst wie ne besoffene Sau!“ Niall und Harry wachten auch auf, beide hielten sich schmerzend den Kopf, warum mussten die beiden auch mit dem Kopf am Fenster pennen?! „Jetzt mal ehrlich, wo hast du deinen Führerschein gemacht, in Kambodscha oder was?!“ Louis schlief noch immer tief und fest, irgendwie bezweifelte ich das er noch aufwachen würde, dafür war er viel zu erschöpft. „Haltet mal eure verdammte Klappe.“, maulte ich die anderen wütend an. Im Spiegel sah ich, dass die schwarze Limousine noch immer hinter uns her fuhr. Der Mann zeigte keine Regung im Gesicht, es schien als würde für ihn alles nach Plan laufen. „Ähm Katja, sei mal ein bisschen freundlicher, du bist schließlich hier diejenige die fährt wie ne besoffene Sau.“, murmelte Harry schläfrig und schloss abermals die Augen, auch wenn er seine Hand an die schmerzende Stelle gepresst hatte. „Harry halt deine Schnauze!“, schrie ich nun hysterisch und raste noch immer mit hundert Sachen die Auffahrt  herunter. An der Landstraße stand zwar mit dicken Zahlen das dort eine Fünfziger Zone war, doch ich nahm noch immer nicht den Fuß vom Gas. Der Typ hinter mir tat es mir gleich, doch keiner der Jungs schien ihn zu bemerken. „Hey sag mal, jetzt reicht es aber, gleich fahr ich, dann kannst du dich abregen! Aber hey ich habe bemerkt das du wütend bist, aber nimm jetzt trotzdem mal den Fuß vom Gas, du bringst uns noch alle um!“, Harrys Stimme klang immer verzweifelter doch ich hatte jetzt keine Zeit mich um seine Probleme zu kümmern. Niall legte seine Hand auf meine Schulter und schüttelte mich leicht, er hoffte wohl dass ich vom Gas ging, aber da hatte er sich geschnitten, nicht solange dieser Freak hinter uns her war. Ich fuhr den nächsten Feldweg rein, das mich noch keine Menschen gesehen hatten war ein Wunder für das ich nur allzu dankbar war. „Katja halt an!“, schrie Zayn hinter mir, doch ich dachte gar nicht dran. „Ich rette euch gerade eure verdammten Ärsche, also seid leise!“, maulte ich wütend und drehte mich ärgerlich zu Zayn um, um ihn aus zu Schlitzen verengten Augen wütend anzufunkeln. Ich hörte noch Niall hysterisch nach mir rufen und merkte wie er versuchte das Lenkrad zu packen, doch ich ließ es nicht zu. Wütend drehte ich meinen Kopf wieder herum und sah noch wie wir durch die Luft flogen, eh alles um mich herum schwarz wurde.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Aug 30, 2013 ⏰

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In love with my kidnapper?! 2: Es ist doch nicht zu Ende...Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt