Kapitel 16

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Als ich aufwachte sah ich jemanden in die Augen . Mir stockte der Atem als ich sah wer .

Es war Harry der mich verbittert ansah .

H ,, Su hast dich also für ihn entschieden ?" fragte er verletzt
A ,,Was zum ... natürlich nicht . Niemand hat etwas von entscheiden gesagt . ",antwortete ich völlig schockiert.

Ich stand auf und sah das Lukas nicht mehr da war . *Wo ist er nur* fragte ich  mich  ,wurde aber aus meinen Gedanken gerissen als Harry  mich anschnauzte ein Miststück zu sein .
Ich sah ihn nur an und ging aus dem Zimmer . Ich hatte keine Lust auf niemanden und das setzte ich auch in die Tat um . Den ganzen Tag drückte ich mich davor irgendjemanden zusehen .  Harry warf mir vielsagende Blicke zu ,die ich ignorierte . Es wurde spät und ich ging in mein Bett . Es blieb nicht viel Zeit ,bis ich in einen traumlosen Schlaf fiel .

Am nächsten Morgen wollten Cally und ich etwas unternehmen . Gesagt getan wir gingen in die Stadt und gingen shoppen . Nach vier Stunden hatten wir keinen Lust mehr und gingen wieder zurück in die Heilanstalt. Um 15:00 sollte mein Termin bei der Psychologin sein ,worauf ich keine Lust hatte . Es hätte nichts geholfen zu protestieren also ging ich hin . Wie auch in den letzten Stunden wurde  ich nur ausgefragt und durfte gegen frühen Abend endlich gehen . In meinem Zimmer angekommen sah ich Lukas vor mir stehen und musste mir einen erschrockenen Schrei unterdrücken .

A ,, Scheiße hast du mich erschreck und was machst du überhaupt hier " fragte ich ihn wütend
L ,, Auf dich warte was denn sonst ?"sagte er als ob es selbstverständlich wäre. Als ich mich an ihm vorbei drängte streiften sich unsere Arme und ich zuckte zusammen .
A ,, Könntest du mich jetzt bitte allein lassen ?" fragte ich ihn in sah ihm in die Augen
L ,, Ally ich wollte mit dir wegen gestern reden ",sagte er und sah mir noch tiefer in die Augen
A ,, Da gibt es nicht zu besprechen und jetzt geh ",sagte ich leicht gereizt und schob ihn in Richtung Tür ,doch er war stärker als ich und drückte mich gegen die Wand .
Ich wollte aufschreien ,dass er mich verdammt noch mal nicht anfassen soll ,doch in diesem Moment kam die Zimmerkontrollen ,die jede halbe Stunde vorbei kam rein . Sie sah uns schockierend an und ich warf ihr einen Hilflosen Blick zu , was anscheinend gewirkt hat ,denn der Sicherheitsdienst kam rein und riss Lukas von mir . Ich konnte seinen Blick nicht deuten den er mir zuwarf als er raus gezogen wurde und schaute schnell weg . Peinlich berührt ging ich in mein Bett und dachte lange nach . Cally kam nicht wieder und ich machte mir ernsthafte Sorgen . Nach einer Weile beschloss ich nach ihr zu suchen . Als erstes suchte ich im Gebäude nach ihr doch keine Spur von ihr . Verlegen ging ich nach draußen und konnte durch die Dunkelheit fast garnichts sehen . Nach einer Weile hatte sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt und ich fing an nach ihr zu suchen . *Man das kann doch nicht sein wo ist sie * fragte ich mich und wurde leicht panisch . Mir lief eine Schweißperle die Stirn runter als ich auf die Uhr  sah und sie immer noch nicht gefunden hatte und es schon 4:00 Uhr morgens war .

Ich rannte noch mal jeden m2 ab ,fand aber nichts . Enttäuscht ging ich in mein Zimmer und entschloss morgen Früh nachzufragen ob jemand weiß wo Cally ist .
Am nächste Morgen fragte ich gleich jeden Betreuen und Sicherheitsdienst ,doch sie hatte alle keine Ahnung . Benebelt ging ich an die frische Luft und setzte mich an den Teich . Ich beobachtete meinen Atem der in kleinen Wölkchen verblasste . Mir war zum Weinen zu Mute ,doch ich durfte nicht kocht jetzt . Ich wollte frei sein ,frei von den Schmerzen ,der Qual ,des Gefühl des allein seins  einfach frei von allem . Harry war ein Arschloch ,Cally ist einfach abgehauen und Lukas ist Komisch .  Mir viel auf das es niemanden mehr  gab  ,der mir wirklich am Herzen lag  ,der noch hier war. Eine vereinzelte Träne die ich nicht abhalten konnte ihren Weg zu gehen ,lief mir die Wange runter . Eine Weile saß ich einfach nur da und sah mein Spiegelbild im Wasser an . Es war so beruhigend das ich einschlief . Mitten in der Nacht wachte ich in völliger Dunkelheit auf und stolperte vor mich hin . Kurz bevor ich die große Stahltür erreicht hatte ,rutschte ich aus und schrie auf vor Schmerz . Es war nicht das Gefühl was ich sonst immer fühle ,nein es war eine andere Art von Schmerz . Ich hatte schon völlig die Hoffnung aufgegeben ,als mich plötzlich Hände hoben und wie eine Porzellanpuppe trugen . Wie konnte ich es anders erwarten es war ...

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