Jacky POV:
Mein Leben ist für mich das abnormal Schlimmste was mir je wiederfahren war, ist und auch wird.
Okay...ich gehe am besten noch mal alles durch, bevor ich mich an meiner neuen Schule vorstelle . Ich bin Jacky Cawton, 11 Jahre alt und komme oder besser gesagt kam aus Birmingham.
Meine Mutter und ich sind vor kurzem zu meinem Großvater nach London gezogen, da meine Mum wegen Geldproblemen hier eine neue Stelle als Psychologin angenommen hat. Eigentlich macht es mich stolz in der Hauptstadt Englands zu wohnen,trotzdem will ich lieber wieder zurück auf meine alte Schule gehen.
Mit mulmigen Gefühl betrete ich das Schulgelände. Ich zucke zusammen als jemand rief:
"Hey! Na sieh mal einer an. Ein neues Gesicht an unserer Schule...".
Eine kleine Gruppe von Jungs kommt auf mich zu.
Ein Typ mit dem langem schwarzem Haar spricht kopfschüttelnd zu mir:"Das du dir auch ausgerechnet diesen Schuppen aussuchtst. Tz tz..."
Er schnippste einmal und schlagartig war ich von seiner Crew umzingelt.
"Zahl schonmal eine kleine Summe im Vorraus,damit du nicht gleich am ersten Tag leiden musst.",meint er und ein Andere fängt an mir den Rucksack vom Rücken zu zerren.
"Nein,bitte! Ich habe kein Geld!",schreie ich und werde hin und her gestoßen.Doch das einzige was ich bekomme ist Lachen,ein Lachen welches sich in mein Gehör festbeist und immer wieder nachhallt.
Ich schließe die Augen und lasse es über mich ergehen. Ist ja nicht so,als hätte ich eine Chance.
Nach weniger als einer Minute falle ich hart auf den Boden und mein Rucksack ist nun in den Händen des Anführers:"Tja,dann wollen wir mal sehen was wir alles verscherbeln können..."
Er holt alles heraus und betrachtet es kurz. Alles was für ihn wertvoll erscheint stopft er in seine Taschen,der Rest wird vor meine Füße geworfen.
Als ich die zerkratzten Bücher und mein leicht aufgerissenes Mäppchen aufhebe,konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten und lasse ihnen freien lauf.
Im Moment fühle ich mich wie ein kleines Häschen,umgeben von riesigen Wölfen,die nur darauf warten mein kleines Herz zu zerreißen.
Meine Tasche bekomme ich zum Glück ohne Makel wieder und packe alles hastig ein.
Schnell laufe ich ins Schulgebäude,immernoch vom Lachen der Jungs draußen verfolgt.
Eilig schlage ich die Tür zu und stehe am Anfang eines langen Schulganges,der mit Schülern gefüllt war. Einige bemerken mein so ruckartiges Erscheinen und werfen mir komische Blicke rüber. Zu meiner Ehrleichterung leutet die Schulglocke zum Unterrichtsbeginn und langsam leerten sich die Flure.
Ich mache mich schnell weiter zum Direktoriat.
Als ich die Tür hinter mir schloss enmpfang mich der Direktor herzlich:
"Guten Tag,kleine Miss. Was kann ich für sie-",der wohlgenährte Mann hinter dem Schreibtisch stockte,als er meinen verheulten Gesichtsausdruck sah.
"I-ist alles mit ihnen in Ordnung?",fragte er vorsichtig.
Ohne Worte setze ich mich auf den Stuhl gegenüber von ihm und sehe ihm direkt in die Augen.
Ich spürte seine Nervosität,seine Angst was mich halbwegs beruhigte,da ich weniger aufgebracht bin wie er..
Wenigstens einer der etwas Respekt zeigt.
Etwas beruhigter sage ich:"Ich bin Jacky Cawton,11 Jahre alt und kam aus Birmingham."
Nun geht dem Direktor ein Licht auf:"Ah. Du bist die Neue! Hier...",er legt einen Zettel vor mich:"Das sind die wichtigen Informationen zu deinem Stundenplan,deiner Klasse und den Vertrauenslehrern."
"Danke...",meine ich emotionslos,schnappe mir den Zettel und gehe wieder raus.
Das war ja ein kurzes Gespräch...und dafür habe ich so lange auf dem Hinweg geübt!
Ersteinmal suche ich die Gänge nach Leuten ab,bis ich merke das alles leer ist.
Ehrleichtert gehe ich weiter zu meiner Klasse.
Als ich den Raum betrete werde ich direkt von 20 Schülern angestarrt.
"Ah,Yaku. Komm doch bitte zu mir.",meint der Lehrer und legt mir eine Hand auf die Schulter.
Er stellt sich neben mir auf und meint zur Klasse:"Liebe Schüler und Schülerinnen:Das ist eure neue Klassenkameradin Jacky Cawton. Und bitte, kein unerwünschtes Benehmen von euch allen. Verstanden...Lucas?"
Die Klasse fängt an zu lachen.
Der Junge welcher angesprochen wird dreht sich mürrisch zum Fenster.
"Setz dich doch bitte neben Kayli dort hinten.",meint er noch und ich gehe beschämt auf den Platz. Ich hasse es von Leuten beobachtet zu werden, geschweige denn im Mittelpunkt zu stehen.
Das ist halt das Problem,wenn man neu ist.
Ich ernte verwirrte Blicke von meiner Sitznachbarin,als Kayli mein Mäppchen und das Buch sieht.
Schämend weiche ich den Blicken aus und kann mich nicht auf den Unterricht konzentrieren.
Ich bemerke wie Kayli einen Zettel schreibt und ihn nach vorne weiter gibt.
Die beiden Mädchen vor uns sehen mich entgeistert an und geben den Brief lachend weiter.
Bald schon hat der Zettel die ganze Runde durch die Klasse hinter sich und am Ende der Stunde werde ich von verschiedenen Schülern aus meiner Klasse beiseite gestoßen oder sie rufen nach mir:"Aus dem Weg Messi!"
Mit gesenktem Kopf gehe ich durch die Gänge und bringe irgendwie den Tag hinter mich...lebendig!
Genervt stoße ich die Haustür auf und werfe meine Tasche auf den Boden.
"Tag Schatz. Ich muss leider schon wieder los. Du weißt ja: Die Arbeit ruft!", meine Mutter kommt freudig auf mich zu,gibt mir einen Kuss auf die Wange und verabschiedet sich sofort wieder.
Stöhnend schmeiße ich mich auf die Couch und schalte den Fernseher an.
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Dreamworld
FantasyHay,freut mich das ihr auf mein Buch gegangen seid. ʕ•̫͡•ʔ In diesem Buch werdet ihr Jasmin kennenlernen,ein Mädchen welches seid ihrer Geburt das Familiengeheimnis nicht gewusst hat und plötzlich mit Dingen konfrontiert wird,die ihr das Leben zur H...