Am nächsten Tag wurde ich gegen 11:30 Uhr wach, und das auch nur weil irgendein Idiot ja so laut in meiner Suite rum rennen musste! Langsam quälte ich mich also dann doch aus meinem warmen Bett und suchte nach der Quelle des Lärms, der jedoch schnell gefunden war. Die Mädels hatten anscheinend das Esszimmer gefunden und Frühstückten gerade. Ich ließ mich auf einen Stuhl fallen. Wieso gab es in meines Suite ein Esszimmer wenn es unten sechs Restaurants gab! Ich schüttelte den Kopf, das war jetzt doch zu hoch für mich. Lil hatte Anscheinend als erstes bemerkt das ich da war und schob mir eine Große Tasse schwarzen Kaffee zu, so wie ich ihn immer trank. Ich lächelte ihr zu und nahm einen großen Schluck des schwarzen Flüssigkeit. Was sich als großer Fehler herausstelte, da er noch extrem heiß war. Ich war kurz davor ihn über den ganzen Tisch zu spucken, schaffte es jedoch dann ihn zu schlucken und oh welch' Wunder ich war plötzlich wach. Cira reichte mir ohne mich direkt anzusehen einen Eiswürfel, den sie aus ihren Eistee gefischt hatte. Ich nahm ihn dankend entgegen, meine Mädels wussten einfach am besten, wie dumm ich mich oft anstellte. "Hey, Luc, wie lang warst du gestern noch weg?" fragte plötzlich Lee und starrte mich durch ihre Bunten Strähnen hindurch an. Ich zuckte mit den Schultern "Nicht mal so lange, so gegen Mitternacht bin ich gekommen und dann bin ich ins zweit Schlafzimmer, Duschen und alles so gegen eins dann ins Bett." Lin starrte mich an als wäre ich von einem anderen Planeten "Und da waren wir nicht mehr wach?!" ich nickte nur und zuckte wieder mit meinen Schultern, der Eiswürfel kühlte echt gut. Ich spuckte den Eiswürfel schließlich in meinen Kaffee, damit er ihn etwas abkühlte. Mira warf gleich noch einen nach und ich lächelte sie dankend an. "Was macht ihr eigentlich so früh in meinem Zimmer?" Wollte ich jetzt wissen. Alle zuckten der Reihe nach mit den Schultern. "Ich dachte mir, dass so ein gemeinsames Frühstück genau perfekt wäre!" Rief da Mila aus der Küche. Ich stöhnte "Schwesterherz, du weißt schon, das das nicht dein Hotelzimmer ist!?" "Klar, aber du hast hier so viel Platz!" Kam es lautstark zurück. Ich stöhnte genervt auf. Mila kam da gerade mit einer großen Kanne Kaffee ins Zimmer. Sie sah wie immer perfekt aus. Mila war Model, und das genaue Gegenteil von mir. Sie hatte Braune Haare, die ihr in Wellen über die Schulter fielen, bis ungefähr zur Rückenmitte. Sie war Schlank und noch Etwas größer als ich, dabei war ich schon 1,75 cm groß! Mila hatte immer ein lächeln im Gesicht, tat was sie wollte und wann sie es wollte. Sie war vor drei Jahren ausgezogen und zog seit dem um die Welt und modelte. Ich selbst hatte zwar schon selbst einige Jobs bei Modelagenturen gehabt, musste jedoch zugeben, das ich es lieber hatte als eine Art Manager zu funktionieren. Weswegen ich auch bald die Firma meines Vater übernehmen sollte, Mila hatte vor vier Jahren die Chance gehabt und dankend abgelehnt. "Mila, merkst du eigentlich manchmal selbst, wie sehr du jemanden auf die Nerven gehen kannst?!" Fragte ich genervt und sah sie herausfordernd an. Sie grinsent, wische meine Bemerkungen mit einer Handbewegung vom Tisch und knallte dann einen Zettel vor mir auf den Tisch.
Sie war auf Japanisch, jedoch konnte ich genau wie noch neun andere Sprachen auch Japanisch problemlos lesen, schreiben und sprechen.
Es war eine Anzeige für eine Penthouse Wohnung in Tokyo. Über 2000 qm Platz, Pool usw.
Ich sah zu Mila die mich unsicher ansah. "Was soll ich jetzt damit?" Fragte ich. "Mum und Dad sagten, das ich mir eine Mitbewohnerin suchen soll und" "Dabei hast du zufällig an mich gedacht." Ich stöhnte. Sie sah mich flehend an. "Mensch, Mila! Lös' doch deine Probleme auch mal selber, du bist die ältere!" Sie sah mich weiter mit ihrem Hundeblick an. Ich seuftzte. "Wir sehen Sie uns zuerst an und dann entscheide ich mich!" Mit dieser Antwort war sie zufrieden, ließ von mir ab uns setze sich ans andere Ende des Tisches. Die anderen fünf hatten unser Gespräch Ignoriert. Ich nahm einen weiteren Großen Schluck aus meiner Tasse. Mira schob mir eine Schüssel Müsli zu und ich begann zu essen. "Also, was machen wir heute, außer dem Konzert?" Fragte schließlich Lin. "Also, ich und Lucy haben heute um 14 Uhr einen Termin mit einem Makler." Sagte Mila sofort. Ich spuckte mein Müsli fast über den Tisch. "Ich hab' was wann vor?!" Ich keuchte. Mila lächelte. Ich schüttelte den Kopf. "Also, ihr müsst mich dann nicht einplanen für heute." Sagte ich genervt. Lee sah mich geschockt an "Aber zum Konzert?" Ich stöhnte genervt. "Machen wir es so, das wir uns einfach um 17 Uhr wieder hier treffen und solange jeder machen kann, was er will?" Sagte Cira und wir nickten alle zustimmend.
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Bulletproof (Pausiert)
Novela JuvenilWas wenn du mit deinen besten Freundinnen in dein Urlaub fährst? Was wenn du ihnen VIP Karten für das Konzert ihrer Lieblingsband geschenkt hast? Was wenn du diese Band hasst, und du trotzdem hingehst? Was wenn sich der Lead-Sänger der Band in dich...