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So nach langer,langer Zeit mal nen neues Kapitel. 😅Ich würde diese Auszeit ja gern damit,entschuldigen das ich umgezogen bin und Schule wechseln musste etc.Aber ich hatte auch schlichtweg keine Lust weiter zu schreiben.Und ich weiß nicht mal ,ob das hier noch einer liestxD aber ein Versuch ist es Wert😂

Die Frage ob ich das noch länger durch hielt war durch aus berechtigt.Oder die ob ich das überhaupt noch wollte.Den es ist alles schlimmer geworden.Und wo durch?Durch Geld.Als kleines Kind war ich davon überzeugt das alles besser sein würde.Das es keine Wut,keinen Hass oder Gewalt mehr in der Familie geben würde.Wir brauchten nur eines.Magie.Ich spreche nicht von der Magie die angebliche Feen und Hexen praktizieren sollten.An die Magie,die ich dachte war die,des Geldes.Sie sollte alles lösen.All meine Probleme.Doch leider irrte ich mich.Als das Geld anfing zu fließen,konnte ich mir zwar endlich die Sachen im Schaufenster kaufen,die ich mir so sehnlichst gewünscht hatte.
Aber alles hat eine Kehrseite.Den die Probleme wurden schlimmer.Sowohl die Schläge als auch die Drogen wurden härter.Alkohol wurde langweilig und auch die Goldketten brachten einem nichts mehr.

Nun saß ich auf einem Stuhl,anstatt mich um meine kleine Nichte zu kümmern und musste auf meine Hobby Psychologin warten.Dabei schweiften meine Gedanken immer wieder zu dem Abend.Dem Abend an dem ich abstürzte.Er musste jetzt ungefähr 3Monate her sein.Zu der Zeit tat ich nichts außer den ganzen Tag zu trinken,Joints zu rauchen und diese zu verkaufen.Mich intressierte meine Zukunft nicht.Weil ich nie daran denken musste,ich ging einfach davon aus das ich nicht alt genug werden würde,um darüber nach denken zu müssen.Ja tatsächlich war mir klar das ich so nicht mal mehr meinen 25zigsten Geburtstag erleben durfte.Doch das war mir egal. Meine Lebenserwartungen standen so wie so nie besonders hoch.In meinem alten Viertel war es ein Glück überhaupt volljährig zu werden.

Auf jedenfall war ich damals in unserem alten Apartment.Es war dunkel und ich saß auf dem teuren ledersessel meines Vaters.Das Leder fühlte sich unter meinen Händen glatt und kalt an.Nichts an diesem Stuhl war bequem oder gar einladend.Also eine gute Wahl die mein Vater für seinen persönlichen Platz gewählt hatte.Den er spiegelte den Charakter meines Vaters gut wieder.Kalt,grausam und hart.

Von seinem Platz aus konnte man über die Panorama Fenster,die Skyline von New York betrachten.Überall brannten Lichter in den verschiedensten Farben und Formen.Einer nachdem anderen versuchte die Aufmerksamkeit der Menschen zu bekommen.Es schien fast so als würden sie Konkurrenten sein.Die sich gegenseitig versuchten auszuschalten in dem sie größer,greller und beschmückter sind als die anderen.Ein einziger Wettkampf welches schild am meisten blincken und leuchten konnte

Wie klischeehaft muss es also sein wenn in diesem absolut ruhigen Augenblick,die Tür aufflog als wäre ein Tsunami höchstpersönlich reingekommen.Obwohl ich mich in diesem Moment über einen Tsunami mehr gefreut hätte,als über meinen Vater der leicht schwankend im Türrahmen stand.Allein seine Haltung zeigte mir das er besoffen war.Aber nicht zu besoffen um sauer zu sein."Was tust du hier?"fragte er in einer dunklen,harten Stimme,die mir einen Schauer bereitete."Ich wohne hier"antwortete ich ihn teilnahmslos.Seine nächsten Worte brachten mich zum zittern."Nicht mehr.Du bist Dreck für mich,das hast du mir ein weiteres mal bewiesen."Dabei ließ er sich auf die ledercouch fallen und starrte mich an.Ich schnaubte belustigt um meine Angst zu überspielen "Ich wüsste nicht wie."Sein raues Lachen hallte durch den Raum."Spiel mir nichts vor!ich weiß was du hinter meinem Rücken treibst.....Ich hab dich beobachten lassen.Und falls du meinst das du die Kilos in deinem Auto einfach so verkaufen und dich absetzten kannst hast du doch gettäuscht.Glaub mir du wirst dafür bezahlen unserer Familie so eine Schande eingebracht zu haben."drohte er mir und wirkte plötzlich wieder sehr nüchtern.Seine riesige Gestalt erhob sich und Panik machte sich in mir breit.Ruckartig stand ich auf und suchte nach einem Fluchtweg.Doch mein Vater dachte nicht einmal daran mich gehen zu lassen,sondern drängte mich gegen die kalte Fenterscheibe.Seine riesige Pranke umschloss meinen Hals und drückte zu.Würgend und um Luft ringend fing ich an zu zappeln und versuchte seine Finger von meinem Hals zu lösen.Es brachte jedoch nichts,weshalb ich ihn flehend ansah und mir ein fast unhörbares "bitte" abrung.Er aber starrte bloß hasserfühlt zurück und ein kleines,krankes Lächeln umspielte seine dünnen Lippen.Dieses Lächeln verfolgte mich bis jetzt.Mein eigener Vater hätte mich tatsächlich lächend umgebracht.Zum Glück schalteten sich auf einmal mein Überlebensinstinkt ein ,weshalb ich nun ihn Angriff.Dabei erwischte ich mit meinen Fingernägeln sein Auge.Fluchend ließ er mich los und griff nach der Wunde.Ich hatte ihm ein kleines Stück Haut des Augenliedes herausgekratzt.Wegen der empfindlichen Stelle blutete er stark und konnte auf einem Auge,durch das ganze Blut nichts mehr sehen.Sofort ergriff ich meine Chance und lief los.Bevor ich aber ganz an der Tür war,kam er mir brühlend entgegen,reflexartig suchte ich nach einem Gegenstand den ich als Waffe benutzen konnte.Die starke Hand meines Vaters griff in meinen Nacken und drehte mich schmerzahft in seine Richtung.Ohne zu zögern griff ich nach der Vase die neben uns stand und schleuderte sie ihm gegen seinen Schädel mit einem Dumpfen geräusch zerschlipperte sie an seinem Kopf.Keine Sekunde später kippte er um.Eine Blutlache bildete sich unter ihm und breitete sich über den weißen Marmorboden.Geschockt stand ich vor ihm .Mein ganzer Körper zitterte und Angst überkamm mich.

"Mrs.Hazim?Ist alles in Ordnung?"riss
mich aus den Erinnerungen dieser schlimmen Nacht.Verwirrt versuchte ich die Person vor mir zu fokussieren und erkannte Anita,meine Therapeutin."Ja"antwortete ich ihr kurz angebunden und setzte meine ausdruckslose Miene wieder auf."Das sah für mich aber anders aus.Woran haben sie gerade gedacht?""An Essen""Und essen wühlt sie also so auf ja?""Essen kann jede Emotion bei Menschen auslösen."Skeptisch schob sich Dr.Keiner-will mich-vögeln ihre hässliche Brille zurecht.Natürlich wusste sie das ich log aber etwas anderes viel mir in diesem Moment nicht ein."Und woran bestimmtes haben sie gedacht?""Spargel.Ich hasse Spargel.""Und was mögen sie?""Burger"Mein Bauch machte anstalten knurren zu wollen,weshalb ich mich ein wenig vorlehnte um ein Geräusch zu unterdrücken.Von diesem ganzen Gerede wurde ich tatsächlich hungrig.Selbstlos griff meine Psychologin in ihre Tasche und gab mir einen Keks.Misstrauisch betrachtete ich ihn.Auch wenn es  seltsam war,dachte ich in diesem Moment an ein Warheitsserum,das die Alte vielleicht in die Kekse mischte,damit ihre Patienten ihr keine Lügen auftischten."Ein Burger ist es vielleicht nicht,aber essen kann man ihn trotzdem."lächelte sie mir zuversichtlich zu .Schulter zuckend vertilgte ich den Scholadenkeks"Nun gut ich denke wir sind nun mit dem Thema Essen fertig und können über dich reden.Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich dich Duze."Ich antwortete nicht,sondern starrte sie erwartungsvoll an."Wo wohnst du den im Moment?""In einem Haus""Gehört es dir?""Nein"antwortete ich wieder nur sehr knapp.Der einzige Grund warum ich hier saß,war das es in meinen Bewehrungsauflagen stand."Und wem gehört es?""Meinem Vater"Anscheinend störrte sie meine Wortkargheit nicht,da sie einfach weiter nickte und ihre Fragen stelte."Wie verstehst du dich mit deinem Vater?"Automatisch antwortete ich"Gut"wobei ich mich dafür gerne Ohrfeigen würde.Gut war ja wohl die Übertreibung des Jahrtausends.Trotzdem konnte und wollte ich ihr einfach nicht die Warheit sagen."Das klingt noicht,sonderlich überzeugend."merkte sie das unübersehbare an."Ich dachte hier geht es um mich?Und nicht um meinen Vater"versuchte ich auszuweichen."Natürlich und er gehört zu ihnen und ihrer Persönlichkeit"Wut loderte in meinen Adern und meine Hände verkrampften sich."Er ist bloß mein Erzeuger .Jemand der eine Frau gevögelt hat und dafür gesorgt hat,das ich nun auf dieser Welt bin,das hat nichts mit meinem Charakter zu tun."knurrte ich sie aufgebracht an.Einen Moment blieb es still."Da du nun aber mit deinem Vater  aufgewachsen bist,muss er dich auf eine bestimme Art und Weise geprägt haben.Aber lassen wir das mal außer acht.Warum nennst du ihn bloß deinen "Erzeuger"."Da ich nicht auf diese Frage antworten wollte,fragte ich statdessen schnippisch"Müssten sie mir das nicht sagen?""Nun für mich klingt das so ,als wolltest du ihn heruntersetzen.Als würdest du kein emotionalle Bndung oder auch Ähnlichkeiten mit ihm haben wollen."Gut auf den Punkt grbracht ging rs mir durch den Kopf,bevor ich aufstand und mit großen Schritten aus dem Raum trat.Ich hörte noch überraschte Rufe hinter mir die ich ignorierte.Sollte sie mich doch bei meinem Bewehrungshelfer verpetzen,ich redete nur über meine Leiche mit ihr über ihn.

Angepisst eilte ich aus dem Gebäude und setzte mich auf eine Bank.Dort schnappte ich mir eine Zigarette und versuchte sie an zu bekommen.Leider war mein Feugerzeug leer wehalb ich es wütend auf den Bürgersteig warf.Dabei zerbrach es in mehrere Einzelteile,die ihn alle Richtungen sprangen."Willst du meins?"reichte mir plötzlich jemand ein Feuerzeug.Mein Blick hob sich.Es war Cain.Er stand mit einem unsicheren Lächeln vor mir und hielt mir sein graues Feuerzeug entgegen.Ohne viel darüber nachzudenken benutzte ich es und zog den lang ersehnten Nikotin beinhaltenden Rauch in meineLunge.Langsam beruhigte ich mich wieder und zog meine Jacke enger um meinen Körper,da es doch recht kühl war.Cayn setzte sich währenddessen neben mich.Keiner von uns sagte etwas,sondern starrten in die Nacht.Schließlich ergriff Cayn wieder das Wort."Dein erstes Mal beim psychoklempner?""Ich nickte schweigend.Ein kleines aufmunterndes Lächeln bildete sich auf Cains aufgesprungenen Lippen.Seine Haare waren nicht mehr so fettig wie vorher und auch die Heroinpickel gingen zurück.Das einzige was blieb waren die Augenringe und das leichte zittern seiner Hände.Mein beobachtener Blick machte ihn sichtlich nervös und ich meine eine Spur scham in seinen Augen zu sehen ,als er bemerkte das ich das Zittern gesehen hatte.Er ließ den Kopf gedemütigt sinken.Mitleid Überkam mich und ich stellte ihm aus reinem Instinkt eine Frage."Möchtest du etwas essen?"

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⏰ Letzte Aktualisierung: Oct 17, 2019 ⏰

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