In dem Moment, in dem sich unsere Blicke trafen, zogen sich automatisch meine Mundwinkel nach oben. Ich spürte pures Glück als ich bemerkte wie er mich ansah, bevor er mich zu sich zog, ein leises Hey flüsterte und mich zärtlich auf die Stirn küsste. '' Wow. Ich wusste ja dass du toll aussehen würdest aber du hast all meine Erwartungen übertroffen. '' Er grinste mich an und ich konnte nichts anderes tun als zurück zu grinsen und zu bemerken wie ich rot wurde. '' Gleichfalls '' erwiderte ich bloß. Er trug ein weißes relativ enges Tshirt , welches unglaublich gut aussah, da man leicht seinen muskulösen Oberkörper darunter erkennen konnte und darüber ebenfalls wie ich eine schwarze Lederjacke.
'' Hast du deine Sachen schon gepackt?'' Ich bejahte seine Frage und holte schnell meine Tasche aus meinem Zimmer . Als ich zurück kam hielt er mir die Hand hin, ich nahm sie und schloss von außen die Haustür ab. Dann setzen wir uns auf sein Motorrad und fuhren zu ihm nach Hause. Unterwegs hatte ich die Arme um seinen Oberkörper geschlungen und legte meinen Kopf auf seinen Rücken. Ich genießte jede Sekunde die ich bei ihm war. Er war einfach einer der tollsten Menschen die ich je kennengelernt habe,weshalb ich jedes Mal wenn ich ihn sah oder spürte unbeschreiblich glücklich war.
James wohnte ca 15 Minuten von mir entfernt und zur Party meinte er bräuchten wir circa eine halbe Stunde da wir zu Fuß gehen würden. Im Kopf errechnete ich mir dass wir dann bei ihm nur knapp eine halbe Stunde Zeit hatten. Scheiße. Egal, dafür haben wir noch die ganze Nacht. Ich grinste in mich hinein und dann waren wir auch schon da.
Er hatte eine relativ große Wohnung dafür dass er alleine wohnte. Alles war größtenteils in schwarz, weiß und grau gestaltet, typisch Männer eben, Aber ich fühlte mich von Anfang an wohl. Es lag ein sehr angenehmer Duft in der Luft und ich muss dort bestimmt 30 Sekunden im Eingangsbereich gestanden haben ohne etwas zu sagen denn als er mich fragte ob ich nicht auch meine Jacke ausziehen möchte erschrak ich mich so sehr dass er anfing mich auszulachen. '' Hör auf damit.'' Ich grinste ihn an. '' Nein danke, ich möchte meine Jacke nicht ausziehen. '' '' Okay, wie du meinst. Er setzte sich aufs Sofa und ich mich neben ihn. Dann kuschelte ich mich in seinen Arm und bat ihn mir etwas über seine Familie zu erzählen und das tat er.
Seine Eltern hatten sich getrennt als er 11 war und daraufhin wohnte er bei seinem Vater. Dieser jedoch schlug ihn, misshandelte ihn und war nie zufrieden mit James. Egal was er tat. Als er mir dies erzählte setzte ich mich hin und nahm in einfach in den Arm ohne noch irgendetwas dazu zu sagen da ich spürte wie sehr ihn dieses Thema noch immer beschäftigte. Als ich sah wie sich die Leere in seinen Augen groß machte als er wieder darüber nachdachte zog sich mein Herz zusammen. Er hatte es nicht verdient und das tat mir so leid ihn danach gefragt zu haben. Ich fand noch heraus dass er dann mit 14 zu seiner Oma zog, die noch immer lebte und alle zwei Wochen von ihm besucht wurde. Um weiteren Situationen die mir leid tun könnten aus dem Weg zu gehen kuschelten wir dann nur noch weiter und ich dachte dauernd darüber nach wie herzlos ein Mensch sein muss um seinem eigenen Sohn so etwas schlimmes anzutun. Doch ich sagte nichts mehr dazu sondern sah ihn einfach nur an wie er da saß und mich im Arm hielt. Er hatte die Augen geschlossen und sah aus als würde er schlafen. Noch nie hatte ich so etwas süßes gesehen. Ich lächelte vor Glück und schloss dann auch meine Augen.
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Cassy
Teen FictionHallo. Mein Name ist Cassandra Parker und ich starb im Alter von 17 Jahren. Je älter ich wurde desto mehr krochen die Monster die damals noch unter meinem Bett lebten in meinen Kopf und fingen an mich Stück für Stück zu zerstören. Falls euch interre...