Teil 4:
Die meisten der Brüche kamen von seiner eigenen Muskelkraft, welche er aufwand. Der zweite Überlebende war der erste der ursprünglichen Fünf, der das Schreien anfing. Da seine Stimmbänder zerstört waren, konnte er der Operation nicht widersprechen. Das Einzige, was er tat, war ein wildes Schütteln seines Kopfes, als das Betäubungsgas zu ihm gebracht wurde. Er nickte, als jemand widerwillig vorschlug, die Operation ohne Betäubung zu versuchen. Er reagierte während der ganzen 6 stündigen Operation überhaupt nicht. Der Chirurg, der die Operation unternahm, sagte immer wieder, dass es medizinisch unmöglich sei, dass der Patient immer noch am Leben war. Eine entsetzte Krankenschwester sagte aus, dass sie gesehen habe, dass der Patient immer wieder zu lächeln anfing, als sich ihre Augen trafen. Als die Operation endete, schaute das Subjekt zu dem Chirurg und fing an, laut zu schnaufen. Er versuchte unter Anstrengung zu sprechen. Der Doktor dachte, dass es etwas Wichtiges wäre, was der Patient mitzuteilen habe. So ließ er einen Stift und einen Block holen, sodass der Patient seine Nachricht aufschreiben konnte. Das was er schrieb, lautete schlicht: „Schneidet weiter."
Die anderen beiden Testsubjekte wurden der gleichen Operation unterzogen. Bei beiden wieder ohne Betäubung, jedoch mussten beide Paralytika während der gesamten Operation einnehmen. Der Chirurg meinte, dass es unmöglich sei zu operieren, während die Patienten ständig lachten. Als sie paralysiert waren, konnten sie dem Geschehen nur noch mit ihren Augen folgen. Die Wirkung der Paralytiker schwand jedoch abnormal schnell, sodass die beiden versuchten, ihre Fesseln zu zerbrechen. Im Moment, in dem sie sprechen konnten, verlangten sie sofort wieder nach dem Gas, welches sie so lange wach hielt. Die Wissenschaftler versuchten zu fragen, warum die Patienten sich selbst verletzten, warum sie sich ihre eigenen Gedärme aus ihren Körpern rissen und warum sie das Gas so sehr wollten.
Die einzige Antwort, die sie bekamen war: „Ich muss wach bleiben."
Die Fesseln aller drei Testsubjekte wurden gelockert und sie wurden wieder in die Kammer gesperrt, sodass die Forscher, Wissenschaftler und die Soldaten entscheiden konnten, was sie machen sollten. Die Forscher, welche unter dem Zorn der Soldaten standen, weil sie ihre Forschungsziele nicht erreichten konnten, schlugen vor, die restlichen Testsubjekte einschläfern zu lassen. Der befehlshabende Offizier sah jedoch Potential und wollte sehen, was noch passieren würde, wenn man das Gas wieder anschalten sollte. Die Wissenschaftler widersprachen so gut sie konnten, wurden aber überstimmt.
Die Testsubjekte wurden darauf vorbereitet, indem sie am EEG angeschlossen und ihre Fesseln gepolstert wurden. Zu aller Überraschung hörten die Patienten auf sich zu wehren, in dem Moment, in dem klar war, dass sie wieder in die Kammer zurück und unter das Gas gebracht würden. Es war offensichtlich, dass alle drei nun versuchten, nicht mehr einzuschlafen. Eines der Subjekte, welches sprechen konnte, summte laut und ständig. Das, das nicht mehr sprechen konnte, drückte seine Beine gegen die Lederbänder so stark es konnte, zuerst links, dann rechts und dann wieder links, damit es sich auf etwas konzentrieren konnte. Das dritte Testsubjekt hob seinen Kopf und blinzelte rapide. Das wurde auch als erstes an das EEG angeschlossen und die Wissenschaftler beobachteten überrascht die Gehirnwellen von ihm. Sie waren die meiste Zeit normal, aber manchmal flach ohne bestimmten Grund. Es schien so, als ob er immer wieder hirntot wäre, kurz bevor er wieder normal wurde. Die Forscher konzentrierten sich auf das Papier des EEGs, welches die Gehirnwellen aufzeichnete, jedoch sah eine Krankenschwester in seine Augen. In dem Moment schlossen sich diese und sein Kopf fiel auf das Kissen. Zur selben Zeit veränderten sich die Gehirnwellen zu einem Zustand eines tiefen Schlafes, dann wurden sie immer flacher und sein Herz hörte auf zu schlagen.
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Horrorgeschichten
HorrorIch werde hier ab und zu einige Horrorstories/Fakten o.ä. Posten. Wenn DU so was echt zum schaudern findest, bist DU genau richtig hier. Doch sei gewarnt, mach dir nicht in die Hosen!
