11. Erleichterung

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Ich setze mich langsam zu Nic auf den Boden. Ich frage ihn vorsichtig ob er mit zu Sandro kommen will. Keine Reaktion. Ich fuchtel mit der Hand vor seinem Gesicht herum und frage ihn noch einmal dieselbe Frage. doch er lehnt ab. Ich sehe ihn leicht geschockt an. Er will nicht zu Sandro? Seinem ein und alles. Also stehe ich auf und gehe mit Thomas im schlepptau.

Gerade kommen wir im Krankenhaus an. Sofort fragen wir in welchen Zimmer Sandro liegt. Ich gehe in sein Zimmer, jedoch geht Thomas zu einer Toilette. Okay. Ich stehe nun vor Sandros Tür. Soll ich die Tür öffnen? Es ist so still. Die Stille wird von einer Stimme unterbrochen. Ist das Sandro? Ich schätze mal ja. Ich bin neugierig und lausche an der Tür. ,,Ich will diesen Schmerz nicht mehr fühlen!" Was? Welchen Schmerz? Hat es was mit dem Vorfall heute zu tun? Ich höre ein schluchzen. ,,Ich will es doch einfach nur beenden" Im nächsten Moment ertönt ein dumpfer schlag. Danach hört man nur noch das Schluchzen. Ich gehe in das Zimmer und finde einen Häuflein elend namens Sandro vor. ,,Hey Sandro, was ist denn los" Erschrocken sieht er auf. Er hat mich noch gar nicht bemerkt. ,,W...Was so..ll denn l...os sein?" Er setzt ein Lächeln auf. ,,Sandro. Ich hab dich von draußen gehört" ,,Ouh ja." Armer Junge. ,,Also darf ich erfahren was los ist?" Sandro sieht sich ängstlich um. ,,Ich sag es dir aber du wirt mich danach ignorieren oder sogar verspotten, das weiß ich jetzt schon", ich schüttel den Kopf. ,,Sandro ich werde dich niemals hassen können." Er nickt nur stumm und scheint nach einem Ansatz zu suchen. ,,Ich habe eine Herzkrankheit, sie ist unheilbar und sie schmerzt immer wieder so sehr. Ich habe Angst, dass Nic mich ignoriert und die Hochzeit abbläst wenn ich es ihm sage." Er schaut beschämt auf seine Hände. ,,Nic wird dich nie verstoßen. Er liebt dich" ,,Aber die Angst ist da" Ich nehme ihn in den Arm. Er tut mir so Leid. Ich höre Schritte. Vorsichtig lass ich Sandro los und gehe zum Fenster. Unter dem Fenster liegt ein Blatt Papier, auf dem groß Sandro steht. ,,Was ist das?", fragt Sandro verwirrt. ,,Ein Stück Papier mit deinem Namen drauf" Ich gebe ihm das Papier. Langsam und zögerlich liest er sich den Text durch. Man kann genau sehen wie sich seine Mimik von fröhlich in tieftraurig verändert. Gegen Ende sitzt Sandro nur noch weinend in seinem Krankenbett. Er ist total aufgelöst. Ich nehme mir den Zettel und lese ihn mir durch...

Lieber Sandro

Hier ist dein Nic. Ja genau ich schreibe dir anstatt in dein Zimmer zu kommen. Der Grund dafür ist, dass ich gehe. Ja richtig gelesen,ich gehe und werde nie mehr wieder. Es  tut mir Leid, denn ich weiß, dass dir mit diesem Brief das Herz herausgerissen wird aber es ist meine Entscheidung und da kannst du leider nichts dagegen tun. Von nun an werde ich im Wald leben, ohne dich. Ich liebe dich und hasse mich dich zu verlassen. Auf nimmer wiedersehen. Ich liebe dich.

Dein Nic

Das ist hart. Sandro sitzt immer noch wie ein Häuflein elend auf seinem Bett. Erneut nehme ich ihn erneut in den Arm. ,,Ich werde Nic finden, ich verspreche es" Ich gehe folglich aus dem Zimmer aus dem Zimmer und in Richtung Wald. Ich laufe stundenlang durch den Wald. Ich brauche eine Pause und setze mich auf den Boden. Ich sehe mich um. Hier war doch schon jemand. Könnte es Nic gewesen sein? ,,Nic!" Hoffnung breitet sich in mir aus. Ich höre eine leise Stimme. Ich stoppe jede Bewegung, die ein Geräusch verursachen könnte und lausche. ,,Nein ich bleibe hier, wieso sollte ich zurück? Hier ist es viel schöner!" Mir stockt der Atem. Das hat er nicht wirklich gesagt oder? Ich richte mich auf und laufe in die Richtung, aus der die Stimme kommt. Tom und Tobi werden uns das nie glauben.Sie sind heute in der Stadt am Festland, glaub ich. ,,Nic!" Ich kämpfe mich durch das Gebüsch. Die Stimme wird lauter. Plötzlich verstummt die Stimme. Ich stehe einige Meter vor einem Nerven zusammengebrochenem Nic. Er hat mich noch nicht bemerkt. Auf einmal steht er auf und fällt mir um den Hals. Endlich, nach Stunden hab ich ihn gefunden. ,,Ich lass dich nicht allein", flüstere ich im beruhigend zu. ,,Können wir zu Sandro gehen?"  Ich nicke nur stumm auf seine Frage. Langsam gehen wir aus dem Wald und in Richtung Krankenhaus.. ,,Ich hab Angst" ,,Brauchst du nicht" Ich versuche ihn zu beruhigen. ,,Aber ich habe Sandro verletzt" Seine Stimme klingt rau. ,,Er wird dir verzeihen. Ich verspreche es dir" Nun stehen wir vor Sandros Zimmer. Ich klopfe an und trete ein. Nic ist sichtlich geschockt als er Sandro sieht. Wahrscheinlich wegen den ganzen Kabeln, Schläuchen und Geräten. ,,Sandro! Es tut mir so unendlich Leid." ,,Das macht nichts. Es ist nicht so schlimm" Thomas kommt aus dem Bad. Sein T-Shirt ist in Blut getränkt. ,,Thomas, was ist mit dir passiert?" Er schaut sich panisch um, irgendwie als würde er Hilfe suchen. Irgendwann bleibt sein Blick auf Sandro liegen. Dieser lächelt und nickt ihm zu. Was haben die beiden besprochen, während ich Nic gesucht habe?

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Jetzt das offizielle Kapitel. Bin zu verpeilt für diese Welt.


Whos your daddy ff [Pausiert]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt