Adramelech

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In der christlichen Dämonologie ist Adramelech der Garderobier Satans. Manchmal wird er auch als Kanzler der höllischen Regionen, teuflischer Befehlshaber und Vorsitzender des hohen Rats der Teufel gedeutet. Dargestellt wird er als Mischwesen aus menschlichem Torso und Esel.


 Adramelech erscheint als Titel eines Gedichtes von Friedrich Hölderlin und als besiegte Teufelsfigur in John Miltons Paradise Lost

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 Adramelech erscheint als Titel eines Gedichtes von Friedrich Hölderlin und als besiegte Teufelsfigur in John Miltons Paradise Lost. Dort gehört er zu den Kriegern Satans, die nach der Schlacht um das Paradies verschwinden.


Er wird auch als Gott gesehen der aus der syrischen Mythologiestammt, er wird zur Zeit der Wiederbesiedlung durch assyrische Kolonisten oder Deportierte erwähnt. Er gehört zur Gruppe der Ba'altim, d. h. der Meister oder Herrscher. 


 Seine Anhänger brachten ihm angeblich Brandopfer von Kindern dar. In Israel und Moab assoziierte man ihn, gemeinsam mit der Gottheit Anamelech, mit Menschenopfern. Im 2. Buch der Könige, wo er neben Abamelech (Anumali) erwähnt wird, wurde ihm eine Verwandtschaft mit dem syrischen Moloch zugeschrieben  

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