[2] - Letzte Ferienwoche -

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(d/n) POV

Langsam öffnete ich meine schweren Augen und versuchte mir den Schlafsand aus den Augen zu reiben. Jedoch kniff ich meine Augen direkt wieder zu als vereinzelte Sonnenstrahlen direkt in mein Gesicht trafen.

Mein Bett stand direkt gegenüber von meinem Fenster und deshalb wurde ich beinahe jeden Morgen von den lieblichen und warmen Sonnenstrahlen geweckt.

Es war ein schönes Gefühl, aber an manchen Tagen eben auch nicht. Heute war so ein Tag. Ich nahm meine Bettdecke, drehte mich mit dem Gesicht zur Wand und zog mir die Decke über den Kopf. Ich wollte noch nicht aufstehen.

Wie viel Uhr ist es überhaupt?..

Ich streckte ohne zu gucken meinen Arm unter der Decke hervor und versuchte mein Handy auf meinem Nachttisch ausfindig zu machen.

Nebenbei gab ich ein leichtes Grummeln von mir und ergatterte dann schließlich mein Handy. Ich zog es einfach unter meine Decke und drückte den Entsperr-Button.

Argh! Verdammt ist das hell. Wieso kam ich noch gleich auf diese dämliche Idee?! –Achja..

Ich blinzelte ein paar Mal um mich an die Helligkeit zu gewöhnen und versuchte die Zahlen auf meinem Sperrbildschirm zu entziffern.

So früh? Dann kann ich ja beruhigt weiter schlafen

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So früh? Dann kann ich ja beruhigt weiter schlafen. 

Ich machte wieder die Bildschirmsperre rein und legte mein Handy zurück auf meinen Nachttisch. Ich schloss entspannt meine Augen und schlief erneut ein.

Als ich ein weiteres Mal meine Augen öffnete stand die Sonne deutlich höher und ich stellte fest, dass es nun bereits 09:32 Uhr war    

Aaahhh..~

Ich streckte mich erstmal ausgiebig und wälzte mich in meinem kuscheligen Bett hin und her. Nach weiteren 5 Minuten in denen ich einfach nur rumgelegen habe und die Wärme meiner Bettwäsche genoss, stand ich nun auch endlich auf.

Ich holte mir Anziehsachen aus meinem Kleiderschrank und verschwand in mein neues Bad, da ich jetzt in unserer neuen Wohnung ein eigenes Badezimmer besitze.

Im Badezimmer nahm ich eine erfrischende Dusche und machte mich fertig, ehe ich dann auch schon nach unten ins Wohnzimmer ging, wo mich meine Eltern liebt begrüßten.

,,Hast du gut geschlafen, Liebes?'' , fragte meine Mutter mich. Ich kratzte mich leicht an meiner Schläfe und zögerte beim Antworten.

,,Jaa, ich schätze schon. Leider kam es mir viel zu kurz vor'', gab ich leicht lachend von mir.

,,Tja, wem sagst du das? Ich hätte auch lieber noch länger geschlafen'', ertönte es von meinem Vater, der auf dem Sofa saß und an seinem Laptop ein paar E-Mails abtippte.

,,Wenn es danach ginge, dann würden wir ja wohl alle noch schlafen'', lachte Eomma.

,,Achja, (d/n), kannst du bitte Chang-Bae wecken und ihm sagen, dass er deinem Vater später im Studio helfen soll?'', fügte sie noch hinzu.

,,Ja klar, werde ich ihm ausrichten'', entgegnete ich nur knapp und stürmte die Treppe hoch zu den Schlafzimmern.

Ich drückte die Türklinke der Tür von Chang-Bae's Zimmer herunter und betrat sein Zimmer, wo ich ihn wie erwartet schlafend vorfand.

Ich schlich mich an sein Bett heran und warf eines seiner Kissen, das wohl vorher vom Bett gefallen ist, auf ihn.

,,Ngh!..'' er zuckte stark zusammen und lag dann wieder in seiner Ausgangsposition dort, wie ein Seestern, alle viere von sich gestreckt, aber mit dem Kopf am Fußende des Bettes und ein Bein lag auf seinem Nachttisch.

In einer seiner Hände hielt er einen Kontroller und erst jetzt bemerkte ich, dass sein Headset um seinen Hals geschlungen war. Seine Bettdecke lag unter ihm und zur Hälfte vom Bett herunter gerissen.

Da hatte jemand wohl gestern eine lange Nacht.

Ich schmunzelte, nahm ihm dann den Kontroller aus der Hand und piekste ihm ein paar Mal in seine Seiten.

,,Chang-Bae, du musst aufstehen!'', sagte ich ruhig.

Doch es kam keine Reaktion. Ich stupste ihm etwas kräftiger in die Seite und redete nun etwas lauter
,,Chang-Bae!''

Wieder keine Reaktion. Selbst als ich leicht an seinen Armen rüttelte passierte nichts.

Gut. Dann eben anders!

Ich ging in sein Badezimmer und holte ein Glas eiskaltes Wasser, welches ich ihm jetzt grinsend mit einer Armlänge Abstand zu seinem Gesicht, über ihn goss.

,,KYYAAAHHHH!!!'', ertönte es lautstark von ihm.

Sofort sprang er auf und wischte sich mit seinem Ärmel durch das nasse Gesicht um es zu trocknen.

,,BIST DU JETZT VÖLLIG WAHNSINNIG GEWORDEN?! WIESO TUST DU DAS (d/n)?'', schrie er mich schockiert an.

Ich lachte, denn dieser Anblick und sein Gesichtsausdruck waren mehr als witzig.

,,Tut mir leid Bae, aber du hast mir keine Wahl gelassen. Wärst du direkt wachgeworden, dann hätte ich dich verschont'', kicherte ich.

Er schien nicht sehr begeistert und gab mir kurz einen genervten Blick, aber dieser veränderte sich schnell wieder in ein verpenntes Glotzen.

,,Eomma hat gesagt, dass du später noch Appa im Studio helfen musst.. '', erklärte ich.

Mein Bruder richtete sich auf, nahm das Headset vom Hals und legte es zur Seite.

,,Ja, Appa und ich wollen dafür sorgen, dass wir schon nächste Woche im Studio üben können'', sagte er und fing an zu lächeln.

,,Na gut, dann mache ich mich jetzt fertig, damit ich ihm so schnell wie möglich helfen kann'', fügte er noch eben hinzu. 

Ich nickte bloß und verließ sein Zimmer um wieder in meins zurück zu kehren.

Ich schloss meine Boxen an und machte laut Musik an, ich hörte K-Pop, da ich ein riesen K-Pop Fangirl bin. Ich setzte mich im Schneidersitz auf mein Bett mit meinem Zeichenblock und einem Stift und begann ein wenig zu zeichnen.

Es beruhigte mich immer und ich tat es gerne während ich tagträumte.

Der restliche Tag verlief für mich ziemlich ruhig und langweilig. Ich zeichnete eine ganze Weile und hörte noch ziemlich lang Musik und tanzte dazu ein wenig.

Am frühen Abend telefonierte ich wieder mit Misoon und schmollte, wie jeden Abend, dass ich sie vermisse und ich wünschte, dass sie mit mir auf die neue Schule gehen könnte.

Wir redeten noch eine Weile, bis ich dann zu Abend aß und schließlich beim Fernsehen auf meinem Bett einschlief.

Auch die nächsten Tage verliefen ähnlich. Chang-Bae half meinem Vater beim Renovieren und Einrichten unseres eigenen Tanzstudios, da Bae und ich es liebten zu tanzen.

Ich telefonierte auch die nächsten Tage noch mit Misoon und zeichnete hier und da eine Kleinigkeit.

Manchmal, wenn Bae die Zeit dazu hatte, dann spielten wir stundenlang mit seiner Konsole, wie in den alten Zeiten.

Wie dem auch sei, die letzten Ferientage vergingen wie im Flug, was mich traurig stimmte, da ich mich nun neuen Herausforderungen stellen musste und ich große Angst hatte mich zu blamieren oder keine Freunde zu finden.

Was kann schon großartig schiefgehen. Es sind doch auch bloß Menschen... oder nicht?

Und schon sind wir am Ende des zweiten Chapters angekommen. Ich hoffe, dass dieses Chapter nicht all zu langweilig zu lesen war. Aber ich möchte diese Story langsam vorangehen lassen und ich hoffe ihr seid noch etwas geduldig, bis es so richtig losgeht :)
Vielleicht wird es ja schon im nächsten Chapter ein wenig abwechslungsreicher ^^

You leave me breathless.. || BTS [JIMIN x READER]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt