>>Spread- ausbreiten<<
Sie kamen und zerstörten.
2050 wurde die Welt von einer neuen Spezies gewaltsam erobert:
Den Spreadern.
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Sie ist verletzlich, unschuldig und ein Mensch.
Er ist düster, gefährlich und ein Spreader.
Eine Prophezeiung.
Ein...
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"Onkel Steve!" vergnügt drehte ich mich zu ihm um.
Mit seiner Glatze, seinem grauen Vollbart, den breiten Schultern und den 1,88m sah mein Onkel aus wie ein verdammt harter Typ, war jedoch ein richtiger Softie. Onkel Steve zog mich in seine Arme. Er roch mit seiner seltsamen Mischung aus Wald und Sandelholz irgendwie nach Zuhause und nach meiner Mutter.
Mom.
Ich zuckte zusammen.
Ich vermisste sie.
Joyce Briana Miller war kurz nach unsrer Ankunft in Haletown gestorben.
Meine Mutter war damals an einem seltsamen Virus erkrankt und leider hatte man hier im abgeschotteten Haletown, noch dazu während der Zeit des Initium- so wurde die Zeit der Ankunft der Spreader auf die Erde genannt- keine geeigneten Medikamente. So musste man meine Mutter ihrem Schicksal überlassen, und kurz darauf schlief sie auch friedlich ein.
"Ich wollte dich warnen. Es sind Fremde aufgetaucht, vor nichtmal fünf Minuten. Ich traue ihnen nicht. Pass auf dich auf!"
Ich nickte.
Tausende Fragen schwirrten mir durch den Kopf.
Fremde?
Von einem anderen Ort?
Es sind noch nie Fremde gekommen, außer die Händler aus Morantown.
Vielleicht hatten sie Antworten.
Vielleicht wussten sie-
"Ich weiß was dir im Kopf herumschwirrt. Aber überlass das den Dorfältesten sie zu befragen. Das ist zu gefährlich."
Enttäuscht lies ich die Schultern sinken. Diese Fremden waren womöglich die einzigsten ,die mir etwas von auserhalb erzählen konnten.
Die friedlichen Dorfbewohner um uns herum wurden plötzlich unruhig und ströhmten zu einem Punkt gegenüber vom Marktplatz.
"Sie haben sie bemerkt. Lyra was du auch tust, sei nicht zu voreilig. Es sind Fremde und wir leben in schlimmen Zeiten. Ich habe da ein ganz, ganz mieses Gefühl dabei..."
Onkel Steve murmelte etwas, fasste mir noch ein letztes Mal an die Schulter und ging in die entgegengesetzen Richtung fort.
Verwirrt starrte ich ihm hinterher, bis er zwischen den Menschenmassen verschwand. So erlebte man Onkel Steve nur selten.
Zugegebenermaßen hatte ich auch ein schlechtes Gefühl dabei, während ich mich durch die dichten Menschenmassen quetschte, die sich um einen Punkt versammelt hatten.
"Wir kommen von außerhalb."hörte ich zuerst eine tiefe Stimme, bevor ich sie überhaupt sah.
Es waren fünf Männer. Alle in schwarz gekleidet, alle überdurchschnittlich groß und...attraktiv. Eine Mädchengruppe hinter mich fing an zu kichern und zu tuscheln.