III.

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Ich rannte durch eine wunderschöne Blumenwiese

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Ich rannte durch eine wunderschöne Blumenwiese. Sanfter Wind durchfuhr meine Haare, sodass mein Sonnenhut dauerhaft verrutschte. Lächelnd strichen meine Hände über das weiche Gras.
So etwas idyllisches hatte ich seit Jahren schon nicht mehr gesehen. In der Ferne zwitscherten Vögel fröhlich umher, Bienen summten um mich herum, sogar ein Reh konnte ich von weitem entdecken.

"ly da bist du ja!"
Ich drehte mich um.
Onkel Steve kam freudestrahlend auf mich zu gerannt, Tränen schimmerten in seinen Augen.

"Onkel!" Ungläubig starrte ich ihn an und kam ihm entgegen.

Doch kurz bevor wir uns erreicht hatten sank er plötzlich zu Boden.

Entsetzt kniete ich mich vor ihm.

"Onkel? Was ist los?"

Er keuchte erstickt und fiel der Länge nach zu Boden...tot.

Mit leeren Augen starrte er mich an. Blut hatte sich am Kragen seines typischen Holzfällerhemdes ausgebreitet.
Seine Kehle war zerfetzt.

"Onkel? Nein!"

Ich wich zurück.
Entgeistert.
Der Mann, der mich seit meinem fünften Lebensjahr aufgezogen hatte, der quasi ein Vaterersatz für mich war, war tot.

Das Wetter änderte sich schlagartig. Wind zerrte an meinem Kleid und riss meinen Sonnenhut gewaltsam hinfort, dunkle, bedrohliche Wolken zogen vor die Sonne, Donner gröllte in der Ferne.
Mit einem mal waren alle Tiere verschwunden.
Nur mein blasser, toter Onkel blieb regungslos an Stelle liegen.

"Was passiert hier?"hauchte ich.

Ich wich weiter zurück.
Ich wollte fort.
Fort von meinem toten Onkel, fort von diesem plötzlich schrecklichen Ort voller Dunkelheit .
Dann rannte ich, zumindest versuchte ich es.

Ich kam nicht von der Stelle.

Etwas zog an meinen Beinen, drückte mich in die Erde.

Mein Blick fuhr hinunter. Treibsand!

Ich versuchte mich zu befreien, panisch, schrie um Hilfe, doch niemand kam zur Rettung.

Inzwischen ging mir der Treibsand schon bis zur Schulter

"Er wird kommen" Der Wind trug eine Stimme bis zu mir

"Er wird kommen" Die Stimme wurde immer lauter, kreischte schon fast.

"ER KOMMT!" Die Lautstärke wurde unerträglich. Dann fing ich an zu schreien. Ich schrie um mein Leben...-

"Hey!" Ich erwachte schreiend. Eine Hand fasste mich an der Schulter und drückte mich an sich.

Was zum...

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