„Jug, es tut mir so leid" sagte ich zu ihm, als die anderen das Zimmer verlassen hatten.
„War-warum" fragte er mich.
„Ich hab dich da mit rein getrieben, und jetzt hast du das schlimmere Los gezogen... Du wärst fast drauf gegangen!" rechtfertige ich mich.
Wir schauten uns tief in die Augen.
Ich war verzweifelt, er einfach nur komplett müde.
Ich selber hatte ein total schlechtes Gefühl.
Dauernd machte ich mir Vorwürfe, dass ich an all dem hier Schuld war.
Ich hätte auch einfach auf die Polizei hören sollen.
Wäre ich einfach mit Mom drinnen geblieben, wäre die Lage eindeutig nicht so schlimm wie jetzt.
Warum musste ich auch die ganzen Anrufe annehmen?„Betty! Du kannst rein gar nichts für das hier alles. Es war meine eigene Idee, nach dir zu suchen! Und außerdem kannst du nichts dafür, dass dein Vater ein Psychopath ist." antwortete Jughead.
Ich nahm seine Hand.Wir hielten Händchen für gefühlt eine halbe Ewigkeit.
Aber es fühlte sich gut an.Für viele Menschen waren wir nur zwei Jugendliche, die gerade das erste richtige mal im Leben, Schmetterlinge im Bauch fühlten.
Doch es war mehr. Es war keine einwöchige „Kinder-Romanze" wie es im Fernsehen immer angepriesen wird.
Wir beide hatten schwere Schicksale zu tragen.
Wir beide hatten kein einfaches Leben.
Das ist der Grund, warum wir uns so sehr liebten.
Wir verstehen einander und sind immer für einander da.Es war eigentlich ziemlich gut, dass Archie mir damals einen Korb gegeben hat, als die Party von Cheryl war.
Ich schätze, wäre ich mit ihm zusammen gekommen, wäre ich niemals so glücklich wie jetzt.
Archie ist für mich dieser eine Freund, den ich seit Kindertagen kenne.
Jughead ist so viel mehr.
Er ist ein Seelenverwandter, ein Bruder von einer anderen Familie, ein Teil von mir.
Und ganz egal, was mein Vater von mir verlangt, ich werde ihn nicht verlassen.
Ganz egal was die Bedienungen sind.
Und ich weiß, dass wir ihn kriegen werden!
Und dann wird er dafür büßen, für das, was er uns allen angetan hat.
Wie Veronica so schön sagt „Karma is a bitch".
Wie recht sie damit hat.Doch eine Sache macht mich noch immer nervös.
Er könnte jederzeit wieder mit dem hier allen beginnen. Genau in diesem Moment könnte er mich wieder mit bedrohlichen Nachrichten bombardieren.
Er könnte es nochmals versuchen, mich zu entführen, um mich zu einem „perfekten" Menschen zu machen.
Genauso, wie er sein Leben pflegte zu leben.
Er hat es genoßen, dass andere auf ihn hochschauten und sagten „So wie Hal Cooper möchte ich auch leben! Alles ist so perfekt!".Doch als Polly damit begann, Gefühle für Jason zu entwickeln, wusste er, dass es nun damit zu Ende geht.
Die Coopers waren ja eigentlich nur Blossoms.„Lass uns einfach das alles hier vergessen und uns auf die jetzigen konzentrieren!" meinte Jughead und brachte mich komplett aus meinen Gedanken.
„Du hast recht!" antwortete ich und sah ihm dabei in die Augen.Plötzlich klingelte mein Handy, das in meiner Jackentasche war.
Ich bekam Panik und traute mich für ein paar Sekunden nicht einmal, den Aufruf anzunehmen.
Schließlich wusste ich ja bereits, was dadurch einmal passiert ist.
„Heb ab! Wer weiß, vielleicht ist es gar nicht Blackhood" sagte Jug.
Vorsichtig nahm ich es aus meiner Tasche und drehte es um, um zu sehen, wer mich gerade erreichen wollte.
„Puh! Es ist Mom" antwortete ich erleichtert.„Hallo Betty! Komm bitte nach Hause. Wir beziehen wieder unser Haus..." meinte sie und legte auf.
Ich machte mich auf den Weg und versprach Jughead, dass ich ihn morgen garantiert wieder besuchen werde.
Heyyy^ - ^
Habt ihr irgendwelche Ahnungen wie es weiter gehen könnte?
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Serpent Queen/ ein Neuanfang
FanfictionAls Betty eine Serpent wurde dachte sie, dass alles besser werde. Jedoch wurde alles nur noch schlimmer. Als sie hörte, dass ihr Vater aus dem Gefängnis ausgebrochen war und auf der Jagd nach ihr war, beschließt sie, mit Jughead abzuhauen. 17.7- P...