"Aber ich weiß das etwas nicht stimmt Finnick, lass nicht zu das sie mir etwas antun... komm mit mir, ich muss unseren Stamm verlassen sonst werden sie mich töten. Ich weiß es einfach", ich zittere leicht, denn ich habe mich bei meinem Versuch ihn zu überzeugen sehr aufgeregt. Es sind viele Jahre vergangen das wir uns so gestritten haben. Doch er will mir nicht antworten und so drehe ich mich um und zische wütend:"OK, Finnick wenn ich dir so wenig wert bin... ich gehe halt alleine, ich brauche dich nicht. Ich bin sowieso anders!" Ich lasse ihn sprachlos sehen und verlasse das Gelände um den Baum an dem wir uns immer treffen. Er wollte es nicht anders! Er hat es verdient das ich ihn einfach so da stehen lassen habe. Unser neues Zruhause hat ihn sehr verändert, früher hat er immer auf meine Intuition gehört und hat mir immer geholfen egal wie lächerlich die Situation doch aussah...
Ich gehe nicht mehr an meinem Haus vorbei, es würde nur auffallen und sie würden mich aufhalten... Also laufe ich durch eine Gasse zum Waldrand und werfe noch einen letzten Blick auf mein Zuhause, nun ist alles vorbei. Auch meine Freundschaft mit Finnick.
Ich renne schnell durch den Wald, ich muss mich beeilen, denn wenn ich nicht schnell genug bin brechen meine Kräfte einfach aus mir heraus und machen die anderen auf mich aufmerksam wie ein Leuchtfeuer. Und sie würden mich töten weil ich anders bin....
Als ich am anderem Ende des Waldes angekommen bin stehe ich auf einer Schnellstraße und strecke provozierend den Daumen in die Luft, heute und zu dieser Zeit würde ich mit jedem mitfahren. Ich muss hier einfach schnell weg. Ich zögere auch nicht als ein Truckfahrer neben mir hält und sagt:"Und süße wo willst du hin"Ich antworte unfreundlich:"einfach nur weit weg von hier!"Er nickt vielsagend und ich steige schnell ein, dann fährt er weiter. Stunde um Stunde fahren wir, wenn er mir Fragen stellt ignoriere ich ihn, wenn er mich anschaut, weiche ich seinen Blicken aus. Irgendwann kurz vor der Dämmerung hält er in einem verlassenen Waldweg an und sagt mit dreckiger Stimme:"So süße jetzt kommen wir mal zur Bezahlung,!!!"Dann grabscht er nach meiner Brust und presst mich gegen die Beifahrertür. Ich versuche mich zu wehren, doch er hält meine beiden Arme fest. Ich schreie, doch niemand eilt mir zu Hilfe, aber wie auch?, wir sind mitten im verlassenen Wald. Doch plötzlich bin ich mit Zuversicht erfüllt und ich schaue auf den Mond der hinter den Baumwipfeln aufgeht, etwas in mir zerbricht, und ich sehe wie meine Hände blau aufglühen. Wie in meinem Traum. Als ich dann mit meinen Fingerkuppen die Haut des Vergewaltigers berühre breitet sich das blaue Leuchten wie ein Netz aus Adern über seinem Körper aus und es scheint als würde er langsam gefrieren... Ich bin gerettet, doch zu welchem Preis?
Ich bin eine Mörderin.
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I am Different
ParanormalMein Volk besteht aus Menschen, welche die Kontrolle über Feuer haben, und ihre Energie aus der Sonne beziehen. Doch ich bin anders, denn ich wurde während einer Sonnenfinsternis geboren, deshalb besitze ich nicht die Macht über Feuer und Wärme, wie...