Eight

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Newt
Shit, hat er mich gesehen? Ich lugte aus meinem Versteck und sah Tommy wie er sich umsah. Irgendwas muss ich machen, was macht er überhaupt hier?

Vorsichtig, damit er mich nicht sah lief ich um ihn herum und nahm den erst besten Gegenstand den ich zufassen bekam, eine Eisenstange.

Tommy lief langsam in die Richtung, in der ich mich bis gerade noch versteckt hatte. So leise wie ich nur konnte lief ich ihm hinterher.

War er meinet wegen hier? Hat er mich gesucht? Aber wenn ja, woher wusste er das ich am leben bin, und das er mich hier finden konnte?

So langsam aber sicher übernahm der Brand wieder mein denken, ich versuchte mich dagegen zu wehren, ich wollte ihm nicht weh tun, aber ich war zu schwach um dagegen anzukämpfen.

In einem unbeachteten Moment in dem Tommy nicht aufpasse, zog ich ihm die Eisenstange über den Kopf. Tommy ging zu Boden und blieb regungslos liegen.

In mir tobte der Brand und meine eigenen Gefühle, ich versuchte mich an etwas schönes zu erinnern, was den Brand wieder vertreiben könnte.

Rückblick
Man wo bleiben die denn, alle Läufer sind schon wieder zurück. Ich tigerte vorm Westtor herum und schaute alle paar Sekunden auf die Uhr und dann ins Labyrinth. Ich kann es immer noch nicht fassen das Minho Tommy mit ins Labyrinth genommen hat.

Ich drehte mich zum Osttor um und sah wie der Himmel von einem rosa zu einem violett wechselte, ich starrte Gedankenverloren in den Himmel, als ich Schritte, schnelle Schritte hinter mir wahrnahm, drehte ich mich um und erkannt Minho und Tommy. Endlich!

Als die beiden die Lichtung erreicht hatten lief ich schnell auf Tommy zu und umarmte ihn stürmisch. Nachdem ich mich etwas beruhigt habe, drückte ich ihn etwas von mir weg, sah in seine Augen, zog ihn zu mir heran und...küsste ihn.

Nachdem ich realisiert habe was ich da überhaupt mache riss ich die Augen auf und wollte mich lösen, aber Tommy ließ mich nicht los und zog mich enger an sich. Aus dem Augenwinkel sah ich wie Minho am grinsen war, sich umdrehen und ging und wir? Wir standen hier, knutschend am Westtor. Ein lauter knall holte uns in die Wirklichkeit zurück.

,,Wir sollten zum Abendessen.", sagte ich und lehnte meine Stirn an Tommys, er nickte und zusammen gingen wir zu den anderen.
Rückblick ende

Wie versteinert stand ich da, was habe ich nur getan? Mit entsetzen ließ ich die Eisenstange fallen und kniete mich neben Tommy. Ich konnte keine Wunde erkennen.

,,Tommy, bitte steh auf.", schluchzte ich und Tränen liefen mir die Wange runter.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, merkte ich wie Tommy sich bewegte, ich bekam Panik und lief weg, wie ein Feigling.

,,Newt! Warte!" Hörte ich es hinter mir rufen.

Ich stand zwischen den Fronten, gehen oder bleiben. Ich fasste einen Entschluss, ich kann eh nicht weglaufen, also blieb ich stehen.

Ich hörte wie Schritte näher kamen und dann spürte ich Arme, die sich um mich schlangen.

Broken WingsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt