fourteen

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„Kyell?"

„Nava?"

„Danke."

„Nicht dafür, dass du endlich loslassen kannst."

„Wie? Loslassen?"

Spürst du denn nicht, wie durch die Tränen immer mehr von
dir verschwindet? Immer mehr Last davon geht?"

„Nein. Es fühlt sich noch schlimmer an. Tränen brennen wie Feuer, töten deinen Hals, dein Herz. Durch Tränen zieht sich alles nur noch mehr in sich zusammen."

„Komm her. Meine Arme sind warm und geben dir Schutz."

„Ich will gar nicht wissen, was für ein Bild du nun von mir hast. Ich sehe bestimmt aus wie eine hässliche Ente. Wie erbärmlich."

„Psht, du bist toll, Nava. Komm her."

„Kyell?"

„Hmm?"

„Du riechst gut."

„Schau, du kannst doch auch lachen."

„Und du hast ein schönes Lachen."

„Lach doch öfter."

„Wenigstens für mich."

Ich weine immer | ✓Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt