Genji starrte aus dem Fenster und dachte über alles nach. Was sollte er jetzt nur tun? Er war zu nichts mehr zu gebrauchen, er konnte sich ja kaum selbst die Nase kratzen, wie sollte er wieder zu dem kontrollierten Wesen werden das er einzt war?
Und das alles wegen ihm.Die Türe seines Zimmers ging auf und er sah wieder diese Ärztin. Sie unterhielt sich noch mit jemandem der auf dem Flur stand, ihn konnte Genji nicht sehen. Wie immer trug diese Ärztin einen Rollkragenpullover und eine weiße Hose, sowie den so typischen Arztkittel.
Sie hatte so schönes blondes Haar, hätte er sie früher getroffen, würde er sie bestimmt mit seiner charmanten Art dazu gebracht haben mit ihm zu schlafen. Doch die Zeiten hatten sich geändert und er verlor jegliches Interesse an alle dem, dem Gerede und der körperlichen Nähe. Er konzentrierte sich auf sich selbst und wurde zu einem besseren Kämpfer.
"So Mister Shimada. Wie geht es Ihnen heute?", erklang ihre Stimme nun und er blickte sie an.
"Ganz okay.", war das einzige was er ihr erwiderte.
Sie schaute ihn etwas verdutzt an.
"Hm. Das ist doch schon mal was.", Sie lächelte ihn an und irgendetwas in ihm fühlte sich warm an.
"Ich bin hier um ihnen etwas vorzuschlagen. Es ist sehr riskant, aber Ihre einzige Hoffnung ihr Leben fast so wie früher zurück zu haben.", Sie setzte sich neben ihn auf sein Bett und legte eine türkise Mappe auf ihren Schoß.
"Was meinen Sie? Bei so komischen Versuchen mache ich nicht mit, ich bin ja schließlich kein Versuchskaninchen.", finster schaute er sie an, was erlaubte sie sich überhaupt?
Doch sie grinste ihn an und legte ihre Hand auf seine.
"Das denkt doch auch keiner. Es ist allerdings Ihre letzte Hoffnung. Ich erkläre es Ihnen kurz, wenn Sie gestatten?"
Genji wusste dass es reine Zeitverschwendung war, doch er nickte etwas widerwillig.
"Sie waren sehr schwer verletzt und ohne fremde Hilfe können Sie nicht einmal normal essen. Wenn Sie mir gestatten zu sagen dass Sie sich sehr tapfer schlagen, dennoch können Sie so doch nicht leben, oder? Sie möchten mit Sicherheit frei sein und uneingeschränkt tun können was immer Sie möchten. Und ich möchte Ihnen dabei helfen. Dieses Programm hilft Menschen indem es die zerstörten oder verletzten Körperteile ersetzt und so werden Sie zum Cyborg. Klingt jetzt für den Moment etwas befremdlich, und es wird auch ein sehr steiniger und harter Weg, bis Sie ganz alleine über ihren Körper die Kontrolle haben. Aber ich werde Ihnen jeder Zeit zur Seite stehen und irgendwann, sind sie frei."
Genji hatte ihrer etwas absurden Erklärung gut zugehört, aber er und ein Cyborg?
Er hasste es so viele Umstände zu machen, er wollte doch nur wieder alles wie früher haben."Ich werde darüber nachdenken, Doktor.", versuchte er sie abzuwimeln.
"Falls etwas sein sollte, lassen Sie bitte nach mir rufen.", sagte sie und drückte nochmals kurz seine Hand und verließ sein Zimmer.
Und mit dem Geräusch der Türe die ins Schloss fiel, war er wieder alleine.
Er und ein Cyborg?
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Ein Engel für Genji - Gency FanFiction
FanfictionEin einsamer und verletzter Mann, ein guter Kämpfer, einzt ein Playboy, verraten von den Menschen die ihm etwas bedeuteten. Eine einsame und verletzte Frau, eine gute Heilerin, einzt eine Ärztin, verraten von Menschen die ihr etwas bedeuteten. Was w...