Aaron pov.Die ganze Nacht lag ich wach und wartete auf eine Antwort von Marcel. Verdammt! Wenn ich doch nur wüsste wo er wohnt dann hätte ich ihm helfen können...
"Aaron!! Würdest du bitte meinem Unterricht folgen? Danke" sagt der absolute Hasslehrer der Schule Herr Bott und reißt mich so aus meinen Gedanken. Danach verlief die letzte Stunde Geschichte recht
uninteressant während der alte Sack uns weiter versucht etwas über die französische Revolution beizubringen.
Als es endlich klingelt laufe ich direkt nach draußen und zu meinem Fahrrad mit dem ich heute zur Schule gefahren bin und flitze nach Hause um wieder Internet zu haben und zu gucken ob Marcel geschrieben hat. Ich mache mir unglaubliche Sorgen. Zuhause angekommen schaue ich auf mein Handy. Immer noch keine Nachricht von Marci...
Verdammt ich könnte ausrasten. Am liebsten würde ich jetzt die ganze Welt nach ihm absuchen wenn das nicht solange dauern würde. Ich will mir garnicht vorstellen was dieser Wichser Colin mit meinem Marci gemacht hat. Uff und ja ich hab ihn gerade in Gedanken als meins bezeichnet. Aber so ist es nun mal. Ich hab mich in ihn verliebt und am liebsten würde ich ihn zu mir nehmen und ihn den ganzen Tag im Arm halten und ihm zuflüstern das alles gut ist und ich für ihn da bin.
Seufzend lasse ich mich aufs Bett fallen. Wenn das doch nur so einfach wäre....
Plötzlich ertönt ein lauter Knall und ich erschrecke mich. Was war das? Gerade als ich aufstehen will zerbricht auf einmal mein Fenster in tausend kleine Einzelteile. Ein Stein landet in den Scherben und von draußen hört man Gelächter. Vorsichtig setze ich mich im Bett auf und schaue auf den Stein. Das ist doch nicht ihr Ernst oder? Darauf bedacht mich nicht zu schneiden hebe ich den Stein auf. Sie haben ihn vollgekritzelt mit Wörtern wie Schwuchtel, Missgeburt und Schwanzlutscher. Diese Wichser.. ich kann mir echt denken wer das war. Mein Vater würde mich umbringen. Nur gut das er nicht da ist.
Seufenzd stehe ich auf und gehe an den Scherben vorbei nach unten um einen Besen zu holen. Bin ich froh das es Sommer ist dann muss ich mit dem kaputten Fenster wenigstens nicht frieren.
Die Beleidigungen sind mir eigentlich egal ich bin das mittlerweile gewöhnt mich ärgert eher das kaputte Fenster. Kurz nachdem ich alle Scherben aufgekehrt hatte, ging plötzlich die Haustür auf und mein Bruder kommt rein.
"Aaron?" ruft er mich von unten.
"Ja?" Frage ich und gehe die Treppe runter.
"Kannst du mir erklären wie das Loch in dein Fenster gekommen ist?"
"Frag das mal die Idioten die sich dachten sie müssten einen Stein durch mein Fenster schmeißen."
"Ein Stein?"
"Yup. Ist wohl die neue Art jemanden zu Mobben. Ein Update zum Cybermobbing vielleicht"
"Ahja. Verstehe."
Ohne auch nur ein weiteres Wort geht er in die Küche und ich folge ihm. Er weiß das ich gemobbt werde aber er weiß auch das ich mich davon nicht runterkriegen lasse. Aber am liebsten würde ich diesen Arschlöchern eine Anzeige schicken wenn ich nur Beweise hätte das die das waren.
"Weißt du wann Mom nach Hause kommt?" frage ich Jonas der gerade im Kühlschrank nach etwas zu essen sucht.
"Nö keine ahnung aber sie meinte sie müsste nach der Arbeit noch einkaufen kann also später werden" sagt er.
"Alles klar"
Ich gehe wieder in mein Zimmer und schaue auf mein Handy. Immer noch keine Nachricht...
Seufzend schmeiße ich mich wieder ins Bett.Marcel Pov.
Noch immer liege ich hier ans Bett gefesselt. Mein Magen knurrt, meine Handgelenkt schmerzen wegen dem Seil, meine Augen und mein Hals sind trocken von immer wiederkehrenden Heulattacken und mein ganzer Körper fühlt sich schmutzig an. Mein Vatet ist schon früh auf der Arbeit und Alice ist bei unserer Oma. Ich bin ganz allein und so schnell wird mir auch keiner helfen. Wenigstens hab ich es halbwegs geschafft meine Decke mit den füßen über meinen Körper zu ziehen. Ich muss wohl oder übel warten bis
Colin wieder kommt. Auch wenn ich es am liebsten vermeiden würde. Ich weiß nicht einmal genau wie viel Uhr es ist. Plötzlich geht die Tür zu meinem Zimmer auf und ich erwarte bereits Colin und versuche in der Matratze zu versinken. Doch es kommt jemand ganz anderes.
"Marcel? Es tut mir leid ich bin einfach rein die Tür stand offen. Ich hoffe das ist kein Problem. Ich hab hier deine Hausaufgaben" höre ich Leons Stimme aus dem Türspalt. Ich versuche zu antworten aber meine Stimme versagt. Dann geht die Tür auf und ich schaue dem Blonden Jungen in die Augen.
"Heilige Scheiße was ist denn mit dir passiert?" Fragt er und mir kommen, auch wenn ich bereits dachte es hätte sich ausgeheult die Tränen. Verdammt warum muss er mich gerade so sehen? Er läuft auf mich zu.
"Fuck!!... kann ich dir irgendwie helfen?" Er sucht nach etwas. Als er zu meinem Schreibtisch läuft weiß ich auch was er suchte. Mit einer Schere in der Hand befreit er meine Hände. Sofort rolle ich mich zusammen und ziehe die Decke über mich.
"Marcel? Alles okay? Sag doch was?" Sagt Leon, setzt sich an die Bettkante und streicht über meinen Rücken.
"Bitte... g-geh einfach.." sage ich schluchzend und höre Leon seufzen. Er steht auf und geht Richtung Tür doch bevor er ganz raus geht sagt er noch:
"Keine Sorge... ich sage niemandem was ich gesehen hab und wenn du willst kannst du mit mir darüber reden ja?" Und schon ist er weg......Und ich alleine...
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My cute little Puppy ♡
WerwolfAaron lernt im Internet einen netten Jungen namens Marcel kennen, zu dem er schnell starke Gefühle entwickelt. Während Aaron mit üblichen Teenager Problemen zu kämpfen hat, hat Marcel jedoch ganz andere Sorgen. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx...