Harry Pov
Diabolisch grinsend sah ich auf den schmächtigen Jungen hinab, der ahnungslos mit einem Hase redete. Seine weißen Flügel lagen an seinen Rücken geschmiegt und glänzten im Licht der untergehenden Sonne. Nicht mehr lange, dann würde er mir gehören.
Ich leckte mir über die Lippen und verlagerte mein Gewicht, damit meine schwarzen Flügel nicht ständig die Äste des Baumes streiften in dem ich saß.
Augenscheinlich hatte Louis sein Gespräch mit dem Tier beendet, denn er erhob sich und verließ lautlos die Lichtung. Leise sprang ich über die Bäume hinter ihm her. Einmal streiften meine Hörner einen Ast, doch glücklicherweise bemerkte er es nicht.
Ungeduldig wartete ich auf die nächste Lichtung. Verdammt, ich wollte ihn so hart durchnehmen, dass er die Woche nicht mehr laufen könnte...
Endlich war wieder grünes Gras in Sicht. Perfekt. Keine Tiere die seine Schreie hören würden. Gespenstische Stille.
Grinsend wartete ich darauf bis er drei vorsichtige Schritte auf die Lichtung gemacht hatte, dann ließ ich mich mit einem absichtlich dumpfen Geräusch unmittelbar hinter ihm fallen. Sein ganzer Körper erstarrte, unfähig sich zu bewegen.
Langsam kam ich ihm näher, strich gleichzeitig mit den Fingern über die weichen Federn an seinem Rücken.
"W-Was w-willst du s-schon wieder von m-mir?", fragte er mit zitternder Stimme. Hah. Meine Hände verließen seine Flügel und streiften seine nackte Hüfte. Er zitterte. Stark. Gut. Es turnte mich an, dass er sich vor mir fürchtete.
Langsam legte ich meinen Kopf auf seine Schulter. Außer einem weißen Tuch und einer goldenen Kordel zum Halt um die Hüfte trug er nichts. Sein gebräunter Körper war so makellos...
Provozierend streichelte ich seine glatte Brust. Als ich tiefer ging, sog er scharf die Luft durch die Zähne ein. Verlangend presste ich meinen nackten Körper gegen seine Rückseite. Meine Hand fuhr noch tiefer.
"Dich.", flüsterte ich.
Louis Pov
Ängstlich zuckte ich zusammen, als ich seinen bloßen Körper an meinem spürte. Seine leicht erregte Männlichkeit gegen meinen Hintern. Eine Gänsehaut hinterlassend kam seine Hand meinem Schritt näher und näher. Ein gehauchtes "Dich" ließ mich gänzlich zur Salzsäule werden. Er wollte... mich? Er war ein Dämon, was meinte er? Wollte er meine Seele? Oder etwas ganz anderes?
Mühevoll zwang ich mich mich umzudrehen und in seine dunkelgrünen Augen zu sehen. Sie waren lustverdunkelt.
Sex.
Das wollte er.
Ich schluckte schwer und musterte ihn genau. Die dunklen Hörner, braunen Locken, schwarzen Lederflügel und sein anziehender Körper. Warum machte er mich so an?!
Mich ließ sein erregter Anblick nicht kalt und zu meinem Pech bemerkte er dies. Mit einem dunklen Lachen schlüpften seine Finger unter mein einziges Kleidungsstück und strichen über meine Beule.
Ohne dass ich es beabsichtigte entschlüpfte mir ein lautes Stöhnen.
Grinsend umschloss er mich mit seinen riesigen Schwingen, die mich zu ihm zogen, sodass meine Flügel an meinem Rücken gefaltet lagen.
"Harry...", murmelte ich unsicher. "Pssst.", machte er und presste seine Lippen auf meine.
Sobald ich erschrocken aufkeuchte, schob er seine Zunge in meinen Mund und erkundete ihn neugierig. Ich konnte nichts dagegen tun, es gefiel mir. Wie oft hatte die Taube Kevin mich vor Harry gewarnt? Wie oft? Und jetzt schlug ich all seine Warnungen einfach in den Wind?! Nein!
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One Direction-One Shots-BoyxBoy
Short StoryOne Shots der Bromances von 1D :) nicht nur clean oder dirty... auch einige Überraschungen ;)
