Hoffnung.

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POV Taddl

"Bruder? Geht's dir wieder gut? Was war los?" Sitzend, mit dem Rücken an die Wand gelehnt saß ich da. Zu geschockt um zu reden. Zu überwältigt das die Hoffnung tatsächlich existierte. Ja, das sich diese vor ein paar Sekunden sogar bestätigt hatte. "Ja. Mir geht es gut" Meine Augen suchten seine. Vor mir kniend, mit einer Hand auf meiner Schulter, musterte er mich skeptisch.  Ich blickte ihn an. "Es ist wahr, Ardy.  Es gibt noch jemanden. Jemanden wie mich!" Mittlerweile hatte sich mein Flüstern in eine laute, überzeugende Stimme umgewandelt. Ich sprang meinem Freund in die Arme. Sein amüsiertes lachen, spürte ich an seinem Brustkorb. Auch seine Arme legten sich um mich. "ich bin nicht allein!",  wisperte ich diesmal wieder.  "Dann lass uns deinen 'Artgenossen' mal finden" Durch meine wieder aufkommenden Zweifel sank meine Laune wieder. "Wie Ardy? Wie soll ich das machen? 'Suchen' Das sagst du so leicht" Aus seinem nun nachdenklichen Gesichtsausdruck schlussfolgerte ich nun auch Zweifel von seiner Seite. Doch dann blitzen seine Augen "Du hast es doch gespürt! Dein Herz hat dir die Hoffnung gegeben, es wird sie dir auch bestätigen" Ein logischer Gedankengang. Wirklich.. Trotzdem konterte ich ".. Aber der Kontakt wurde abgebrochen.. Und zwar nicht von mir! Was, wenn der Wolf nichts mit mir zu tun haben will!?", "Taddl verdammt! Wir werden den Wolf finden! Ich kann dir versprechen das keiner deiner Rasse etwas gegen dich hat! Was ergäbe das auch für einen Sinn! Es gibt nichts wichtiges als den Zusammenhalt untereinander!" Ja, Ardy hatte recht. Es würde nichts dafür sprechen mich ausschließen zu wollen. Jedenfalls gäbe es für mich keinen erdenklichen Grund.
Die Mission beginnt!

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