A small Mistake ...

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Müde steigt er aus dem Auto und streckt sich. Es war eine lange Fahrt, aber er hat es geschafft und kommt mit den ersten Sonnenstrahlen an. Er trottet in die Wohnung, die ihm hier als Versteck zur Verfügung steht. Eine große Villa liegt eine halbe Stunde Fußmarsch entfernt. Es ist das Anwesen eines reichen Mannes, der teilweise sein Geld vereerbt bekommen hat, aber auch vieles durch Aktiengeschäfte verdient.

Izuku betritt die Wohnung und wird von zwei verwunderten Augenpaaren begrüßt. „Seki. Makoto.", er nickt beiden kurz zur Begrüßung zu. „Bist du etwa die Nacht durch gefahren?, fragte Seki. Müde nickt der grünhaarige nur. „Ging nicht anders, sonst wäre ich nicht vor ihm hier gewesen.", ein Gähnen entweicht seinem Mund. Makoto macht ein missmutigen Laut. „Ich weiß, dir passt die Planänderung nicht, aber es reicht langsam! Reiß dich zusammen!",  leicht angespannt funkelt Izuku seinen Untergebenen an. Dieser brummt kurz, wendet dann seinen Blick wieder zu Seki.

„Haru und Haku haben den Van und die Bastarde abgefangen, sind im Keller. Und wie vermutet haben sie Yasuo nicht an einen einzelnen verkauft sonder haben ihn in den Laden gesteckt.", berichtet der Blonde und ignoriert damit den kleine Disput. „Sehr gut, ich werde mich ein wenig ausruhen. Ground Zero wird bestimmt versuchen allein zu kommen aber Red Riot wird ihn mit Sicherheit begleiten, das ändert aber nichts.", wieder muss Izuku gähnen. „Wenn die beiden hier auftauchen, dann gebt ihnen unser kleines Geschenk. Aber stellt nichts blödes an.", das war das letzten was der grünhaarige sagt bevor in einem Zimmer verschwindet. Er kauert sich auf das Sofa, welches in dem Zimmer steht, und ist nach kurzer Zeit eingeschlafen.

„Ich versteh das nicht. Wieso hat er den Plan geänder?! Wieso will er Ground Zero verschonen?!", flucht Makoto und zieht die Aufmerksamkeit des Blonden auf sich. „Hör auf darüber nachzudenken. Er hat sich den Plan ausgedacht, er ist der Boss, also kann er ihn auch ändern!", Seki zweifelt keines Wegs an der Entscheidung von Izuku. „Alle Heros sollten darunter leiden!", flucht der schwarzhaarige bevor er sich aufrichtet. Stumm blickt ihn sein Partner an, bedeutet ihm zu folgen und zusammen gehen sie in den Keller.

~*~

„Was meinst du was uns hier erwarten wird?", fragte Kirishima. Der Angesprochener reibt sich genervt die Schläfen. Während der Autofahrt gab es den ein oder anderen Moment in dem er seinen Freund am liebsten aus dem Auto getreten hätte. „Warum hab ich es zugelassen, dass er mitkommt?", grübelt er während sie in das gemietete Apartment gehen, welches in den Ort ist, der nicht weit weg von dem Haus ist. „Etwas, das wir beide wohl eigentlich gar nicht sehen wollen.", sagt Katsuki nüchtern und Kirishima schluckt, blickt in die Richtung in der das Haus liegen soll.

Es ist früher Nachmittag und die Sonne scheint, als die beiden Heros durch den Ort gehen. Er ist größer als man denken mag, viele kleine Läden und sogar ein Krankenhaus. Nichts deutet daraufhin, dass nur eine halbe Stunde Fußmarch entfernt ein grausamer Ort sein soll. „Hey Bakugou, wir werden beobachtet.", sagt Kirishima beiläufig als er den Blonden auf ein kleines Café aufmerksam macht. „Ich weiß, sie folgen uns schon seitdem wir angekommen sind.", sie betreten das Café und bestellen sich was zu trinken. „Entweder sind das Schlägertypen von den Perversen oder die gehören zu Deku.", flüstert Katsuki, nimmt ein Schluck Kaffee und schielt zu den zwei Gestalten.

Sie gehen auf der anderen Straßenseite und tun so, als wären sie normale Anwohner. Bakugou schaut grade den schwarzhaarigen an, als dieser zurück guckt. Er wirft dem Hero einen verhassten Blick zu, wird aber schnell von dem Blonden neben sich an der Schulter gepackt. Er sagt etwas, was den schwarzhaarigen anscheint beruhigen soll, aber das Gegenteil ist der Fall. Hasserfüllt starrt er Katsuki nun direkt an. Kirishima hat die Situatiom ruhig beobachtet. „Die gehören zu deinem Deku. Wenn es stimmt was du sagst, dass er Heros hasst, dann werden seine Leute es auch tun.", stellt er nüchtern fest und leert sein Becher mit dem nächsten Schluck. „Das wird eine Falle sein, Bakugou."

Katsuki wendet sein Blick von dem schwarzhaarigen ab. „Ich glaube der Typ hält sich aber nicht an den eigentlichen Plan von Deku.", erklärt er und deutet auf den blonden Typen, der Schwierigkeiten hat den anderen im Griff zu behalten. Ein Schmunzeln umspielt Katsukis Lippen und auch Kirishima muss grinsen. „Wollen wir?", Ground Zero steht auf und Red Riot folgt. „Das lass ich mir nicht entgehen."

~*~

Wütend läuft Izuku im Zimmer auf und ab. „Das dauert zu lange. Makoto, wehe du hast etwas angestellt.", er stoppt und verlässt die Wohnung. Eigentlich sollten Seki und Makoto die Gefangene nehmen und in das Apartment der Heros bringen, der schwarze Van sollte direkt in der Nähe stehen. Doch nichts davon ist passiert. Der Van ist noch in den Versteck und die Gefangenen sind noch im Keller. Er zieht sich die Kapuze über den Kopf und hält die Maske um seinen Hals griffbereit.

„Ich hätte Haku hier behalten sollen und Makoto vorschicken müssen.", er hat den Hass den Makoto auf Heros hat wohl etwas unterschätzt. Denn als er nach einer Weile den sehr intensive Geruch von Nitroglycerin warnimmt, schwant ihm übles. „Ihr Idioten, ohne Quirk habt ihr keine Chance gegen sie.", flucht er laut und folgt dem Geruch. Er hört und riecht sie. Schnell zieht er sich seine Maske ins Gesicht, hechtet durch die kleine Gasse und springt auf den kleinen Platz dahinter.

Mit dem Fuß voran, kickt er Red Riot von Seki herunter, landet mit dem rechten Fuß auf dem Boden. Dann zieht er Makoto, der sich in Reichweite befindet, mit seiner rechten Hand am Ärmel zu Boden und verhindert so, dass Ground Zero seine Kehle zufassen bekommt. Durch das Gewicht in seiner rechten Hand vollführt Izuku eine Drehung und haut dem Blonden Hero mit seinem linken Bein in die Seite. Erschrocken taumeln beide Heros etwas zurück. Red Riot fängt an zu glucksen. „Und der soll Quirkless sein."

Kurz wirft Katsuki seinem Freund einen bösen Blick zu. Aber er hat Recht. Izuku bewegt sich zu gut und hat sie viel zu schnell gefunden. „Hat er vielleicht wirklich einen Quirk?", schon bei dem letzten Kampf ist Katasuki aufgefallen, dass sich der grünhaarige viel zu gut bewegen konnte. Ein wütender Ausruf richtet seine Aufmerksamkeit wieder auf die Villains vor sich.

Where is my Hero?Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt